Fischerei

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Deadline for submissions: 20 January 2014
The European Commission has expressed its satisfaction at the outcome of the 10th Annual Commission meeting of the South East Atlantic Fisheries Organisation (SEAFO) held in Namibia on December 9th-13th.
The European Parliament has today given its consent to a new four year Protocol to the EU's Fisheries Partnership Agreement with Morocco.

Marokko

Partnerschaftliches Fischereiabkommen

Das aktuelle partnerschaftliche Fischereiabkommen zwischen der EU und Marokko trat am 28. Februar 2007 für einen Zeitraum von 4 Jahren in Kraft. Es wurde am 28. Februar 2011 stillschweigend bis zum 27. Februar 2015 verlängert. Das jüngste Protokoll zu diesem Abkommen war bis zum 27. Februar 2011 gültig und sah eine Finanzhilfe von 36,1 Millionen Euro vor, von denen 13,5 Mio. Euro für die Unterstützung der Fischereipolitik in Marokko bestimmt waren. Im Rahmen dieses Abkommens und seines Protokolls konnten Schiffe aus elf EU-Mitgliedstaaten Fanggenehmigungen von Marokko erhalten.

Ein zweites Protokoll mit weitgehend gleichem Wortlaut wurde im Februar 2011 ausgehandelt und diente zur Verlängerung des ersten Protokolls vorübergehend bis Dezember 2011, als das Europäische Parlament beschloss, seinem Abschluss nicht zuzustimmen.

Die Verhandlungen für den Abschluss eines neuen Protokolls begannen im November 2012. Nach sechs Diskussionsrunden wurde am 24. Juli 2013 ein neues Protokoll paraphiert. Das Protokoll wurde dem Rat und dem Europäischen Parlament vorgelegt. Die Annahme wird für das 1. Quartal 2014 erwartet.

Hauptpunkte des Abkommens

Geltungsdauer des Abkommens:4 Jahre, verlängerbar (28.02.2011–27.02.2015)
Geltungsdauer der früheren Protokolle:4 Jahre (28.02.2007–27.02.2011) + 1 Jahr (28.02.2011–27.02.2012), provisorisch in Kraft bis 14.12.2011
Paraphierung des neuen Protokolls:24. Juli 2013
Gegenstand des partnerschaftlichen Fischereiabkommens: Gemischtes Abkommen
Finanzieller Beitrag: 30 Mio. €/Jahr 14 Millionen Euro als Zugangszahlung zu der Ressource und 14 Millionen Euro für die Unterstützung der Fischereipolitik Marokkos und der nachhaltigen Bewirtschaftung seiner Gewässer. Die Flotte soll weitere 10 Millionen Euro beitragen.
Gebühren für Reeder:

Thunfisch: 35 Euro je gefangene Tonne
Nichtindustrielle Fischerei Nord, pelagische Arten: 75 Euro/BRZ/Quartal
Nichtindustrielle Fischerei Nord, Langleiner: 67 Euro/BRZ/Quartal
Industrielle Fischerei auf pelagische Arten: 100 Euro/t (Frostertrawler), 35 Euro/t (Schiffe mit gekühlten Seewassertanks/RSW)
Grundfischerei: 60 Euro/BRZ/Quartal
Nichtindustrielle Fischerei Süd: 67 Euro/BRZ/Quartal

Vorauszahlungen:Thunfischfang: 7000 Euro pro Jahr
Industrielle Fischerei, pelagische Arten: 1 Monat Gebühr für erwartete Fangmenge

Vorgeschichte

Das erste zwischen der EU und Marokko abgeschlossene Fischereiabkommen stammt aus dem Jahr 1995. Seinerzeit war es das bei weitem wichtigste Fischereiabkommen zwischen der EU und einem Drittland. Die Parteien gelangten jedoch im Jahr 1999 nicht zu einer Vereinbarung über eine Verlängerung des Protokolls, sodass bis zu dem derzeit geltenden partnerschaftlichen Fischereiabkommen, das im Februar 2007 in Kraft trat, keine Vereinbarung galt.

Entwicklung des Rechtsrahmens der Fischereiabkommen

Informationen zur Entwicklung des Rechtsrahmens der Fischereiabkommen finden Sie auf der Website EUR-Lex. Um zum gewünschten Suchergebnis zu gelangen, geben Sie „MOROCCO" im Feld „Suche anhand“ und „FISCH*“ im Feld „in Verbindung mit“ ein. Anschließend auf „Suche“ klicken.

Rechtsrahmen