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  Biotechnologie - Rückverfolgbarkeitslide
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Für viele Erzeugnisse, die aus GVO bestehen oder solche enthalten und für aus GVO gewonnene Lebensmittel, welche nach dem Verfahren entweder der Richtlinie 2001/18/EG (Teil C) oder der Verordnung 1829/2003/EG zugelassen wurden, gelten neben den Anforderungen der Rückverfolgbarkeit Bestimmungen über die Etikettierung gemäß den Verordnungen 1829/2003/EG und 1830/2003/EG.

Unter Rückverfolgbarkeit versteht man die Möglichkeit, GVO und Lebensmittel, die aus GVO hergestellt sind, auf allen Stufen ihrer Vermarktung entlang der Herstellungs- und Vertriebskette verfolgen zu können. Die Rückverfolgbarkeit erleichtert die genaue Etikettierung der Erzeugnisse, eine gezielte Überwachung der möglichen Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit sowie ggf. die Marktrücknahme der Erzeugnisse, falls ein unerwartetes Risiko für die menschliche Gesundheit oder die Umwelt festgestellt wird.

Die Vorschriften über die Rückverfolgbarkeit schreiben den betroffenen Unternehmern, d. h. jeder Person, die ein Erzeugnis in Verkehr bringt oder ein in der Gemeinschaft in Verkehr gebrachtes Erzeugnis erhält, vor, den Lieferanten sowie die Unternehmen ermitteln zu können, denen die Erzeugnisse geliefert wurden.

Die Unternehmer müssen demjenigen Unternehmer, der das Erzeugnis erhält, schriftlich folgende Angaben machen:

  • die Angabe, dass das Erzeugnis - oder bestimmte Zutaten - GVO enthalten oder aus GVO bestehen oder daraus gewonnen wurden und


  • den/die spezifischen Erkennungsmarker, der/die diesen GVO zugewiesen wurden, sofern es sich um Erzeugnisse handelt, die GVO enthalten oder aus solchen bestehen.

Bei Erzeugnissen, die aus einer Mischung von GVO bestehen oder die solche enthalten und die ausschließlich zur direkten Verwendung als Lebensmittel oder als Futtermittel oder zur Weiterverarbeitung bestimmt sind, können diese Angaben durch eine Verwendungserklärung des Unternehmers ersetzt werden, der eine Liste der spezifischen Erkennungsmarker beilegt, welche den GVO zugewiesen wurden, die zur Herstellung der Mischung verwendet wurden.

Die Unternehmer tragen dafür Sorge, dass diese Angaben schriftlich den Unternehmern übermittelt werden, die die Erzeugnisse anschließend erhalten.

Alle Unternehmer müssen diese Angaben nach jedem Geschäftsvorgang fünf Jahre lang aufbewahren und den Unternehmer ermitteln können, von dem sie die Erzeugnisse erhalten haben sowie denjenigen, dem sie sie zur Verfügung gestellt haben.

Ausnahmeregelung

 
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