Fischerei

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Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik

Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik

Eine neue Gemeinsame Fischereipolitik ab dem 1. Januar 2014

Rat und Parlament haben sich auf eine neue Gemeinsame Fischereipolitik (GFP)  geeinigt. (In Kraft seit dem 1. Januar 2014.) Mit der neuen GFP sollen die Fischbestände wieder auf ein dauerhaft beständiges Niveau gebracht, ressourcenschädigende Fischereimethoden beendet und neue Beschäftigungsmöglichkeiten sowie Wachstum in Küstengebieten geschaffen werden. So werden beispielsweise Rückwürfe verboten, die Fischerei erhält mehr Mitspracherecht bei der künftig dezentralen Entscheidungsfindung, Aquakultur und die kleine Küstenfischerei werden gefördert und die wissenschaftlichen Erkenntnisse hinsichtlich der Bestände werden aktualisiert. In Hoheitsgewässern außerhalb der EU wird die Gemeinschaft im Rahmen internationaler Abkommen Verantwortung übernehmen.

Der Europäische Meeres- und Fischereifonds ist das Finanzierungsinstrument zur Unterstützung der Umsetzung der reformierten Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) und zur Förderung der blauen Wirtschaft in Europa.  Am 25. Januar haben sich das Parlament und der Rat über den Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) für den Zeitraum 2014–2020 geeinigt.  Dies ist ein wichtiger Schritt im Hinblick auf das Inkrafttreten des EMFF im Laufe dieses Jahres. Die Texte müssen jedoch zunächst noch im April vom Parlament angenommen werden. 

Der EMFF wird die Erholung der Fischbestände unterstützen, die Auswirkungen der Fischerei auf die Meeresumwelt begrenzen und schrittweise die schädlichen Rückwürfe verbieten.  Die kleine Küstenfischerei, junge Fischerinnen und Fischer sowie lokale Fischereigemeinschaften werden gefördert.  Der EMFF wird Innovationen anregen, Gemeinschaften bei der Diversifizierung ihrer Wirtschaftstätigkeiten unterstützen, Projekte zur Schaffung von Arbeitsplätzen finanzieren und die Lebensqualität an Europas Küsten verbessern.  Überdies wird er der europäischen Aquakulturwirtschaft helfen, ihr volles Potenzial zu entfalten.