Fischerei

INSEPARABLE - Eat, Buy and Sell Sustainable FishINSEPARABLE - Eat, Buy and Sell Sustainable FishINSEPARABLE - Eat, Buy and Sell Sustainable FishINSEPARABLE - Eat, Buy and Sell Sustainable Fish

Suche
Weitere Informationen
Neuigkeiten
Sustainable Fisheries Partnership Agreements (SFPAs) aim to create a partnership to promote sustainable fisheries, based on the best available scientific advice. Therefore, a Joint Scientific Committee (JSC) of highly qualified scientific experts needs to be established in each SFPA, assuring that management measures are based on the best scientific advice available.
The European Commission has today adopted a key investment package for the Latvian fisheries and aquaculture sector worth almost €184m, including €139m of EU investments.

Meerbrasse

Traditionell wird die Meerbrasse in extensiver Weise in Küstenlagunen und brackigen Teichen gezüchtet, insbesondere in der Vallikultur im Norden von Italien und in den esteros im Süden Spaniens. Aber in den 1980er Jahren wurde die künstliche Reproduktion der Meerbrasse mit Erfolg realisiert und es entwickelten sich dann Systeme der intensiven Zucht, vor allem mit Käfigen im Meer. Die Meerbrasse, auch Goldbrasse genannt aufgrund ihres silber-goldfarbigen Kopfes, wurde so zu einem der wichtigsten Zuchtfische in der europäischen Aquakultur.

Meerbrasse © ScandFish

Lateinischer NameSparus aurata
Produktion (EU-27) – 84 590 t (2007); 67 % der Weltproduktion
Wert (EU-27) – 363 Millionen € (2007)
Haupterzeugerländer der EU – Griechenland, Spanien, Italien
Haupterzeugerländer weltweit – Griechenland, Türkei, Spanien
Merkblatt pdf - 969 KB [969 KB] български (bg) čeština (cs) dansk (da) eesti keel (et) ελληνικά (el) English (en) español (es) français (fr) Gaeilge (ga) italiano (it) latviešu valoda (lv) lietuvių kalba (lt) magyar (hu) Malti (mt) Nederlands (nl) polski (pl) português (pt) română (ro) slovenčina (sk) slovenščina (sl) suomi (fi) svenska (sv)

Reproduktion

Gesunde Zuchttiere wurden früher in ihrem natürlichen Umfeld ausgesucht.

Aber heutzutage stammen die meisten Eier von Zuchtfischen in den Fischfarmen. Für jede Fortpflanzungssaison ist es unverzichtbar, die Anzahl von Männchen und Weibchen zu kontrollieren, da dieser Zwitterfisch sein Geschlecht im Laufe seines Lebens ändert: männlich während der ersten 3 Lebensjahre, dann weiblich für den Rest seiner Tage. Die adulten Fische werden für die Fortpflanzung mit der Lichtmanipulation (Kontrolle der Dauer des Tageslichts) vorbereitet. Das Männchen befruchtet die Eier des Weibchens, die auf der Wasseroberfläche treiben. Die Eier werden dann gesammelt und in Brutbecken gebracht, in denen 48 Stunden später die Larven schlüpfen.

Aber heutzutage stammen die meisten Eier von Zuchtfischen in den Fischfarmen. Für jede Fortpflanzungssaison ist es unverzichtbar, die Anzahl von Männchen und Weibchen zu kontrollieren, da dieser Zwitterfisch sein Geschlecht im Laufe seines Lebens ändert: männlich während der ersten 3 Lebensjahre, dann weiblich für den Rest seiner Tage. Die adulten Fische werden für die Fortpflanzung mit der Lichtmanipulation (Kontrolle der Dauer des Tageslichts) vorbereitet. Das Männchen befruchtet die Eier des Weibchens, die auf der Wasseroberfläche treiben. Die Eier werden dann gesammelt und in Brutbecken gebracht, in denen 48 Stunden später die Larven schlüpfen.

Besatz

Der Besatz von Seebarsch und Meerbrasse ist ähnlich und erfolgt in denselben Brutbecken, im Allgemeinen getrennt voneinander.

Die neu geschlüpfte Larve ist mikroskopisch klein und die Hälfte ihrer Größe besteht aus dem Dottersack, den sie für ihre Ernährung verwendet. Dieser Sack enthält eine ganze Reihe von nährstoffreichen Reserven: Proteine, Aminosäuren, Glycogene, Phospholipide. Sechs Tage nach ihrem Schlupf kann die Larve, die ihren Dottersack aufgebraucht hat, anfangen sich selbst zu ernähren. Sie wird dann in der gleichen Weise angefüttert wie der Barschbesatz, also mit mikroskopisch kleinen Algen und Zooplankton (Rotatorien), dann mit Artemia und schließlich mit lebloser, hoch proteinreicher Nahrung (siehe Merkblatt „ Seebarsch“).

Die neu geschlüpfte Larve ist mikroskopisch klein und die Hälfte ihrer Größe besteht aus dem Dottersack, den sie für ihre Ernährung verwendet. Dieser Sack enthält eine ganze Reihe von nährstoffreichen Reserven: Proteine, Aminosäuren, Glycogene, Phospholipide. Sechs Tage nach ihrem Schlupf kann die Larve, die ihren Dottersack aufgebraucht hat, anfangen sich selbst zu ernähren. Sie wird dann in der gleichen Weise angefüttert wie der Barschbesatz, also mit mikroskopisch kleinen Algen und Zooplankton (Rotatorien), dann mit Artemia und schließlich mit lebloser, hoch proteinreicher Nahrung (siehe Merkblatt „ Seebarsch“).

Mast

Im extensiven System werden die Meerbrassen im Allgemeinen zusammen mit Meeräschen, Seebarschen und Aalen gezüchtet und sie ernähren sich auf natürliche Weise.

In den halbextensiven Systemen wird die Züchtungszone mit einer industriellen Nahrungsmittelergänzung gedüngt, um die Verfügbarkeit von natürlicher Nahrung zu erhöhen. In intensiven Systemen werden die Meerbrassen mit industriellen Granulaten in Becken an Land oder in Käfigen im Meer angemästet. Letzteres ist vor allem im Mittelmeer und auf den Kanarischen Inseln üblich, wo der Großteil der Produktion stattfindet. Durchschnittlich erreichen die Meerbrassen ihre Vermarktungsgröße nach anderthalb Jahren. Die Meerbrassen werden durch thermischen Schock geschlachtet: Sie werden in mit Eiswasser gefüllte Behälter gelegt, um ihr Leiden zu verkürzen.

In den halbextensiven Systemen wird die Züchtungszone mit einer industriellen Nahrungsmittelergänzung gedüngt, um die Verfügbarkeit von natürlicher Nahrung zu erhöhen. In intensiven Systemen werden die Meerbrassen mit industriellen Granulaten in Becken an Land oder in Käfigen im Meer angemästet. Letzteres ist vor allem im Mittelmeer und auf den Kanarischen Inseln üblich, wo der Großteil der Produktion stattfindet. Durchschnittlich erreichen die Meerbrassen ihre Vermarktungsgröße nach anderthalb Jahren. Die Meerbrassen werden durch thermischen Schock geschlachtet: Sie werden in mit Eiswasser gefüllte Behälter gelegt, um ihr Leiden zu verkürzen.

Verbrauch

Damit die Meerbrasse in verschiedenen Größen vermarktet werden kann, wiegt sie, „portionsweise“ verzehrt, meistens zwischen 400 und 600 g und wird im Ganzen oder ausgenommen, aber frisch verkauft.

Die Hauptmärkte sind Italien und Spanien, aber die Meerbrasse wird zunehmend auch in Nordeuropa geschätzt. Die bestehenden Märkte zeigen Zeichen von Sättigung auf. Daher werden allmählich Märkte für verarbeitete Produkte erschlossen, wie große Fische von mehr als 1 kg (für die Restaurants) sowie Filets und tief gefrorene Produkte.

Die Hauptmärkte sind Italien und Spanien, aber die Meerbrasse wird zunehmend auch in Nordeuropa geschätzt. Die bestehenden Märkte zeigen Zeichen von Sättigung auf. Daher werden allmählich Märkte für verarbeitete Produkte erschlossen, wie große Fische von mehr als 1 kg (für die Restaurants) sowie Filets und tief gefrorene Produkte.