Fischerei

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Verordnung vom 11.12.2013

Rechtsvorschriften zum Erhalt der Fischbestände (EUR-Lex)

Fakten und Zahlen über die GFP pdf - 9 MB [9 MB] български (bg) čeština (cs) dansk (da) eesti keel (et) ελληνικά (el) English (en) español (es) français (fr) hrvatski (hr) italiano (it) latviešu valoda (lv) lietuvių kalba (lt) magyar (hu) Malti (mt) Nederlands (nl) polski (pl) português (pt) română (ro) slovenčina (sk) slovenščina (sl) suomi (fi) svenska (sv)

Illegale Fischerei (IUU)

Neuigkeiten
A new video that illustrates the key role of science in contributing to the so called 'Blue Growth', the maritime contribution to achieving the goals of the Europe 2020 strategy for smart, sustainable and inclusive growth.
The European Commission welcomes the positive vote of the plenary of European Parliament on the multiannual Baltic Plan, a long-term management plan which establishes targets and conservation reference points for cod, sprat and herring stocks.
Today the European Parliament gave support to a legislative proposal that paves the way for effective and consistent implementation of the landing obligation under the new Common Fisheries Policy. With the vote, the Parliament has endorsed the political agreement reached earlier, in negotiations between the Parliament and the Council on the Commission proposal for a so-called Omnibus Regulation.

Bewirtschaftung von Fischbeständen

Fischereiinspektoren kontrollieren die Netze

Fischer fangen ihre Erzeugnisse in Fischbeständen, die im Allgemeinen über eine hohe, jedoch nicht unbegrenzte Reproduktionsfähigkeit verfügen. Wenn die Fischerei nicht reguliert wird, verschwinden möglicherweise ganze Bestände oder wird die Tätigkeit selbst unrentabel. Ein Bewirtschaftungssystem für die Fischerei ist aus folgenden Gründen von allgemeinem Interesse:

  • Erhalt der Reproduktionsfähigkeit der Bestände für langfristigen Ertrag
  • Grundlage für einen gewinnträchtigen Industriezweig
  • gerechte Aufteilung der Fangmöglichkeiten
  • Erhalt der Meeresressourcen  

Das wichtigste Ziel der Fischereibewirtschaftung im Rahmen der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) ist es, möglichst bis 2015 und spätestens bis 2020 hohe, langfristige Erträge für alle Bestände zu sichern. Der Fachbegriff dafür ist „höchstmöglicher Dauerertrag“. Ein weiteres wichtiges Ziel ist es, unerwünschten Beifängen und verschwenderischen Praktiken Einhalt zu gebieten, indem schrittweise eine Pflicht zur Anlandung durchgesetzt wird. Vor Kurzem wurden Vorschriften und Verwaltungsstruktur der neuen GFP überarbeitet, um Regionalisierung und mehr Konsultationen von Interessenträgern zu ermöglichen.

Die Fischereiverwaltung kann in Form von Ein- oder Ausgabekontrolle oder einer Kombination von beiden erfolgen. Zur Eingabekontrolle gehören:

Die Ausgabekontrolle kann darin bestehen, die in einer bestimmten Fischerei gefangenen Mengen zu begrenzen, vor allem durch das System der zulässigen Gesamtfangmengen (TAC und Quoten).

Die Gemeinsame Fischereipolitik stützt sich immer häufiger auf Mehrjahrespläne, die oft verschiedene Bewirtschaftungsinstrumente kombinieren.

Die Fischereiverwaltung beruht auf Daten und wissenschaftlicher Beratung. Überdies gewährleisten Kontrollmaßnahmen, dass die Vorschriften umgesetzt und von allen Fischern eingehalten werden.