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On July 15, in a seminar on the status of European fish stocks and on the economic situation of European fishing fleets, the Commission will be hearing the views of the fishing sector, scientific organisations, NGOs, national administrations and other members of the public, i.e. all those concerned with the EU's fisheries legislation.
On 29 June 2016 the Council of Fisheries Ministers and the European Parliament reached a political agreement to amend the rules currently in force for cod stocks (a long-term plan, also known as the cod recovery plan, which has been in force since 2008).
The European Parliament, the Council and the European Commission today reached an agreement on how to better protect deep-sea fish, sponges and corals while maintaining the viability of the European fishing industry. The agreement brings the EU rules on deep-sea fisheries, which date back to 2003, in line with the sustainability targets enshrined in the EU's reformed Common Fisheries Policy.

Wissenschaftliche Gutachten zur Verwaltung der Fischereiressourcen

Fischereimanagement

Die Strategieplanung in der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) stützt sich auf die besten verfügbaren wissenschaftlichen Gutachten zur Bestimmung der Managementmaßnahmen. Auf dieser Grundlage werden beispielsweise die Fangmöglichkeiten festgelegt und deren Effizienz beim Erreichen strategischer Ziele überwacht.

Wenn die Europäische Kommission neue Vorschriften und Verordnungen für die Fischerei aufstellt, stützt sie sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse verschiedener Stellen. Diese verwenden Zahlen und Fakten, die von den EU-Ländern gemäß der  Rahmenregelung für die Erhebung von Fischereidaten erfasst werden. Kurzfristige Informationslücken werden von der Kommission durch die Finanzierung von Ausschreibungen und Aufrufen zur Einreichung von Vorschlägen geschlossen, die wissenschaftliche Studien English (en)  zum Ziel haben. Langfristige Forschungsprojekte in der Fischereiverwaltung werden über das Programm Horizont 2020 unterstützt.

Wissenschaftliche Beiräte

Der Wissenschafts-, Technik- und Wirtschaftsausschuss für Fischerei English (en) (STECF) wurde 1993 gegründet, um die Kommission in Fragen des Fischereimanagements zu beraten. Es handelt sich dabei nicht um eine ständige Einrichtung; der Ausschuss wird aus einem Expertenpool zeitlich befristet zusammengestellt, oder es werden bedarfsorientiert Arbeitsgruppen gebildet. Die STECF-Mitglieder werden von der Kommission aufgrund ihrer Sachkenntnis in Meeresbiologie und -ökologie, Fischerei, Fanggeräten, Aquakultur und Vermarktung ausgewählt. Der STECF berichtet der Kommission direkt.

Der Internationale Rat für Meeresforschung (ICES) ist eine unabhängige Organisation, die 1902 gegründet wurde, um die Erforschung der marinen Ökosysteme im Nordatlantik zu koordinieren. Der ICES berät eine Reihe von Regierungen und regionalen Fischereiorganisationen, darunter auch die EU. Er veröffentlicht allgemeine Empfehlungen nach Fischarten und Region auf seiner Website.

Der wissenschaftliche Beirat der Allgemeinen Kommission für die Fischerei im Mittelmeer (GFCM) ist eine 1952 gegründete Organisation für die Fischereiverwaltung in dieser Region. 2004 wurden ihre Struktur und ihr Mandat umfassend aktualisiert.   Die Gutachten des wissenschaftlichen Beirats bilden die Grundlage für bindende Empfehlungen der GFCM für die Fischereiverwaltung und den Erhalt der Meeresressourcen in ihrem Zuständigkeitsgebiet, das das Mittelmeer, das Schwarze Meer und die benachbarten Gewässer umfasst.

Auch hinsichtlich der Fangtätigkeit der EU-Fischereiflotte außerhalb der EU und in fernen Gewässern stützt sich die Europäische Kommission auf wissenschaftlichen Rat und Empfehlungen der wissenschaftlichen Beiräte regionaler Fischereiorganisationen und regionaler Organisationen für das Fischereimanagement, z. B. für Thunfisch oder kleinere Arten in geringen oder mittleren Meerestiefen (pelagisch), Grundfische (bentonisch) oder demersale Arten, die knapp über dem Meeresboden leben.

Im Rahmen der partnerschaftlichen Fischereiabkommen der EU mit Nicht-EU-Küstenländern fördert die Europäische Kommission die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern dieses Landes. So können zum Beispiel gemeinsame Ausschüsse eingerichtet oder Ad-hoc-Sitzungen einberufen werden. Diese Gremien leisten wissenschaftliche und verwaltungstechnische Beratung. EU und Nicht-EU-Küstenstaat entsenden die gleiche Anzahl Vertreter in derartige Gremien, um eine faire Zusammenarbeit zu gewährleisten.

Die Gemeinsame Forschungsstelle der Kommission ergänzt die Arbeit der Beratungsgremien durch administrative Unterstützung des ständigen Wissenschafts-, Technik- und Wirtschaftsausschusses für Fischerei und durch die Umsetzung der Verordnungen zur Datenerfassung. Sie führt außerdem Studien zu Fragen des Fischereimanagements durch, die für die Umsetzung der Gemeinsamen Fischereipolitik von Belang sind.