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Sustainable Fisheries Partnership Agreements (SFPAs) aim to create a partnership to promote sustainable fisheries, based on the best available scientific advice. Therefore, a Joint Scientific Committee (JSC) of highly qualified scientific experts needs to be established in each SFPA, assuring that management measures are based on the best scientific advice available.
The European Commission has today adopted a key investment package for the Latvian fisheries and aquaculture sector worth almost €184m, including €139m of EU investments.

Stör

Die Zucht des sibirischen Störs, eine auf der Roten Liste der Internationalen Union für die Erhaltung der Natur (IUCN) als gefährdet eingestufte Art, ist in den 1970er Jahren in der ehemaligen UdSSR entwickelt worden. Ebenfalls zu dieser Zeit wurden die ersten Exemplare im Rahmen eines wissenschaftlichen Kooperationsprogramms nach Frankreich eingeführt. Der sibirische Stör wurde ausgewählt, weil sein Reproduktionszyklus einer der kürzesten innerhalb der Stör-Familie ist (7 bis 8 Jahre statt 15 Jahre) und weil er nur in Süßwasser gezüchtet werden kann, im Gegensatz zu anderen Störarten, die zwischen Meer und Flüssen wandern. Der sibirische Stör wird nunmehr auch in anderen europäischen Ländern (Belgien, Italien, Deutschland…) gezüchtet. Zuchtfarmen werden immer häufiger, mit der Zielsetzung, den Kaviar, ein sehr ertragreiches Luxusprodukt, zu produzieren.

Stör © ScandFish

Lateinischer NameAcipenser Baerii
Produktion (EU-27) – Fleisch: 201 t (2007) – Kaviar: 12 t (2007)
Wert (EU-27) – Fleisch: 0,9 Millionen € (2007)
Haupterzeugerländer der EU – Frankreich (führender europäischer Produzent von Kaviar), Polen, Deutschland
Haupterzeugerländer weltweit – Russland, China
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Reproduktion

Die Fortpflanzung des Störs ist deshalb kompliziert, weil die Weibchen nicht jedes Jahr einen Eisprung haben und zudem der Eisprung nicht in regelmäßigen Abständen erfolgt.

Die Anzahl der Weibchen, die im Ovulationsalter sind, kann zwischen 35 und 63 % des Bestandes variieren. Aber dank einer Kontrolle der Wassertemperatur ist es möglich, Eier über eine verhältnismäßig lange Zeit zu produzieren, nämlich zwischen Dezember und Mai. Die Eier werden geerntet, indem alle zwei Stunden Bauchmassagen durchgeführt werden oder indem ein kleiner Einschnitt in die Bauchwand des Fisches vorgenommen wird. Das Sperma der Männchen wird mit Hilfe einer Pipette, die in ihre Geschlechtsorgane eingeführt wird, aufgefangen. Die befruchteten Eier müssen eine besondere Behandlung erfahren, damit sie gehindert werden, sich während des Brutvorgangs zusammenzuklumpen: Sie werden in eine tonhaltige Lösung oder manchmal in Milch gelegt. Nachdem die Eier gespült worden sind, werden sie in die Brutvorrichtungen mit Wassertemperaturen von 13 bis 14 °C gelegt.

Die Anzahl der Weibchen, die im Ovulationsalter sind, kann zwischen 35 und 63 % des Bestandes variieren. Aber dank einer Kontrolle der Wassertemperatur ist es möglich, Eier über eine verhältnismäßig lange Zeit zu produzieren, nämlich zwischen Dezember und Mai. Die Eier werden geerntet, indem alle zwei Stunden Bauchmassagen durchgeführt werden oder indem ein kleiner Einschnitt in die Bauchwand des Fisches vorgenommen wird. Das Sperma der Männchen wird mit Hilfe einer Pipette, die in ihre Geschlechtsorgane eingeführt wird, aufgefangen. Die befruchteten Eier müssen eine besondere Behandlung erfahren, damit sie gehindert werden, sich während des Brutvorgangs zusammenzuklumpen: Sie werden in eine tonhaltige Lösung oder manchmal in Milch gelegt. Nachdem die Eier gespült worden sind, werden sie in die Brutvorrichtungen mit Wassertemperaturen von 13 bis 14 °C gelegt.

Besatz

Nach 6 Tagen können die normalen Larven ausgesucht werden. Die Setzlinge erhalten ihre erste Nahrung, wenn sie 9 oder 11 Tage alt sind.

Mast

Die Störe können in Kanälen, Rundbecken, Teichen oder Käfigen gezüchtet werden.

Sie sind Fleisch fressende Fische und werden mit Granulaten ernährt, deren Zusammensetzung denen gleicht, die für Forellen verwendet werden (Fischmehl, Fischöl und pflanzliche Extrakte). Die durchschnittliche Zuchtdauer von Stören zur Fleischproduktion beträgt 14 Monate, um einen Fisch von 700 g zu erhalten. Zum Zeitpunkt der Ernte werden die Störe in Netzen zusammengeholt. Die größten Exemplare werden sogar mit der Hand gefangen.

Sie sind Fleisch fressende Fische und werden mit Granulaten ernährt, deren Zusammensetzung denen gleicht, die für Forellen verwendet werden (Fischmehl, Fischöl und pflanzliche Extrakte). Die durchschnittliche Zuchtdauer von Stören zur Fleischproduktion beträgt 14 Monate, um einen Fisch von 700 g zu erhalten. Zum Zeitpunkt der Ernte werden die Störe in Netzen zusammengeholt. Die größten Exemplare werden sogar mit der Hand gefangen.

Kaviar

Die Selektion der Weibchen stellt die wichtigste Phase für die Produktion von Kaviar dar.

Die Kaviargewinnung ist kostspielig, da sich die Weibchen erst im Alter von 7 Jahren fortpflanzen können. Während dieser ganzen Zeit werden sie in Becken mit fließendem Süßwasser gehalten. Früher wurden die Weibchen geschlachtet und die Eier entnommen. Aber in den letzten Jahren haben Aquakultur-Betreiber Techniken des Kaiserschnitts entwickelt, die die mehrfache Entnahme von Kaviar ermöglichen, ohne den Fisch zu töten. Dadurch konnten sie die Produktionskosten senken, da die Rentabilität der Weibchen verbessert wurde. Man kann bis zu 5 Kaiserschnitte am selben Weibchen vornehmen.

Die Kaviargewinnung ist kostspielig, da sich die Weibchen erst im Alter von 7 Jahren fortpflanzen können. Während dieser ganzen Zeit werden sie in Becken mit fließendem Süßwasser gehalten. Früher wurden die Weibchen geschlachtet und die Eier entnommen. Aber in den letzten Jahren haben Aquakultur-Betreiber Techniken des Kaiserschnitts entwickelt, die die mehrfache Entnahme von Kaviar ermöglichen, ohne den Fisch zu töten. Dadurch konnten sie die Produktionskosten senken, da die Rentabilität der Weibchen verbessert wurde. Man kann bis zu 5 Kaiserschnitte am selben Weibchen vornehmen.

Verbrauch

Das Fleisch des sibirischen Störs ist grätenfrei, was ihn für den Verbraucher sehr attraktiv macht.

Er kann als ganzer Fisch lebend, in Filets oder geräuchert verkauft werden. Aber der Stör bleibt ein beim europäischen Verbraucher wenig bekanntes Produkt. Das kürzliche Verbot, Kaviar von wild lebenden Tieren zu exportieren, um die von der Ausrottung durch Staudämme, Überfischung und Umweltverschmutzung bedrohten Störe zu schützen, hat die Zucht des sibirischen Störs in Osteuropa begünstigt.

Er kann als ganzer Fisch lebend, in Filets oder geräuchert verkauft werden. Aber der Stör bleibt ein beim europäischen Verbraucher wenig bekanntes Produkt. Das kürzliche Verbot, Kaviar von wild lebenden Tieren zu exportieren, um die von der Ausrottung durch Staudämme, Überfischung und Umweltverschmutzung bedrohten Störe zu schützen, hat die Zucht des sibirischen Störs in Osteuropa begünstigt.