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The European Union has welcomed the International Commission for the Conservation of Atlantic's Tuna (ICCAT) decision to increase the quota for Eastern and Mediterranean Bluefin tuna by just under 20% a year over the next three years.
The 11th Meeting of the Conference of the Parties to the Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals (CMS) was held in Quito, Ecuador, from 4 to 9 November 2014.

Kabeljau

Der Kabeljau nimmt einen wichtigen Platz in der europäischen gastronomischen Kultur ein. Trotz der Beschaffungsschwierigkeiten, die mit dem Erschöpfungszustand einiger Wildbestände zusammenhängen, erfreut sich der Kabeljau immer noch einer bedeutenden Nachfrage. Seine Zucht scheint deshalb eine interessante kommerzielle Möglichkeit zu sein. Seit den 1980er Jahren befassen sich die norwegischen Wissenschaftler mit der Zucht von Kabeljau. Parallel dazu haben sich die norwegischen Lachszüchter auf der Suche nach Diversifikation darauf verlegt, wild lebende, auf dem Meer gefangene Kabeljaus zu mästen, um so die Ernährungstechniken zu verfeinern. Aber erst mit der ersten Produktion von juvenilen Fischen in der Brutstation im Jahr 2000, setzte die Aquakultur von Kabeljau tatsächlich ein, vor allem in Norwegen. Allerdings entstanden die Erstlinge dieser Aktivität, mit mehr oder weniger Erfolg, durch Lachszüchter in Schottland und Irland, die von der Ähnlichkeit der Masttechniken bei beiden Arten profitierten.

Kabeljau © ScandFish
Lateinischer NameGadus morhua
Produktion (EU-27) – 2 560 t (2007); 21 % der Weltproduktion
Wert (EU-27) – 9,2 Millionen € (2007)
Haupterzeugerländer der EU – Irland, Vereinigtes Königreich
Haupterzeugerländer weltweit – Norwegen, Island, Irland, Vereinigtes Königreich

Reproduktion

Die Vermehrung von Kabeljau wird in Brutbetrieben mit im Meer gefangenen Zuchttieren durchgeführt. Männchen und Weibchen werden in dasselbe Becken gesetzt.

Der Reproduktionszyklus wird künstlich durch Lichtmanipulation verlängert, einer Technik, die darin besteht, das saisonale sexuelle Verhalten des Fisches in die Irre zu leiten, indem die Dauer der künstlichen „Sonnenbestrahlung“ manipuliert wird. Das bringt den Vorteil, Fischeier und Fische das ganze Jahr lang zu produzieren. Die vom Männchen auf natürliche Weise befruchteten Eier werden an der Oberfläche des Laichbeckens abgeschöpft. Sie werden in einen Brutkasten umgesetzt, der Meereswasser mit einer Temperatur von etwa 5 °C mit aufsteigender Strömung enthält. Die Larven schlüpfen nach 12 bis 14 Tagen.

Der Reproduktionszyklus wird künstlich durch Lichtmanipulation verlängert, einer Technik, die darin besteht, das saisonale sexuelle Verhalten des Fisches in die Irre zu leiten, indem die Dauer der künstlichen „Sonnenbestrahlung“ manipuliert wird. Das bringt den Vorteil, Fischeier und Fische das ganze Jahr lang zu produzieren. Die vom Männchen auf natürliche Weise befruchteten Eier werden an der Oberfläche des Laichbeckens abgeschöpft. Sie werden in einen Brutkasten umgesetzt, der Meereswasser mit einer Temperatur von etwa 5 °C mit aufsteigender Strömung enthält. Die Larven schlüpfen nach 12 bis 14 Tagen.

Besatz

In der Natur legt das Weibchen eine Million Eier, deren Überlebenschance aufgrund des räuberischen Verhaltens anderer Arten, des Kannibalismus beim Kabeljau, des besonderen Nahrungsbedarfs der Setzlinge und ihrer Anfälligkeit gegen Infektionen, ihrer Empfindlichkeit gegenüber Meeresströmungen, Wasserqualität und -temperatur (unterschiedlich je nach Entwicklungsstadium) usw. sehr gering ist.

Bei der Besatzzucht von Kabeljau geht es also darum, ein Niveau von hoher technischer Komplexität zu erreichen, das den Einfluss dieser Parameter vermindert, um so eine geschäftlich akzeptable Überlebensrate zu erreichen.

Die Larvenzucht – 3 oder 4 Tage nach dem Schlüpfen haben die Larven (0,2 mg) ihren Dottersack aufgebraucht und werden in die Becken „der ersten Nahrung“ umgesetzt, die mit Meerwasser von 11 °C mit einer aufsteigenden Strömung gefüllt sind. Sie werden mit Rotatorien (einem mikroskopischen Zooplankton, das im Brutbetrieb erzeugt wird) über einen Zeitraum von etwa 2 Monaten ernährt, bis sie ein Gewicht von 0,2 g erreicht haben.

Die Anfütterung – Die Setzlinge werden dann in größere Becken umgesetzt, genießen aber immer noch den konstanten Zufluss von Meerwasser. Innerhalb von etwa 2 Monaten werden sie allmählich auf eine leblose Nahrung mit hohem Proteingehalt in Form von sehr fein gepresstem Pulver (manchmal auch mit im Brutbetrieb erzeugten Artemia) umgestellt. Sie werden auch geimpft, insbesondere gegen Vibriose, die eine erhebliche Sterblichkeit der Spezies verursachen kann. Ab diesem Stadium werden die jungen Kabeljaus laufend durch ein mechanisches Verfahren sortiert. Sie werden nach Größe (die Kategorisierung) getrennt, da die größeren Fische dazu neigen, die kleineren zu fressen.

Das juvenile Wachstum – Wenn die Setzlinge 2 g wiegen, werden sie in große Becken umgesetzt, wo sie mit Granulat gefüttert werden, das aus Fischmehl und Fischöl sowie aus ergänzenden pflanzlichen Proteinen besteht. Bei etwa 30 – 40 g werden sie per Injektion gegen bakterielle Infektionen geimpft. Die Kategorisierung wird fortgesetzt, um die Sterblichkeit durch Kannibalismus zu begrenzen. Die jungen Kabeljaus bleiben in diesen großen Becken für 5 bis 10 Monate, die nötige Zeit, um ein Gewicht von 50 bis 200 g zu erreichen. Das Gewicht für den Transfer in Käfige hängt allerdings von der Wassertemperatur, der Saison, der Größe des Käfigs, der Maschengröße des Netzes usw. ab.

Bei der Besatzzucht von Kabeljau geht es also darum, ein Niveau von hoher technischer Komplexität zu erreichen, das den Einfluss dieser Parameter vermindert, um so eine geschäftlich akzeptable Überlebensrate zu erreichen.

Die Larvenzucht – 3 oder 4 Tage nach dem Schlüpfen haben die Larven (0,2 mg) ihren Dottersack aufgebraucht und werden in die Becken „der ersten Nahrung“ umgesetzt, die mit Meerwasser von 11 °C mit einer aufsteigenden Strömung gefüllt sind. Sie werden mit Rotatorien (einem mikroskopischen Zooplankton, das im Brutbetrieb erzeugt wird) über einen Zeitraum von etwa 2 Monaten ernährt, bis sie ein Gewicht von 0,2 g erreicht haben.

Die Anfütterung – Die Setzlinge werden dann in größere Becken umgesetzt, genießen aber immer noch den konstanten Zufluss von Meerwasser. Innerhalb von etwa 2 Monaten werden sie allmählich auf eine leblose Nahrung mit hohem Proteingehalt in Form von sehr fein gepresstem Pulver (manchmal auch mit im Brutbetrieb erzeugten Artemia) umgestellt. Sie werden auch geimpft, insbesondere gegen Vibriose, die eine erhebliche Sterblichkeit der Spezies verursachen kann. Ab diesem Stadium werden die jungen Kabeljaus laufend durch ein mechanisches Verfahren sortiert. Sie werden nach Größe (die Kategorisierung) getrennt, da die größeren Fische dazu neigen, die kleineren zu fressen.

Das juvenile Wachstum – Wenn die Setzlinge 2 g wiegen, werden sie in große Becken umgesetzt, wo sie mit Granulat gefüttert werden, das aus Fischmehl und Fischöl sowie aus ergänzenden pflanzlichen Proteinen besteht. Bei etwa 30 – 40 g werden sie per Injektion gegen bakterielle Infektionen geimpft. Die Kategorisierung wird fortgesetzt, um die Sterblichkeit durch Kannibalismus zu begrenzen. Die jungen Kabeljaus bleiben in diesen großen Becken für 5 bis 10 Monate, die nötige Zeit, um ein Gewicht von 50 bis 200 g zu erreichen. Das Gewicht für den Transfer in Käfige hängt allerdings von der Wassertemperatur, der Saison, der Größe des Käfigs, der Maschengröße des Netzes usw. ab.

Mast

Die Mast findet in schwimmenden Käfigen statt, die vom gleichen Typ sind wie die, die für den Lachs verwendet werden, oder in Becken an Land mit einem Kreislaufsystem. Die Kabeljaus werden mit Pellets ernährt, die aus Fischmehl und Fischöl sowie aus pflanzlichen Extrakten bestehen. Der Kabeljau wird geerntet und geschlachtet, wenn er 3 bis 4 kg erreicht hat, also nach etwa 2 Jahren Mastzeit.

Verbrauch

Einmal geschlachtet, wird der Kabeljau an einen Verarbeitungsbetrieb geliefert, der ihn frisch, gesäubert und zerlegt verkauft.

Die Aquakultur von Kabeljau hat sich in Norwegen entwickelt, wo mehrere Lachszüchter in verschiedener Weise in diese Marktlücke investiert haben: in Käfigen im Meer, in Becken an Land, normal, Bio usw. Diese Geschäftstätigkeit entwickelt sich zurzeit in Island, auf den Färöer Inseln und in Kanada. In der Europäischen Union hat ein groß angelegter Versuch auf den Shetland-Inseln (Vereinigtes Königreich) stattgefunden und endete mit einem finanziellen Misserfolg. Zurzeit gibt es neue Entwicklungen in Irland und Schottland. Die Zukunft dieser Tätigkeit hängt stark von der Versorgungsentwicklung mit Kabeljau durch die Fischereien des Nordatlantik und der Arktis ab.

Die Aquakultur von Kabeljau hat sich in Norwegen entwickelt, wo mehrere Lachszüchter in verschiedener Weise in diese Marktlücke investiert haben: in Käfigen im Meer, in Becken an Land, normal, Bio usw. Diese Geschäftstätigkeit entwickelt sich zurzeit in Island, auf den Färöer Inseln und in Kanada. In der Europäischen Union hat ein groß angelegter Versuch auf den Shetland-Inseln (Vereinigtes Königreich) stattgefunden und endete mit einem finanziellen Misserfolg. Zurzeit gibt es neue Entwicklungen in Irland und Schottland. Die Zukunft dieser Tätigkeit hängt stark von der Versorgungsentwicklung mit Kabeljau durch die Fischereien des Nordatlantik und der Arktis ab.