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Maria Damanaki, European Commissioner for Maritime Affairs and Fisheries, and Jacob Vestergaard, Fisheries Minister of the Faroe Islands, met in Athens on 29 August. The discussions were held in a friendly and constructive atmosphere and followed Commissioner Damanaki’s visit to the Faroe Islands in December last.
The European Union and Cape Verde have agreed on a new Protocol to the Fisheries Partnership Agreement between the European Union and Cape Verde. The four-year Protocol will replace the current Protocol which expires on 31 August 2014.

Fischfang in internationalen Gewässern

Mehr als ein Viertel allen Fisches, der von europäischen Fischereifahrzeugen gefangen wird, stammt aus Gewässern außerhalb der EU. Rund 8 % der Fänge der EU (2004–2006) erfolgten im Rahmen von Fischereiabkommen mit Ländern außerhalb der EU, während weitere 20 % aus der Hochseefischerei stammen, hauptsächlich in Regionen im Regelungsbereich regionaler Fischereiorganisationen.

Als bedeutende Fischereimacht und weltgrößter Binnenmarkt für Fischereierzeugnisse spielt die EU in mehreren internationalen Organisationen auch bei der Förderung besserer Regelungen eine wichtige Rolle. Dazu gehören die Entwicklung und Durchführung von Strategien für die Fischereibewirtschaftung und das Seerecht allgemein. Mit ihren internationalen Partnern arbeitet die EU im Rahmen der Unterorganisationen der Vereinten Nationen, darunter der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO), eng zusammen. Sie ist aber auch in anderen Gremien wie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aktiv vertreten.

Handel mit Fischereierzeugnissen

Die EU ist der weltgrößte Fischereibinnenmarkt und Nettoeinführer von Fisch und Fischereierzeugnissen.

Alle drei Jahre legt die EU autonome Zollkontingente für bestimmte Fische und Fischereierzeugnisse fest. Ein solches Kontingent gestattet es, eine bestimmte Menge eines Erzeugnisses zu einem verringerten Zolltarif – gewöhnlich 0 %, 4 % oder 6 % – in die EU einzuführen. Diese Kontingente tragen dazu bei, dass die verarbeitende Industrie der EU ausreichend Rohstoffe erhält, wenn die EU selbst ihre eigene Nachfrage nicht befriedigen kann.