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  Geltende Vorschriften zum Schutz von Tieren bei der Schlachtung oder Tötungslide
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Die Richtlinie 93/119/EG enthält Mindestanforderungen an Schlachthöfe und Grundregeln für das Schlachten und Töten von Tieren, soweit dies außerhalb von Schlachthöfen zugelassen ist (z.B. Töten von Tieren bei der Seuchenbekämpfung, Töten von Pelztieren usw.).

Allgemein gilt, dass Tieren beim Umsetzen, Einstallen, Ruhigstellen, Betäuben, Schlachten bzw. Töten unnötige Erregung, Schmerzen und Leiden zu ersparen sind. Schlachthöfe müssen so gebaut und ausgerüstet sein, dass diese Anforderung erfüllt werden kann. Das Schlachtpersonal muss entsprechend geschult und sachkundig sein. Tiere sind vor dem Schlachten entweder zu betäuben oder mit Sofortwirkung zu töten.

Das Schlachten und Töten außerhalb von Schlachthöfen ist auf einige wenige Sonderfälle (Seuchenbekämpfung, Pelztiere, Brutrückstände) begrenzt. In jedem Falle dürfen nur zulässige Schlacht- oder Tötungsmethoden angewandt werden.

Fleisch, das zum Genuss für Menschen bestimmt ist, muss stets in zugelassenen Schlachthöfen gewonnen worden sein.

Gemäß der Richtlinie 93/119/EWG sind die Mitgliedstaaten weiterhin berechtigt, in ihrem Hoheitsgebiet auch religiöse Schlachtriten zu genehmigen, die kein vorheriges Betäuben der Tiere gestatten. Die Verantwortung für die ordnungsgemäße Anwendung der rituellen Schlachtmethoden liegt bei der jeweiligen Religionsgemeinschaft, während die amtliche Veterinärbehörde für die Durchsetzung der allgemeinen Rahmenvorschriften zuständig ist. Die Richtlinie regelt weiter, dass Tiere, die nach den Vorschriften einer bestimmten Religionsgemeinschaft geschlachtet werden, in keinem Stadium des Schlachtprozesses unnötig erregt und gequält werden dürfen und - im Falle der Rinderschlachtung - mit mechanischen Mitteln ruhigzustellen sind, um zu verhindern, dass sie sich während des Tötungsprozesses verletzen.

Die Schlachtung bestimmter Wildtierarten ist, vornehmlich im Interesse der Fleischhygiene, in der Richtlinie 92/45/EWG des Rates geregelt.

 
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