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Der Anbau von Zierpflanzen spielt eine wichtige Rolle bei der landwirtschaftlichen Tätigkeit der Gemeinschaft. Die Qualität des Vermehrungsmaterials ist ausschlaggebend für die Gesundheit des Bestandes. Um zu gewährleisten, dass die Abnehmer gemeinschaftsweit mit hochwertigem Vermehrungsmaterial versorgt werden, ist daher mit der Richtlinie 98/56/EG des Rates vom 20. Juli 1998 über das Inverkehrbringen von Vermehrungsmaterial von Zierpflanzen eine diesbezügliche Regelung festgelegt worden (für diese Erzeugnisse galt seit 1991 bereits die Richtlinie 91/682/EWG). In der Richtlinie 98/56/EG sind die Normen aufgeführt, die das Vermehrungsmaterial erfüllen muss, wenn es in der Gemeinschaft in den Verkehr gebracht werden soll, und wird festgelegt, dass in erster Linie die Versorger sicherstellen müssen, dass ihre Erzeugnisse den Qualitätsanforderungen genügen.

Der Richtlinie zufolge müssen die Verbraucher auch angemessen über die Identität des Vermehrungsmaterials unterrichtet werden; daher umfasst sie Anforderungen an den Identitätsnachweis der Sorten, ihre Etikettierung sowie die Trennung und Kennzeichnung der verschiedenen Partien. Material aus Ländern außerhalb der Gemeinschaft darf nur in der Gemeinschaft vermarktet werden, wenn es in jeder Hinsicht dieselbe Gewähr bietet wie gemeinschaftliches Material, das den Gemeinschaftsvorschriften entspricht.

Die Kommission hat folgende Maßnahmen erlassen, um die Anwendung der Richtlinie zu erleichtern:

  • Im Anhang der Richtlinie 93/49/EWG der Kommission vom 23. Juni 1993 zur Festlegung der Tabelle mit den Anforderungen an Vermehrungsmaterial und Pflanzen von Zierpflanzenarten, geändert durch die Richtlinie 1999/67/EG der Kommission, sind diejenigen Schadorganismen und Krankheiten aufgeführt, deren Auftreten von solcher Bedeutung ist, dass zusätzliche Bedingungen erfüllt werden müssen.


  • Mit der Richtlinie 1999/66/EG der Kommission vom 28. Juni 1999 zur Festlegung von Anforderungen an das vom Versorger erstellte Etikett oder sonstige Dokument wurde festgelegt, welche Angaben ein solches Etikett oder sonstiges Dokument enthalten muss, damit es als ausreichend gilt.


  • In der Richtlinie 1999/68/EG der Kommission vom 28. Juni 1999 mit zusätzlichen Durchführungsbestimmungen für die von den Versorgern gemäß der Richtlinie 98/56/EG des Rates geführten Sortenlisten für Zierpflanzen wird klargestellt, über welche Angaben die Versorger in dieser Lage Buch führen müssen.

Erforderlichenfalls wird die Kommission beim Erlass von Maßnahmen betreffend die Richtlinie 98/56/EWG im Rahmen des Ständigen Ausschusses für Vermehrungsmaterial von Zierpflanzen durch die Mitgliedstaaten unterstützt.

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