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The European Commission will be unveiling sustainable seafood guides at Slow Food's Salone del Gusto – Terra Madre in Turin on 23rd October 2014, as part of "Inseparable", a European initiative to help consumers make sustainable seafood choices.
The European Commission has today issued a report on the measures taken by EU countries to ensure the recovery of European eel.
The European Commission has today adopted a series of discard plans as it gears up for the introduction of an obligation to land all catches on 1 January 2015.

Auster

Ursprünglich aus Japan wurde die Pazifische Felsenauster in Europa in den 1970er Jahren eingeführt, nachdem die Portugiesische Auster (Crassostrea angulata) aufgrund verschiedener aufeinander folgender Krankheiten verschwunden war. Dank ihres schnellen Wachstums und ihrer großen Fähigkeit sich an verschiedene Umgebungen anzupassen, ist die Pazifische Felsenauster heute die Auster, die in der ganzen Welt und insbesondere in Europa am meisten kultiviert wird. Die andere in Europa gezüchtete Austernart ist die flache Europäische Auster (Ostrea edulis), die noch weit davon entfernt ist ihr ursprüngliches Produktionsniveau wieder zu erlangen, nachdem sie Opfer von zwei Tierseuchen in den 1920er und 1980er Jahren geworden war.

Auster © ScandFish
Lateinischer NameCrassostrea gigas
Produktion (EU-27) – 142 000 t (2007), 4. Platz in der Produktion weltweit
Wert (EU-27) – 295 Millionen € (2007)
Haupterzeugungsländer der EU – Frankreich (1. europäischer Produzent und an 4. Stelle weltweit), Irland, Spanien, Portugal
Haupterzeugungsländer weltweit (außer Europa) – China, Südkorea, Japan
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Reproduktion

Ein großer Teil der weltweiten Versorgung beruht auf dem Einfangen von Muschellaich (Austernlarven) in der natürlichen Umgebung.

Aber gewisse Austernlarven werden in Brutbetrieben erzeugt. In diesem Fall wird der Bestand der Zuchttiere im Meer gehalten. In regelmäßigen Abständen werden Gruppen von adulten Tieren während des gesamten Winters aus dem Meer entnommen und in Becken umgesetzt. Die Entnahme dieser Stichproben ist zufällig, da das Geschlecht der Auster nicht bestimmbar ist (die Auster erweist sich in der Folgezeit als Zwitter, und zwar in dem Sinn, dass sie in manchen Jahren männlich, in anderen weiblich wird). Die Freisetzung der Keimzellen erfolgt im Frühjahr durch thermischen Schock oder eine Verletzung durch Aufreißen. Die Keimzellen von sechs Weibchen oder mehr werden mit dem Sperma von einer gleichen Anzahl von Männchen befruchtet. Damit die Verschmelzung gut vonstatten geht, muss das Wasser um etwa 21 °C betragen und nicht zu salzig sein. Die Larven werden dann in Becken mit geschlossenen Kreisläufen umgesetzt und mit kultivierten Algen ernährt. Heute verlegt sich die Mehrheit der Brutbetriebe auf die Produktion von Triploiden, das heißt von Austern, die nach der Behandlung durch den thermischen Schock bei der Befruchtung steril geworden sind, was sie später daran hindert milchig zu werden.

Aber gewisse Austernlarven werden in Brutbetrieben erzeugt. In diesem Fall wird der Bestand der Zuchttiere im Meer gehalten. In regelmäßigen Abständen werden Gruppen von adulten Tieren während des gesamten Winters aus dem Meer entnommen und in Becken umgesetzt. Die Entnahme dieser Stichproben ist zufällig, da das Geschlecht der Auster nicht bestimmbar ist (die Auster erweist sich in der Folgezeit als Zwitter, und zwar in dem Sinn, dass sie in manchen Jahren männlich, in anderen weiblich wird). Die Freisetzung der Keimzellen erfolgt im Frühjahr durch thermischen Schock oder eine Verletzung durch Aufreißen. Die Keimzellen von sechs Weibchen oder mehr werden mit dem Sperma von einer gleichen Anzahl von Männchen befruchtet. Damit die Verschmelzung gut vonstatten geht, muss das Wasser um etwa 21 °C betragen und nicht zu salzig sein. Die Larven werden dann in Becken mit geschlossenen Kreisläufen umgesetzt und mit kultivierten Algen ernährt. Heute verlegt sich die Mehrheit der Brutbetriebe auf die Produktion von Triploiden, das heißt von Austern, die nach der Behandlung durch den thermischen Schock bei der Befruchtung steril geworden sind, was sie später daran hindert milchig zu werden.

Brutsammlung

Im Sommer stößt die Auster in großen Mengen Larven ab. Diese Larven irren mit den Strömungen herum auf der Suche nach einer Umgebung, wo sie sich festsetzen können.

Um sie einzufangen, verwendet der Austernzüchter Substrate, so genannte Kollektoren, die an strategischen Stellen platziert werden: Plastikträger (Röhren, Schalen, Lamellen…) oder Dachziegel, Schieferblöcke, Muscheln. Sobald sich die Saataustern gebildet haben, werden sie vom Substrat „getrennt“ und stehen dann für die Züchtung zur Verfügung. Bei den Brutbetrieben stellt sich folgende Situation. Sobald die Larve an dem Punkt ist, sich an einem Substrat festzusetzen, wird sie dunkler und daher durch die Klappen ihrer Schale sichtbarer. Das ist der Zeitpunkt, an dem die Brutsammlung einsetzt: Ein festes und sauberes Trägermaterial wird in das Becken gesetzt, damit sich die Austern verankern können, um sie dann später „einzusammeln“.

Um sie einzufangen, verwendet der Austernzüchter Substrate, so genannte Kollektoren, die an strategischen Stellen platziert werden: Plastikträger (Röhren, Schalen, Lamellen…) oder Dachziegel, Schieferblöcke, Muscheln. Sobald sich die Saataustern gebildet haben, werden sie vom Substrat „getrennt“ und stehen dann für die Züchtung zur Verfügung. Bei den Brutbetrieben stellt sich folgende Situation. Sobald die Larve an dem Punkt ist, sich an einem Substrat festzusetzen, wird sie dunkler und daher durch die Klappen ihrer Schale sichtbarer. Das ist der Zeitpunkt, an dem die Brutsammlung einsetzt: Ein festes und sauberes Trägermaterial wird in das Becken gesetzt, damit sich die Austern verankern können, um sie dann später „einzusammeln“.

Züchtung

Vier bedeutende Methoden der Austernkultur werden je nach Umweltbedingungen (Gezeitenschwankungen, Wassertiefe …) und Traditionen bevorzugt.

Die Tischkultivierung: Die Felsenaustern werden in das Meer gesetzt, indem sie in Säcke gepackt werden, die auf Tischen am Boden in der Gezeitenzone befestigt sind.

Die Bodenkultivierung: Die Austernbabys werden direkt auf dem Küstenstreifen der Gezeitenzone ausgesät.

Die Tiefwasserkultivierung oder die Zucht in Containern: Die Austern werden in Parks ausgesät, die sich in einer Tiefe bis zu 10 m befinden können.

Die Leinenkultivierung: Die Austern werden wie die Muscheln auf Leinen gezüchtet, was die Züchtung auf offener See ermöglicht. Da sie ständig von Wasser umspült sind, wachsen sie schneller. Diese Methode eignet sich besonders für die Kultivierung in Gewässern ohne Gezeitenzonen oder auf offener See.

Die Felsenaustern ernähren sich natürlicherweise von Plankton im Meerwasser, das sie ständig filtern. Deshalb können sie nur in solcher Umgebung gezüchtet werden, die insgesamt die Anforderungen nach Strömung, Tiefe und reichhaltigem Vorkommen an Plankton erfüllt, also im Allgemeinen in der Nähe von Mündungen, in Lagunen oder in küstennahen Teichen. Die Anzahl der erhältlichen Zuchtkonzessionen wird in Abhängigkeit der Menge des vorhandenen Planktons wissenschaftlich festgelegt. Die Austern erreichen ihr Handelsgewicht nach 18 bis 30 Monaten. Die Erntemethoden variieren je nach Zuchtmethode: Die mit der Tischkultivierung gezüchteten Austern werden geerntet, indem die Säcke von den Tischen abgenommen werden; die am Boden kultivierten Austern werden bei Ebbe mit Hilfe von Rechen eingesammelt, oder mit Schürfnetzen, falls das die Wasserhöhe ermöglicht; die im Tiefwasser kultivierten Austern werden mit Schleppnetzen eingeholt, die bis zu 500 kg hochziehen können.

Die Felsenaustern ernähren sich natürlicherweise von Plankton im Meerwasser, das sie ständig filtern. Deshalb können sie nur in solcher Umgebung gezüchtet werden, die insgesamt die Anforderungen nach Strömung, Tiefe und reichhaltigem Vorkommen an Plankton erfüllt, also im Allgemeinen in der Nähe von Mündungen, in Lagunen oder in küstennahen Teichen. Die Anzahl der erhältlichen Zuchtkonzessionen wird in Abhängigkeit der Menge des vorhandenen Planktons wissenschaftlich festgelegt. Die Austern erreichen ihr Handelsgewicht nach 18 bis 30 Monaten. Die Erntemethoden variieren je nach Zuchtmethode: Die mit der Tischkultivierung gezüchteten Austern werden geerntet, indem die Säcke von den Tischen abgenommen werden; die am Boden kultivierten Austern werden bei Ebbe mit Hilfe von Rechen eingesammelt, oder mit Schürfnetzen, falls das die Wasserhöhe ermöglicht; die im Tiefwasser kultivierten Austern werden mit Schleppnetzen eingeholt, die bis zu 500 kg hochziehen können.

Veredlung

In einigen Produktionsbecken können die ausgewachsenen Austern veredelt werden, um ihrem Fleisch spezifische Qualitäten zu verleihen.

Die Austern werden in Klärbecken umgesetzt, und zwar in flache Tonbecken natürlich mit Meerwasser, in denen sie aufgrund einer dort vorhandenen spezifischen Alge, der „Blauen Navicula“, ein grünliches Fleisch entwickeln. Sie können auch in Veredlungsparks auf dem Küstenstreifen in der Gezeitenzone umgesetzt werden, wo sie ein festes und weißes Fleisch erhalten. Für die im Tiefwasser kultivierten Austern wird eine Endfertigungstechnik angewendet: Durch eine Täuschung, die darin besteht, die Austern in Parks zu setzen, die sich regelmäßig außerhalb des Wassers befinden, wird die Auster trainiert, ihre Schalen geschlossen zu halten, was für den späteren Transport wichtig ist.

Verbrauch

Der größte Teil der Austern wird in Frankreich produziert und konsumiert, wo die Verbrauchsgewohnheiten sehr spezifisch sind (sie werden lebend verzehrt).

Die Besonderheit des Verbrauchs der Auster besteht in der Saisonalität: In Frankreich wird die Hälfte der Austern während der Winterfesttage von November bis Januar konsumiert. Die Handelsgrößen für die Felsenaustern gehen von 0 bis 5. Je kleiner die Nummer ist, desto größer ist die Auster. Die „huîtres fines“ haben recht viel, die „huîtres spéciales“ besonders viel Fleisch.

Die Besonderheit des Verbrauchs der Auster besteht in der Saisonalität: In Frankreich wird die Hälfte der Austern während der Winterfesttage von November bis Januar konsumiert. Die Handelsgrößen für die Felsenaustern gehen von 0 bis 5. Je kleiner die Nummer ist, desto größer ist die Auster. Die „huîtres fines“ haben recht viel, die „huîtres spéciales“ besonders viel Fleisch.