Fischerei

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Zahlen und Fakten zur GFP pdf - 9 MB [9 MB] English (en)

Rechtsvorschriften zur Fischerei (EUR-Lex)

Zusammenfassungen der EU-Gesetzgebung:

 

Neuigkeiten
The European Commission will be unveiling sustainable seafood guides at Slow Food's Salone del Gusto – Terra Madre in Turin on 23rd October 2014, as part of "Inseparable", a European initiative to help consumers make sustainable seafood choices.
The European Commission has today issued a report on the measures taken by EU countries to ensure the recovery of European eel.
The European Commission has today adopted a series of discard plans as it gears up for the introduction of an obligation to land all catches on 1 January 2015.

Die Gemeinsame Fischereipolitik (GFP)

Fischereimanagement in der EU
Fischer in Irland © Lionel Flageul

Was ist die Gemeinsame Fischereipolitik?

Die Regeln für die Verwaltung der europäischen Fischereiflotte und für den Erhalt der Fischbestände sind in der Gemeinsamen Fischereipolitik zusammengefasst. Die GFP gewährt allen europäischen Fischereiflotten gleichen Zugang zu den Hoheitsgewässern der EU und zu deren Fischgründen, sodass alle Fischer in einen fairen Wettbewerb treten können.

Fischbestände können sich zwar selbst erneuern, doch ihre Fähigkeit dazu ist begrenzt, was dazu führt, dass einige Bestände überfischt sind. Die Länder Europas haben deshalb Maßnahmen ergriffen, um die europäische Fischerei nachhaltiger zu gestalten und auch langfristig Produktivität und Anzahl der Fische zu erhalten.

Die erste Gemeinsame Fischereipolitik wurde in den 1970er Jahren vereinbart und im Laufe der Jahre mehrfach aktualisiert. Die letzte Reform fand im Januar 2014 statt.

Welche Ziele verfolgt die Gemeinsame Fischereipolitik?

Die GFP soll gewährleisten, dass Fischerei und Aquakultur umweltverträglich sowie langfristig wirtschaftlich und sozial tragbar sind und dabei gesunde Nahrungsmittel für Europas Bürgerinnen und Bürger liefern. Der Industriezweig soll dynamisch sein und in den von der Fischerei lebenden Gemeinden einen angemessenen Lebensstandard ermöglichen.

Dazu sind hohe Fangmengen zwar wünschenswert, doch gibt es Grenzen. Die Fischerei darf die Fähigkeit der Schwärme zur Reproduktion nicht beeinträchtigen. Laut der aktuellen Politik sollen die  Fangquoten von 2015 bis 2020 so festgelegt werden, dass die Fischbestände langfristig erhalten bleiben.

Bis heute ist nicht vollständig erforscht, wie sich die Fischerei auf das empfindliche Meeresumfeld auswirkt. Deshalb verfolgt die GFP einen umsichtigen Ansatz, der die Auswirkungen des menschlichen Handelns auf alle Elemente des Ökosystems berücksichtigt. Die GFP versucht, die Fischereiflotten auf die angestrebten Fänge zu spezialisieren und die Praxis der Rückwürfe unerwünschter Fänge allmählich auslaufen zu lassen.

Mit der Reform wird außerdem die Verwaltung der GFP geändert: Die EU-Länder erhalten auf nationaler und regionaler Ebene mehr Kontrollmöglichkeiten.

Die GFP hat vier strategische Ebenen:

Sie umfasst außerdem Rechtsvorschriften zur Aquakultur und zur Einbeziehung der Interessengruppen

Amtliche Dokumente

Verordnung (EU) Nr. 1380/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2013 über die Gemeinsame Fischereipolitik und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1954/2003 und (EG) Nr. 1224/2009 des Rates sowie zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 2371/2002 und (EG) Nr. 639/2004 des Rates und des Beschlusses 2004/585/EG des Rates