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  Saat- und Pflanzgut - Getreideslide
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Mit der Richtlinie 66/402/EWG des Rates vom 14. Juni 1966 über den Verkehr mit Getreidesaatgut ist eine Regelung zur Verbesserung der Qualität des gemeinschaftlichen Getreidesaatguts eingeführt worden. Es handelt sich um ein einheitliches Anerkennungssystem der Gemeinschaft, das den Mitgliedstaaten im Allgemeinen erlaubt, vorzuschreiben, dass Getreidesaatgut nur in den Verkehr gebracht werden darf, wenn es amtlich anerkannt worden ist. Die Anerkennung kann nur gewährt werden, wenn das Saatgut bei einer amtlichen Prüfung die Voraussetzungen der Richtlinie erfüllt, insbesondere betreffend die Vorfrucht, die Sortenechtheit und reinheit, die Mindestentfernungen zu benachbarten Bestäubungsquellen und das Auftreten von Schadorganismen bei den Beständen sowie die Sortenechtheit und reinheit, die Keimfähigkeit, die Analysenreinheit, den Anteil an Körnern anderer Pflanzenarten und das Auftreten von Schadorganismen, insbesondere Claviceps purpurea, bei Saatgut. In Ländern außerhalb der Europäischen Gemeinschaft geerntetes Getreidesaatgut darf nur dann in der Gemeinschaft in den Verkehr gebracht werden, wenn es die gleiche Gewähr bietet wie in der Gemeinschaft amtlich anerkanntes Saatgut. Außerdem berücksichtigt die Richtlinie die Notwendigkeit der Identitätssicherung des Saatguts während der gesamten Inverkehrbringung und enthält diesbezügliche Vorschriften, nämlich, dass das Saatgut in ausreichend einheitlichen Partien und in verschlossenen, gegen Eingriffe gesicherten Verpackungen in den Verkehr gebracht werden muss. Ferner enthält die Richtlinie besondere Anforderungen an die Verschließung, Etikettierung und die dazugehörigen Unterlagen.

Da die Richtlinie 66/402/EWG des Rates vom 14. Juni 1966 über den Verkehr mit Getreidesaatgut mehrfach in wesentlichen Punkten geändert worden ist, wird sie in dem Bemühen um Klarheit derzeit konsolidiert. Außerdem sind bestimmte Mitgliedstaaten von der Verpflichtung befreit worden, die Richtlinie 66/402/EWG auf bestimmte Getreidearten anzuwenden, die in ihrem Hoheitsgebiet normalerweise nicht erzeugt oder in den Verkehr gebracht werden.

Erforderlichenfalls wird die Kommission beim Erlass von Maßnahmen betreffend die Richtlinie 66/402/EWG im Rahmen des Ständigen Ausschusses für das landwirtschaftliche, gartenbauliche und forstliche Saat- und Pflanzgutwesen durch die Mitgliedstaaten unterstützt.

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