Fischerei

INSEPARABLE - Eat, Buy and Sell Sustainable FishINSEPARABLE - Eat, Buy and Sell Sustainable FishINSEPARABLE - Eat, Buy and Sell Sustainable FishINSEPARABLE - Eat, Buy and Sell Sustainable Fish

Suche
Weitere Informationen
Neuigkeiten
The European Commission's yearly proposal for the 2017 fishing opportunities has now been supplemented with figures for the Baltic Sea cod stocks, an item that did not feature in previous versions of this year's Commission's proposals.
A meeting of the General Fisheries Commission for the Mediterranean (GFCM) in Rome drew to a successful close on 23 September. This meeting was devoted to the implementation of the medium-term strategy for the sustainability of Mediterranean and Black Sea fisheries: the assembly agreed on timeframe and prioritisation of actions, funding and quantifiable goals.
The 38th annual meeting of the Northwest Atlantic Fisheries Organisation (NAFO) took place from 19 to 23 September 2016 in Varadero, Cuba. NAFO Contracting Parties decided on total allowable catches (TACs) for a number of stocks. Under the leadership of the EU and Canada, NAFO also set the course for improved fisheries management in the high seas.

Seebarsch

Der Seebarsch lebt in der Nähe von Küsten und Flussmündungen, die reich an Mikroorganismen sind, und ist seit langem Objekt einer traditionellen Aquakultur. Man ließ die Fische in Lagunen oder angelegten Becken (oft Salinen) eindringen und dann verschloss man deren Zugang. Das ist das bis heute angewandte Prinzip der italienischen Vallikultur und deresterosim Süden von Spanien. Die eingesperrten Barsche ernährten sich dann in natürlicher Weise bis zur Ernte, mit dem Nachteil, dass ihre Gefräßigkeit oft an die Grenze des Ökosystems der Lagune ging. In einigen Gegenden waren es die von den lokalen Fischern gefangenen Jungfische, mit denen diese Becken besetzt wurden. Aber die Verknappung von Jungfischen in den 1960er Jahren veranlasste die mediterranen Wissenschaftler, ebenso wie bei der Entwicklung der Aquakultur für Lachs im Norden Europas, einen intensiven Aufzuchtprozess für Barsch zu entwickeln, der auf einer

Seebarsch © ScandFish
Lateinischer Name:Dicentrarchus labrax
Produktion (EU-27) -57 893 t (2007); 92 % der Weltproduktion
Wert (EU-27) – 304 Millionen € (2007)
Haupterzeugerländer der EU – Griechenland, Spanien, Italien, Frankreich
Haupterzeugerländer weltweit – Griechenland, Türkei, Spanien, Italien, Frankreich, Kroatien
Merkblatt pdf - 515 KB [515 KB] български (bg) čeština (cs) dansk (da) eesti keel (et) ελληνικά (el) English (en) español (es) français (fr) Gaeilge (ga) italiano (it) latviešu valoda (lv) lietuvių kalba (lt) magyar (hu) Malti (mt) Nederlands (nl) polski (pl) português (pt) română (ro) slovenčina (sk) slovenščina (sl) suomi (fi) svenska (sv)

Reproduktion

Die Vermehrung von Seebarsch wird vollständig in Brutbecken durchgeführt, ausgehend von in den Zuchtbetrieben ausgewählten Zuchttieren.

Um den Reproduktionszyklus beim Barsch zu verlängern, wird die Technik der Lichtmanipulation verwendet, die darin besteht, das saisonale sexuelle Verhalten des Fisches in die Irre zu leiten, indem die Dauer einer künstlichen „Sonnenbestrahlung“ manipuliert wird. Die vom Männchen befruchteten Eier werden an der Oberfläche des Laichbeckens geerntet und in Brutbecken gesetzt, in denen die Larven 48 Stunden später ausschlüpfen. Die Larven werden dann in Besatzbecken umgesetzt.

Um den Reproduktionszyklus beim Barsch zu verlängern, wird die Technik der Lichtmanipulation verwendet, die darin besteht, das saisonale sexuelle Verhalten des Fisches in die Irre zu leiten, indem die Dauer einer künstlichen „Sonnenbestrahlung“ manipuliert wird. Die vom Männchen befruchteten Eier werden an der Oberfläche des Laichbeckens geerntet und in Brutbecken gesetzt, in denen die Larven 48 Stunden später ausschlüpfen. Die Larven werden dann in Besatzbecken umgesetzt.

Besatz

Der Barschbesatz für die intensive Zucht folgt einem komplexen Ablauf, der Gegenstand von lang währenden wissenschaftlichen Forschungsprogrammen in den 1960er und 1970er Jahren war.

Es war diese Entwicklung, die den Start der Seebarsch-Aquakultur (und gleichermaßen der von Meerbrassen) in den Mittelmeergebieten im Laufe der 1980er Jahre ermöglichte. Das Brutbecken ist hoch technisiert und benötigt hoch ausgebildetes Personal: Die guten Wachstumsbedingungen für die Larven müssen überwacht werden. Das optimale Funktionieren des Kreislaufanlagensystems muss gewährleistet sein, die Nahrung muss hergestellt werden usw. Das hat zu einer Spezialisierung dieser ersten Phase des Zuchtprozesses geführt. Auch wenn es Fälle von vertikaler Integration gibt, sind die europäischen Brutbetriebe im Allgemeinen unabhängig und verkaufen die juvenilen Fische an Mastfarmen. Der Besatz verläuft allgemein in drei Phasen:

Die Larvenzucht – Die Larve verliert ihren Dottersack 6 Tage nach dem Schlüpfen. Das ist der Zeitpunkt, an dem sie eine sehr spezielle Nahrung erhält, zunächst auf Basis von Algen und Rotatorien (ein mikroskopisches Zooplankton), dann, sobald es ihre Größe erlaubt, auf Basis von Artemia (einem kleinen Krustentier, das in den Lagunen, Deltas und Flussmündungen lebt). Dieses Lebendfutter wird immer in der Brutstation produziert.

Die Futterumstellung – Nach 40 bis 50 Tagen wird die Larve in Behälter umgesetzt, in denen sie allmählich an eine sehr proteinreiche Nahrung, hauptsächlich auf Basis von Fischöl und Fischmehl, gewöhnt wird. Diese Nahrung wird in Form von kleinsten Granulaten verabreicht und kommt der Nahrung sehr nahe, die der Barsch während der gesamten Zuchtdauer erhält. Diese mit Proteinen angereicherte Nahrung ebenso wie die Wasserqualität gewährleisten das Wachstum und das maximale Überleben der Larven während dieser ersten kritischen Monate.

Die Aufzucht der juvenilen Tiere – 3 bis 4 Wochen später werden die Setzlinge in Aufzuchtbecken für juvenile Tiere umgesetzt. Dort werden sie mit Granulat gefüttert, um ungefähr zwei Monate später ein Gewicht von 2 bis 5 g zu erreichen, was ihren Übergang zu einer Mastfarm erlaubt.

Die Larvenzucht – Die Larve verliert ihren Dottersack 6 Tage nach dem Schlüpfen. Das ist der Zeitpunkt, an dem sie eine sehr spezielle Nahrung erhält, zunächst auf Basis von Algen und Rotatorien (ein mikroskopisches Zooplankton), dann, sobald es ihre Größe erlaubt, auf Basis von Artemia (einem kleinen Krustentier, das in den Lagunen, Deltas und Flussmündungen lebt). Dieses Lebendfutter wird immer in der Brutstation produziert.

Die Futterumstellung – Nach 40 bis 50 Tagen wird die Larve in Behälter umgesetzt, in denen sie allmählich an eine sehr proteinreiche Nahrung, hauptsächlich auf Basis von Fischöl und Fischmehl, gewöhnt wird. Diese Nahrung wird in Form von kleinsten Granulaten verabreicht und kommt der Nahrung sehr nahe, die der Barsch während der gesamten Zuchtdauer erhält. Diese mit Proteinen angereicherte Nahrung ebenso wie die Wasserqualität gewährleisten das Wachstum und das maximale Überleben der Larven während dieser ersten kritischen Monate.

Die Aufzucht der juvenilen Tiere – 3 bis 4 Wochen später werden die Setzlinge in Aufzuchtbecken für juvenile Tiere umgesetzt. Dort werden sie mit Granulat gefüttert, um ungefähr zwei Monate später ein Gewicht von 2 bis 5 g zu erreichen, was ihren Übergang zu einer Mastfarm erlaubt.

Mast

Der Kauf der juvenilen Tiere von Brutbetrieben stellt eine der größten laufenden Investitionen für die Zuchtfarmen dar.

Die Mast findet in schwimmenden Käfigen statt, die nahe der Küste installiert sind. Jedenfalls wird dieses Verfahren für den Hauptteil der europäischen Produktion (das heißt in den Mittelmeerländern und auf den Kanarischen Inseln) angewendet. Es gibt jedoch auch Farmen, die die Barsche in Becken an Land anzüchten. Diese Becken werden im Allgemeinen durch ein Kreislaufsystem gespeist, was die Kontrolle der Wassertemperatur und die Anzucht von Barsch in nördlichen Breiten ermöglicht. Die Barsche werden mit Pelletts ernährt, die hauptsächlich aus Fischmehl und Fischöl bestehen, aber auch pflanzliche Extrakte enthalten. In der freien Wildbahn kann der Barsch eine Länge von 1 m und ein Gewicht von 12 kg erreichen. Aber der Zuchtbarsch wird im Allgemeinen geerntet und geschlachtet, wenn er 300 bis 500 g erreicht hat, was anderthalb bis zwei Jahre dauert, abhängig von der Wassertemperatur. Der Vollständigkeit halber sollte auch auf das Bestehen einiger halbintensiver Zuchtbetriebe hingewiesen werden, die von der extensiven traditionellen Aquakultur herrühren und bei denen die Lagunen und Küstenteiche mit Setzlingen von Brutbetrieben besetzt sind, die mit einem industriellen Nahrungszusatz gemästet werden.

Die Mast findet in schwimmenden Käfigen statt, die nahe der Küste installiert sind. Jedenfalls wird dieses Verfahren für den Hauptteil der europäischen Produktion (das heißt in den Mittelmeerländern und auf den Kanarischen Inseln) angewendet. Es gibt jedoch auch Farmen, die die Barsche in Becken an Land anzüchten. Diese Becken werden im Allgemeinen durch ein Kreislaufsystem gespeist, was die Kontrolle der Wassertemperatur und die Anzucht von Barsch in nördlichen Breiten ermöglicht. Die Barsche werden mit Pelletts ernährt, die hauptsächlich aus Fischmehl und Fischöl bestehen, aber auch pflanzliche Extrakte enthalten. In der freien Wildbahn kann der Barsch eine Länge von 1 m und ein Gewicht von 12 kg erreichen. Aber der Zuchtbarsch wird im Allgemeinen geerntet und geschlachtet, wenn er 300 bis 500 g erreicht hat, was anderthalb bis zwei Jahre dauert, abhängig von der Wassertemperatur. Der Vollständigkeit halber sollte auch auf das Bestehen einiger halbintensiver Zuchtbetriebe hingewiesen werden, die von der extensiven traditionellen Aquakultur herrühren und bei denen die Lagunen und Küstenteiche mit Setzlingen von Brutbetrieben besetzt sind, die mit einem industriellen Nahrungszusatz gemästet werden.

Verbrauch

Einmal geschlachtet, wird der Zuchtbarsch im Allgemeinen frisch und gesäubert hauptsächlich über die Supermärkte und an Restaurants verkauft.