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The Commission has proposed to lift the "red card" and the associated trade measures for fisheries products from the Republic of Guinea, following significant improvements to its national fisheries governance to fight illegal, unreported and unregulated (IUU) fishing.
Fisheries in the South Indian Ocean are set to become more sustainable after members of the South Indian Ocean Fisheries Agreement (SIOFA) adopted a series of conservation measures in La Reunion last week. The measures reflect the European Union's push for better managed fisheries resources in the region.
The Annual Meeting of the Inter-American Tropical Tuna Commission (IATTC) ended on 1st July in La Jolla, California. While no measures were adopted for the management of Tropical Tuna and for the conservation of Bluefin Tuna, good progress was made on shark conservation and on Fishing Aggregating Devices (FADs) management.

Bilaterale Abkommen mit Ländern außerhalb der EU

In der EU gibt es zwei Arten von Fischereiabkommen mit Nicht-EU-Ländern:

  • partnerschaftliche Fischereiabkommen – die EU leistet finanzielle und technische Hilfe im Austausch für Fangrechte für EU-Schiffe, meistens mit Partnerländern aus dem Süden;
  • „nördliche Fischereiabkommen“ – gemeinsame Verwaltung gemeinsam befischter Bestände mit Norwegen, Island und den Färöer-Inseln.

Partnerschaftliche Fischereiabkommen

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Nachhaltige Fischereiabkommen mit Nicht-EU-Ländern werden im Namen der EU von der Kommission ausgehandelt und abgeschlossen. Sie sollen es den EU-Fischereifahrzeugen ermöglichen, in einem rechtlich kontrollierten Umfeld Überschüsse in der ausschließlichen Wirtschaftszone des jeweiligen Landes abzufischen.

Thunfischabkommen: Sie ermöglichen es den Fischereifahrzeugen aus der EU, wandernde Thunfischbestände entlang der afrikanischen Küsten und durch den Indischen Ozean zu verfolgen.

Gemischte Übereinkommen: Sie bieten Zugang zu zahlreichen Fischbeständen in der ausschließlichen Wirtschaftszone des Partnerlandes.

Bei diesen Übereinkommen geht es auch um Ressourcenerhaltung und ökologische Nachhaltigkeit, um zu gewährleisten, dass alle EU-Fischereifahrzeuge den gleichen Vorschriften zu Kontrolle und Transparenz entsprechen.

Im Gegenzug zahlt die EU den Partnerländern einen finanziellen Beitrag in zwei Bereichen:

  • Zugangsrechte für die ausschließliche Wirtschaftszone (EEZ)
  • „sektorbezogene“ finanzielle Unterstützung.

Mit der Unterstützung für den Fischereisektor soll die Entwicklung einer nachhaltigen Fischerei in den Partnerländern gefördert werden. Durch nachhaltige Bewirtschaftung, Monitoring, Kontrolle und Überwachung sollen die Verwaltungs- und Forschungskapazitäten gestärkt werden.

Auswirkungen der EU-Reformpolitik auf die Übereinkommen

Die Reform der EU-Fischereipolitik soll unter anderem Folgendes bewirken:

  • Verbesserung der wissenschaftlichen Erkenntnisse, denen die im Rahmen der Übereinkommen gewährten Fangrechte zugrunde liegen, und mehr Informationen über die Fangtätigkeit in den Gewässern der Partnerländer insgesamt
  • Verbesserung der Verwaltungspraxis der Übereinkommen, z. B. durch Einbeziehung der Menschenrechte und schrittweise Erhöhung der Beiträge der Schiffseigner zu den Zugangskosten
  • Förderung der nachhaltigen Fischerei im Partnerland, indem die finanzielle Unterstützung des Sektors durch die EU zielgerichteter vergeben und regelmäßig kontrolliert wird.


Nördliche Fischereiabkommen

Der EU-Fischfang in der Nordsee und im Nordostatlantik steht in enger Beziehung mit dem unserer Nachbarn Norwegen, Island und Färöer-Inseln. Da viele der Bestände über Grenzen hinweg gemeinsam befischt werden, liegt es im Interesse aller vier Parteien, ihre Tätigkeiten zu koordinieren, da die einzelnen Flotten nicht zwangsläufig an denselben Beständen interessiert sind.

Daher werden viele der betroffenen Bestände gemeinsam bewirtschaftet, und durch Quoten wird gewährleistet, dass sie nicht vergeudet werden. Für einige dieser Bestände gilt das Übereinkommen über die Fischerei im Nordostatlantik, während die Befischung anderer Bestände durch Abkommen zwischen den Küstenstaaten geregelt wird.

Diese Abkommen sind für einen Großteil der EU-Flotte äußerst wichtig. Dies trifft vor allem auf das Abkommen mit Norwegen zu, das Quoten im Wert von mehr als 2 Milliarden Euro umfasst.

Liste der Fischereiabkommen

LandGültigkeitsdauerArtFinanzieller Beitrag der EU pro JahrVorgesehen für die Entwicklung der Fischereipolitik

Cape Verde English (en) español (es) français (fr) português (pt) 22.12.2018 Tuna 550 000 €/ 500 000 € 275 000 €/ 250 000 €
Comoros English (en) español (es) français (fr) português (pt) 31.12.2016 Tuna 600 000 € 300 000 €
Cook Islands English (en) n/a Tuna 385 000 / 350 000 € 350 000 €
Côte d'Ivoire English (en) español (es) français (fr) português (pt) 30.6.2018 Tuna 680 000 € 257 500 €
Gabon English (en) español (es) français (fr) 23.7.2016  Tuna 1 350 000 €  450 000 €
Greenland 31.12.2020 Mixed 16 099 978 € 2 931 000 €
Guinea- Bissau 23.11.2017 Mixed   9 200 000 € 3 000 000 € 
Kiribati English (en) No protocol in force since 16.09.2015
Liberia English (en) 8.12.2020 Tuna 715 000 €/ 650 000 €/ 585 000 357 500/ 325 000/ 292 500
Madagascar English (en) español (es) français (fr) italiano (it) português (pt) 31.12.2018 Tuna 1 566 250/
1 487 500 €
700 000 €
 Mauritania English (en) 15.11.2019 Mixed 59 125 000 € 4 125 000 €
Mauritius English (en) 27.1.2017 Tuna 660 000 €  302 500 € 
Micronesia English (en) español (es) français (fr) português (pt)   No protocol in force since 25.2.2010
Morocco English (en) 27.2.2018 Mixed 30 million € 14 million €
Mozambique English (en) español (es) français (fr) italiano (it) português (pt) Protocol expired on 31 January 2015
São Tomé and Principe English (en) español (es) français (fr) português (pt) 22.5.2018 Tuna 710 000/
675 000 €
325 000 €
Senegal English (en) 19.11.2019 Tuna (+ hake component)  1 808 000/
1 668 000 € 
750 000 €
Seychelles English (en) español (es) français (fr) italiano (it) português (pt) 17.1.2020 Tuna

5 350 000 € in 2014
To 5 000 000 in 2019

2 600 000 €
Solomon Islands English (en) español (es) français (fr) português (pt) No protocol in force since 9.10.2012

Northern agreements

Country Period
Faeroe Islands 2006 - 2012
Norway English (en) 2009 - 2015