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The Bluefin Tuna purse seine fishing season, lasting from 26 May to 24 June 2015, has finished with no major issues that may indicate systemic overfishing or illegal fishing activities of Bluefin Tuna by EU vessels. It was the first time in almost a decade that the EU fishermen benefited from an increased quota as BFT fishery has recovered significantly. Although scientists still need to assess the state of the stocks later this year, it is clear that the successful implementation of stricter control measures by the EU to fight IUU and overfishing has played a significant role in the recovery of the stock.
The European Commission has adopted a proposal for a regulation, upgrading the EU framework for the collection, management and use of data for fisheries.
The Bluefin tuna fishery is regulated by the International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas (ICCAT) to which the EU is a contracting party.

Rückwürfe und Anlandeverpflichtung

Bewirtschaftung von Fischbeständen
Unerwünschte Fänge werden oft zurückgeworfen, um Quoten und Mindestgrößen einzuhalten oder um bessere Preise zu erzielen. © Lionel Flageul 

Rückwürfe sind unerwünschte Fänge, die entweder tot oder lebendig ins Meer zurück geworfen werden, weil sie entweder zu klein sind, der Fischer keine Quoten für diese Art besitzt oder aufgrund von Vorschriften über die Zusammensetzung der Fänge. Die neue GFP will dieser Verschwendung durch die Einführung einer Pflicht zur Anlandung Einhalt gebieten.  Dadurch soll eine selektivere Fischerei mit zuverlässigeren Fangdaten geschaffen werden. Um den Fischern die Anpassung zu erleichtern, wird die Anlandeverpflichtung für alle kommerziellen Fischereien (Arten mit TACs oder Mindestgrößen) von 2015 bis 2019 stufenweise eingeführt.

Im Rahmen der Anlandeverpflichtung müssen alle Fänge an Bord verbleiben, angelandet und auf Einhaltung der Quoten hin geprüft werden. Zu kleine Fische dürfen nicht für den menschlichen Verzehr auf den Markt gebracht werden.

Die Anlandeverpflichtung wird schrittweise für alle Fischereien umgesetzt. Genaueres dazu ist in den Mehrjahresplänen oder in spezifischen Plänen für die Rückwürfe festgelegt. Es geht dabei um die jeweiligen Arten, Fangdokumentationsregelungen, Referenzmindestgrößen für die Bestandserhaltung und um Sonderregelungen, z. B. für Fische, die einen Rückwurf ins Meer überleben, oder eine spezifische Rückwurfquote „de minimis“, wenn die entsprechenden Bedingungen erfüllt werden. Um die Anlandeverpflichtung zu vereinfachen, wird auch die Verwaltung der Quoten flexibler umgesetzt.

Im Oktober 2014 hat die Kommission in Form sogenannter delegierter Rechtsakte fünf Pläne für Rückwürfe angenommen, um die Durchführung der Anlandeverpflichtung vorzubereiten, die ab 2015 für pelagische und industrielle Fischereien in allen EU-Gewässern und für Kabeljau in der Ostsee gelten wird.

Delegierte Verordnung (EU) Nr. 1392/2014 der Kommission vom 20. Oktober 2014 zur Erstellung eines Rückwurfplans für bestimmte Fischereien auf kleine pelagische Arten im Mittelmeer  

Delegierte Verordnung (EU) Nr. 1393/2014 der Kommission vom 20. Oktober 2014 zur Erstellung eines Rückwurfplans für bestimmte Fischereien auf pelagische Arten in den nordwestlichen Gewässern  

Delegierte Verordnung (EU) Nr. 1394/2014 der Kommission vom 20. Oktober 2014 zur Erstellung eines Rückwurfplans für bestimmte Fischereien auf pelagische Arten in den südwestlichen Gewässern  

Delegierte Verordnung (EU) Nr. 1395/2014 der Kommission vom 20. Oktober 2014 zur Erstellung eines Rückwurfplans für die Fischerei auf bestimmte kleine pelagische Arten und die Industriefischerei in der Nordsee

Delegierte Verordnung (EU) Nr. 1396/2014 der Kommission vom 20. Oktober 2014 zur Erstellung eines Rückwurfplans für die Ostsee