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The European Commission has expressed its disappointment with the outcomes of the 87th Annual meeting of the Inter American Tropical Tuna Commission (IATTC), which finished on 18 July in Lima, Peru.
The European Commission welcomes Morocco’s ratification of a Fisheries Protocol which is set to open the door for European vessels to go back fishing in Moroccan waters after a pause of more than two years. The European Union and Morocco had concluded the 4-year fisheries deal in December 2013, however its entry into force was pending ratification by Morocco.

Karpfen

Der Karpfen kam aus dem Fernen Osten zu uns. Aber es ist schwierig zu sagen, wann er in Europa eingeführt wurde. Wahrscheinlich in der Römerzeit. Aber erst im Mittelalter verbreitete sich seine Züchtung in den Wasserflächen der mitteleuropäischen Tiefebene. Gerade während der von der christlichen Religion auferlegten zahlreichen Fastentage wurde dieser Fisch als Proteinspender geschätzt. Es ist deshalb kein Zufall, dass gerade die Klöster die Karpfenzucht perfektionierten. Schon damals führte der Wunsch, die schönsten Exemplare für die Reproduktion zu behalten, zu einer genetischen Selektion, die genau den uns heute bekannten robusten und beeindruckend langlebigen Fisch mit viel Fleisch hervorbrachte, der auch im natürlichen Ökosystem anzutreffen ist. Die halbextensive Zucht in Teichen begann im 19. Jahrhundert und wird bis heute praktiziert, hauptsächlich in Zentraleuropa, wo der Karpfen in der Gastronomie noch sehr gängig ist.

Karpfen © ScandFish

Lateinischer NameCyprinus carpio
Produktion (EU-27) – 66 330 t (2007); 2 % der Weltproduktion
Wert (EU-27) – 140 Millionen € (2007)
Haupterzeugerländer der EU – Tschechische Republik, Polen, Ungarn, Deutschland
Haupterzeugerländer weltweit – China, Indonesien, Myanmar
Merkblatt pdf - 2 MB [2 MB] български (bg) čeština (cs) dansk (da) eesti keel (et) ελληνικά (el) English (en) español (es) français (fr) Gaeilge (ga) italiano (it) latviešu valoda (lv) lietuvių kalba (lt) magyar (hu) Malti (mt) Nederlands (nl) polski (pl) português (pt) română (ro) slovenčina (sk) slovenščina (sl) suomi (fi) svenska (sv)

Reproduktion

Die aufgrund ihrer physischen Merkmale ausgewählten Zuchttiere werden in ihrem Teich zum Zeitpunkt der Laichsaison gefangen.

Die Eier und die Fischmilch werden dem Weibchen und dem Männchen manuell entnommen und künstlich in einem Fertilisationsbecken gemischt. Dann werden die befruchteten Eier in kleine Brutgefäße gesetzt, wo nach 3 bis 5 Tagen der Larvenschlupf erfolgt. Die Jahrhunderte genetischer Selektion haben zahlreiche lokale Abstammungen hervorgebracht. Seit den 1960er Jahren sind sie Gegenstand genetischer Forschung, um die leistungsfähigsten und die am besten an die zahlreichen Zuchtbedingungen von Nord- bis Südeuropa angepassten Hybriden zu erhalten.
Die Eier und die Fischmilch werden dem Weibchen und dem Männchen manuell entnommen und künstlich in einem Fertilisationsbecken gemischt. Dann werden die befruchteten Eier in kleine Brutgefäße gesetzt, wo nach 3 bis 5 Tagen der Larvenschlupf erfolgt. Die Jahrhunderte genetischer Selektion haben zahlreiche lokale Abstammungen hervorgebracht. Seit den 1960er Jahren sind sie Gegenstand genetischer Forschung, um die leistungsfähigsten und die am besten an die zahlreichen Zuchtbedingungen von Nord- bis Südeuropa angepassten Hybriden zu erhalten.

Zucht der Setzlinge

Kaum geschlüpft werden die Larven in kleine flache Gefäße umgesetzt. Diese sind mit Wasser gefüllt, das eine Temperatur zwischen 18 und 24 °C hat und mit Zooplankton angereichert ist, wovon sich die Larven ernähren, sobald sie ihren Dottersack verloren haben.

In diesem Becken bleiben sie etwa einen Monat, bis sie schwimmen können. Dann erleben sie ihren ersten Umzug in die natürliche Umgebung, in einen kleinen flachen Teich. Bei seiner jährlichen Pflege und Überholung wird dieser Teich so behandelt, dass die Entwicklung von Mikro-Algen und Zooplankton begünstigt wird, die einzige Nahrung, die dem Karpfensetzling zusagt. Dieser bleibt dort etwa einen Monat. In dieser Zeit wird er allmählich auf ein sehr feines Nahrungspulver umgestellt, das sowohl Fischmehl als auch pflanzliches Mehl enthält. Wenn die Setzlinge eine Größe von ungefähr 3 cm erreichen, werden sie gesammelt und in einen Teich für juvenile Fische umgesetzt.

In diesem Becken bleiben sie etwa einen Monat, bis sie schwimmen können. Dann erleben sie ihren ersten Umzug in die natürliche Umgebung, in einen kleinen flachen Teich. Bei seiner jährlichen Pflege und Überholung wird dieser Teich so behandelt, dass die Entwicklung von Mikro-Algen und Zooplankton begünstigt wird, die einzige Nahrung, die dem Karpfensetzling zusagt. Dieser bleibt dort etwa einen Monat. In dieser Zeit wird er allmählich auf ein sehr feines Nahrungspulver umgestellt, das sowohl Fischmehl als auch pflanzliches Mehl enthält. Wenn die Setzlinge eine Größe von ungefähr 3 cm erreichen, werden sie gesammelt und in einen Teich für juvenile Fische umgesetzt.

Aufzucht der juvenilen Fische

Die im Frühjahr umgesetzten juvenilen Karpfen bleiben bis zum Winter in einem für diesen Zweck jedes Jahr vorbereiteten Teich.

Anfangs reicht die natürliche Produktion des Teiches an Plankton, Vegetation, Mollusken, Würmern und kleinen Krustentieren, um die jungen Karpfen zu ernähren. Aber dieser Nahrung muss schnell ein allgemeines pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel beigefügt werden. Zu Beginn des Winters wird der Teich gereinigt und die Karpfen werden in ein Winterbecken umgesetzt. Sie treten in eine Phase reduzierter Aktivität ein, in der sie wenig fressen und in den kälteren Regionen sogar gar nichts. Der Karpfen misst dann rund 10 cm und wiegt 30 bis 40 g.
Anfangs reicht die natürliche Produktion des Teiches an Plankton, Vegetation, Mollusken, Würmern und kleinen Krustentieren, um die jungen Karpfen zu ernähren. Aber dieser Nahrung muss schnell ein allgemeines pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel beigefügt werden. Zu Beginn des Winters wird der Teich gereinigt und die Karpfen werden in ein Winterbecken umgesetzt. Sie treten in eine Phase reduzierter Aktivität ein, in der sie wenig fressen und in den kälteren Regionen sogar gar nichts. Der Karpfen misst dann rund 10 cm und wiegt 30 bis 40 g.

Mast

Im Frühjahr ihres dritten Lebensjahres wechseln die Karpfen in große Mastteiche, wo sie von der Natur leben, aber auch eine Nahrungsergänzung in Form von Granulaten erhalten, die aus Fischöl und Fischmehl, pflanzlichem Mehl sowie aus Vitaminen und Mineralien bestehen.

Bei der Winterreinigung des Teiches werden sie gefangen und, abhängig von ihrer Größe, zum Verkauf gebracht oder sie wandern in den Winterteich für ein weiteres Mastjahr …oder sie werden als Zuchttier ausgewählt. Ein Karpfen mit einem respektablen Alter kann bis zu 40 kg wiegen und bis zu 1-m-Länge messen. Aber die Vermarktungsgröße beträgt gewöhnlich zwischen 30 und 50 cm bei einem Gewicht von etwa 1,5 kg.

Bei der Winterreinigung des Teiches werden sie gefangen und, abhängig von ihrer Größe, zum Verkauf gebracht oder sie wandern in den Winterteich für ein weiteres Mastjahr …oder sie werden als Zuchttier ausgewählt. Ein Karpfen mit einem respektablen Alter kann bis zu 40 kg wiegen und bis zu 1-m-Länge messen. Aber die Vermarktungsgröße beträgt gewöhnlich zwischen 30 und 50 cm bei einem Gewicht von etwa 1,5 kg.

Verbrauch

Heutzutage wird der Karpfen überwiegend in den Ländern Mitteleuropas produziert, wo er Bestandteil der traditionellen Festessen zum Ende des Jahres oder zu Ostern ist.

Die Leute haben die Gewohnheit ihn lebend zu kaufen, um ihn einige Tage lang in klarem Wasser „ausschlämmen“ zu lassen, damit er seinen brackigen Geschmack verliert. Die Produzenten versuchen heute ihr Angebot zu diversifizieren, indem sie sich kleine Verarbeitungsanlagen mit dem Ziel zulegen, halbfertige Produkte (zerteilt, frisch oder geräuchert, Filets oder Scheiben) oder Fertigprodukte nach traditionellen Rezepten anzubieten. Ein bedeutender Teil der Produktion ist auch dafür bestimmt, die Teiche für die Freizeitangler zu besetzen.

Die Leute haben die Gewohnheit ihn lebend zu kaufen, um ihn einige Tage lang in klarem Wasser „ausschlämmen“ zu lassen, damit er seinen brackigen Geschmack verliert. Die Produzenten versuchen heute ihr Angebot zu diversifizieren, indem sie sich kleine Verarbeitungsanlagen mit dem Ziel zulegen, halbfertige Produkte (zerteilt, frisch oder geräuchert, Filets oder Scheiben) oder Fertigprodukte nach traditionellen Rezepten anzubieten. Ein bedeutender Teil der Produktion ist auch dafür bestimmt, die Teiche für die Freizeitangler zu besetzen.