Fischerei

INSEPARABLE - Eat, Buy and Sell Sustainable FishINSEPARABLE - Eat, Buy and Sell Sustainable FishINSEPARABLE - Eat, Buy and Sell Sustainable FishINSEPARABLE - Eat, Buy and Sell Sustainable Fish

Suche
Neuigkeiten
EU Ministers have reached agreement on fishing opportunities for 2015 in the Atlantic, North Sea and Black Sea following lengthy discussion at the Agriculture and Fisheries Council on the 15th and 16th December. Karmenu Vella, the EU's Commissioner for Environment, Maritime Affairs and Fisheries, presented the Commission's proposals based for the first time on the new Common Fisheries Policy (CFP) which aims to have all stocks fished at sustainable levels.
Karmenu Vella, the EU's Commissioner for Environment, Maritime Affairs and Fisheries, will present the Commission's proposals for fixing fishing opportunities for 2015 for the Atlantic, North Sea and Black Sea to the Agriculture and Fisheries Council on the 15th and 16th December.

Rückwürfe und Anlandeverpflichtung

Bewirtschaftung von Fischbeständen
Unerwünschte Fänge werden oft zurückgeworfen, um Quoten und Mindestgrößen einzuhalten oder um bessere Preise zu erzielen. © Lionel Flageul 

Rückwürfe sind unerwünschte Fänge, die entweder tot oder lebendig ins Meer zurück geworfen werden, weil sie entweder zu klein sind, der Fischer keine Quoten für diese Art besitzt oder aufgrund von Vorschriften über die Zusammensetzung der Fänge. Die neue GFP will dieser Verschwendung durch die Einführung einer Pflicht zur Anlandung Einhalt gebieten.  Dadurch soll eine selektivere Fischerei mit zuverlässigeren Fangdaten geschaffen werden. Um den Fischern die Anpassung zu erleichtern, wird die Anlandeverpflichtung für alle kommerziellen Fischereien (Arten mit TACs oder Mindestgrößen) von 2015 bis 2019 stufenweise eingeführt.

Im Rahmen der Anlandeverpflichtung müssen alle Fänge an Bord verbleiben, angelandet und auf Einhaltung der Quoten hin geprüft werden. Zu kleine Fische dürfen nicht für den menschlichen Verzehr auf den Markt gebracht werden.

Die Anlandeverpflichtung wird schrittweise für alle Fischereien umgesetzt. Genaueres dazu ist in den Mehrjahresplänen oder in spezifischen Plänen für die Rückwürfe festgelegt. Es geht dabei um die jeweiligen Arten, Fangdokumentationsregelungen, Referenzmindestgrößen für die Bestandserhaltung und um Sonderregelungen, z. B. für Fische, die einen Rückwurf ins Meer überleben, oder eine spezifische Rückwurfquote „de minimis“, wenn die entsprechenden Bedingungen erfüllt werden. Um die Anlandeverpflichtung zu vereinfachen, wird auch die Verwaltung der Quoten flexibler umgesetzt.

Im Oktober 2014 hat die Kommission in Form sogenannter delegierter Rechtsakte fünf Pläne für Rückwürfe angenommen, um die Durchführung der Anlandeverpflichtung vorzubereiten, die ab 2015 für pelagische und industrielle Fischereien in allen EU-Gewässern und für Kabeljau in der Ostsee gelten wird.

Diese delegierten Rechtsakte sind noch nicht in Kraft getreten. Das Europäische Parlament und der Rat können nach Artikel 290 Absatz 2 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union Einwände dagegen erheben.

DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr..../.. DER KOMMISSION zur Erstellung eines Rückwurfplans für bestimmte Fischereien auf pelagische Arten in den südwestlichen Gewässern

DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr..../.. DER KOMMISSION zur Erstellung eines Rückwurfplans für bestimmte Fischereien auf pelagische Arten in den nordwestlichen Gewässern

DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr..../.. DER KOMMISSION zur Erstellung eines Rückwurfplans für bestimmte Fischereien auf kleine pelagische Arten im Mittelmeer 

DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr..../.. DER KOMMISSION zur Erstellung eines Rückwurfplans für die Ostsee

DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr..../.. DER KOMMISSION zur Erstellung eines Rückwurfplans für bestimmte Fischereien auf kleine pelagische Arten und Industriefischerei in der Nordsee