Suche
Weitere Informationen
Neuigkeiten
In response to the concerns raised by several citizens about animal welfare in fish farming, the European Commission would like to clarify that the health and welfare of farmed fish is important for EU aquaculture.
One of the world's fastest growing food sectors, aquaculture accounts for about half of the fish eaten worldwide every year.
Fish farming is healthy and can help tackle overfishing and protect wild fish stocks. That is the message to be delivered today by European Commissioner for Maritime Affairs and Fisheries, Maria Damanaki, at a specially organised event at the Seafood Expo Global held in Brussels.

Methoden der Aquakultur

Die europäische Aquakultur weist verschiedene Formen auf. Man kann diese Formen unterscheiden, indem man die verschiedenen Zuchtmethoden gegenüberstellt: extensiv oder intensiv, in natürlicher Umgebung oder in Becken, in Süßwasser oder Meerwasser, mit Durchlauf- oder Kreislaufanlagen, traditionell oder modern, klassisch oder biologisch, geschützt oder dem Wetter ausgesetzt usw. Ausgehend von diesen Begriffspaaren sind alle Differenzierungen und zahlreiche Kombinationen möglich. Um das darzustellen, ist es am einfachsten, der historischen Entwicklung der Aquakultur in Europa zu folgen.

Merkblatt pdf - 725 KB [725 KB] български (bg) čeština (cs) dansk (da) eesti keel (et) ελληνικά (el) English (en) español (es) français (fr) Gaeilge (ga) italiano (it) latviešu valoda (lv) lietuvių kalba (lt) magyar (hu) Malti (mt) Nederlands (nl) polski (pl) português (pt) română (ro) slovenčina (sk) slovenščina (sl) suomi (fi) svenska (sv)

Die extensive Aquakultur

Die erste praktizierte Form der Aquakultur bestand darin, wild lebende aquatische Tiere in die Falle zu locken, und zwar in Lagunen, Teichen oder kleinen flachen Seen.
Karpfenernte in der Tschechischen Republik. © Zbynek Mejta

Dort wurden sie gefangen gehalten, so dass sie jeden Moment verfügbar waren. Diese Zuchtform geht in die Neusteinzeit zurück, als der Mensch begann auf seine natürlichen Ressourcen einzuwirken, das heißt in Europa vor 4000 Jahren. Diese minimalistische Praxis existiert heute nicht mehr in Europa, denn alle Züchtungen im Wasser schließen mindestens eine technische Wechselwirkung mit der Umwelt oder mit dem Tier ein.

Die zweite Entwicklungsstufe der Aquakultur bestand genau darin, sich nicht mehr nur auf die Natur zu verlassen, sondern ein aquatisches Umfeld anzulegen, das die Bestandsentwicklung von Fischen, Weich- und/oder Krustentieren begünstigt. Die am höchsten entwickelte Form dieser Aquakultur war die in China praktizierte Züchtung von Karpfen in Teichen, worüber man einen Hinweis in der berühmten Abhandlung von Fan-Li aus dem 5. Jahrhundert v.Chr. gefunden hat.

Und in Europa? Schon die Römer züchteten Austern und mästeten Fische in Fischteichen, die speziell für diesen Zweck konstruiert wurden. Aber erst im Mittelalter wurde damit begonnen, die Techniken der Teichfischzucht zu erarbeiten, insbesondere in den Klöstern, die für die zahlreichen von der christlichen Religion auferlegten Fastentage eine karge Ernährung benötigten. In Südeuropa geht die Fischzucht in Brackwasser ebenfalls auf diese Epoche zurück, als man begann, Lagunen und küstennahe Teiche so herzurichten, dass dort Fische wie Seebarsche, Meerbrassen und Meeräschen, die von der Flut hereingetrieben wurden, gefangen gehalten werden konnten. Diese Tätigkeit wurde oftmals im saisonalen Wechsel mit der Salzkultur betrieben.

Diese Formen der Aquakultur, die von Praktiken aus der Antike herstammen, bestehen bis heute in ganz Europa fort. Das ist der Fall bei der extensiven traditionellen Fischzucht, die von Lappland bis nach Sizilien und von Kerry bis nach Thrakien praktiziert wird. Sie besteht darin, die Teiche (natürliche oder künstliche) und die Lagunen in einer Weise zu unterhalten, dass dort die Entwicklung der Wasserfauna begünstigt wird. Jeden Winter werden die Wasserflächen ausgebaggert und mit Dünger behandelt, um die Wasservegetation anzuregen und folglich die vorhandenen Mikroorganismen, kleinen Weich- und Krebstiere, Larven und Würmer zu intensivieren, die die Basis der aquatischen Ernährungspyramide bilden. Damit wird die Entwicklung von „handelsfähigen“ Tieren so gefördert, dass ihr Ertrag höher ist als der von Tieren aus natürlichen Ökosystemen.

In der Süßwasserfischzucht handelt es sich bei den so produzierten Arten, je nach Region, um Bachforelle, Felchen, Saibling, Aal, Zander, Hecht und verschiedene Karpfenarten, Zwergwelse, Stör, Flusskrebse und Frösche. Bisher beruhte diese Aktivität ursprünglich auf der Einführung einer Anzahl von nicht einheimischen Arten in das europäische Ökosystem wie die Regenbogenforelle, den Bachsaibling, die Karpfen und verschiedene Arten von Fröschen und Flusskrebsen. Je nach ihrer geografischen Lage liefern die Lagunen und die küstennahen Teiche mit ihrem Brackwasser Seebarsche, Aale und verschiedene Arten von Meerbrassen, Meeräschen, Störe, Geißelgarnelen und Muscheln.





Karpfenernte in der Tschechischen Republik. © Zbynek Mejta

Dort wurden sie gefangen gehalten, so dass sie jeden Moment verfügbar waren. Diese Zuchtform geht in die Neusteinzeit zurück, als der Mensch begann auf seine natürlichen Ressourcen einzuwirken, das heißt in Europa vor 4000 Jahren. Diese minimalistische Praxis existiert heute nicht mehr in Europa, denn alle Züchtungen im Wasser schließen mindestens eine technische Wechselwirkung mit der Umwelt oder mit dem Tier ein.

Die zweite Entwicklungsstufe der Aquakultur bestand genau darin, sich nicht mehr nur auf die Natur zu verlassen, sondern ein aquatisches Umfeld anzulegen, das die Bestandsentwicklung von Fischen, Weich- und/oder Krustentieren begünstigt. Die am höchsten entwickelte Form dieser Aquakultur war die in China praktizierte Züchtung von Karpfen in Teichen, worüber man einen Hinweis in der berühmten Abhandlung von Fan-Li aus dem 5. Jahrhundert v.Chr. gefunden hat.

Und in Europa? Schon die Römer züchteten Austern und mästeten Fische in Fischteichen, die speziell für diesen Zweck konstruiert wurden. Aber erst im Mittelalter wurde damit begonnen, die Techniken der Teichfischzucht zu erarbeiten, insbesondere in den Klöstern, die für die zahlreichen von der christlichen Religion auferlegten Fastentage eine karge Ernährung benötigten. In Südeuropa geht die Fischzucht in Brackwasser ebenfalls auf diese Epoche zurück, als man begann, Lagunen und küstennahe Teiche so herzurichten, dass dort Fische wie Seebarsche, Meerbrassen und Meeräschen, die von der Flut hereingetrieben wurden, gefangen gehalten werden konnten. Diese Tätigkeit wurde oftmals im saisonalen Wechsel mit der Salzkultur betrieben.

Diese Formen der Aquakultur, die von Praktiken aus der Antike herstammen, bestehen bis heute in ganz Europa fort. Das ist der Fall bei der extensiven traditionellen Fischzucht, die von Lappland bis nach Sizilien und von Kerry bis nach Thrakien praktiziert wird. Sie besteht darin, die Teiche (natürliche oder künstliche) und die Lagunen in einer Weise zu unterhalten, dass dort die Entwicklung der Wasserfauna begünstigt wird. Jeden Winter werden die Wasserflächen ausgebaggert und mit Dünger behandelt, um die Wasservegetation anzuregen und folglich die vorhandenen Mikroorganismen, kleinen Weich- und Krebstiere, Larven und Würmer zu intensivieren, die die Basis der aquatischen Ernährungspyramide bilden. Damit wird die Entwicklung von „handelsfähigen“ Tieren so gefördert, dass ihr Ertrag höher ist als der von Tieren aus natürlichen Ökosystemen.

In der Süßwasserfischzucht handelt es sich bei den so produzierten Arten, je nach Region, um Bachforelle, Felchen, Saibling, Aal, Zander, Hecht und verschiedene Karpfenarten, Zwergwelse, Stör, Flusskrebse und Frösche. Bisher beruhte diese Aktivität ursprünglich auf der Einführung einer Anzahl von nicht einheimischen Arten in das europäische Ökosystem wie die Regenbogenforelle, den Bachsaibling, die Karpfen und verschiedene Arten von Fröschen und Flusskrebsen. Je nach ihrer geografischen Lage liefern die Lagunen und die küstennahen Teiche mit ihrem Brackwasser Seebarsche, Aale und verschiedene Arten von Meerbrassen, Meeräschen, Störe, Geißelgarnelen und Muscheln.





Die Muschelkultur im Allgemeinen

Die Muschelkultur, das heißt die Züchtung von Muscheln im Allgemeinen, bleibt eine Tätigkeit der extensiven Züchtung. Sie beruht hauptsächlich auf natürlich erzeugten Exemplaren und auf der von der Umwelt angebotenen Ernährung, ohne irgendeine Art von Input.
Muschelzucht in Irland. © Lionel Flageul

Eine sehr perfektionierte Verfeinerung von Verfahren und Techniken erlaubt, einen optimalen Ertrag aus dem zu ziehen, was die Natur liefert. In Europa stellen die Austernzucht (frz. „ostréiculture“) und die Miesmuschelzucht (frz. „mytiliculture“) 90 % der allgemeinen Muschelzucht (frz „Dar“). Es handelt sich um sehr alte Zuchttechniken, deren Anfänge bis in die Antike zurückgehen.

Die Austernkultur ist heute eine traditionelle Tätigkeit in einigen Ländern der EU wie in Frankreich (90 % der EU-Produktion) und in den Niederlanden. In anderen Ländern ist sie viel jünger, insbesondere in Irland. Die unterschiedlichen Zuchtmethoden beruhen auf traditionellen Methoden. Zwei Arten werden in Europa kultiviert: die flache Europäische Auster (Ostrea edulis) und die Pazifische Felsenauster (Crassostrea gigas), die gängigste Art. 3 bis 4 Jahre sind nötig, damit die Austern ihre Handelsgröße erreichen.

Die Muschelkultur konzentriert sich ebenfalls auf zwei Arten, abhängig von der geografischen Lage der Produktion: die Miesmuschel (Mytilus edulis), die kleiner ist und im Norden vorkommt, und die dickere mediterrane Muschel (Mytilus galloprovincialis), die auch spanische Muschel oder Mittelmeer-Miesmuschel genannt wird und im Süden vorkommt. Die Zuchtmethoden variieren je nach Arten und Regionen.

Andere Muschelarten werden ebenfalls in Europa gezüchtet, wie die Venusmuscheln, Herzmuscheln, Jakobsmuscheln und Meerohren.

Die Zucht der Venusmuschel (europäische oder japanische) ist jünger als die zuvor genannten Zuchtarten. Sie stammt aus den 1980er Jahren, als das „Angeln zu Fuß“ oder das Abfischen mit dem Schleppnetz nicht mehr geduldet wurde, um die Ressource zu schützen. Die Reproduktion findet in den Produktionsbetrieben auf natürliche Weise oder in den Brutstationen kontrolliert statt. Die Muschelbrut wird zum Wachsen in Behälter auf den Boden von mit Meerwasser gefüllten Becken oder direkt in Zuchtparks ausgelegt. Nach 3 Monaten werden die jungen Venusmuscheln auf den Küstenstreifen (Normandie, Bretagne, Kantabrien, Galicien) oder in den Lagunen (Poitou-Charentes, Emilia-Romagna, Venedig) ausgesät und zwei Jahre später geerntet. Der Hauptteil der europäischen Produktion findet in Italien statt.





Muschelzucht in Irland. © Lionel Flageul

Eine sehr perfektionierte Verfeinerung von Verfahren und Techniken erlaubt, einen optimalen Ertrag aus dem zu ziehen, was die Natur liefert. In Europa stellen die Austernzucht (frz. „ostréiculture“) und die Miesmuschelzucht (frz. „mytiliculture“) 90 % der allgemeinen Muschelzucht (frz „Dar“). Es handelt sich um sehr alte Zuchttechniken, deren Anfänge bis in die Antike zurückgehen.

Die Austernkultur ist heute eine traditionelle Tätigkeit in einigen Ländern der EU wie in Frankreich (90 % der EU-Produktion) und in den Niederlanden. In anderen Ländern ist sie viel jünger, insbesondere in Irland. Die unterschiedlichen Zuchtmethoden beruhen auf traditionellen Methoden. Zwei Arten werden in Europa kultiviert: die flache Europäische Auster (Ostrea edulis) und die Pazifische Felsenauster (Crassostrea gigas), die gängigste Art. 3 bis 4 Jahre sind nötig, damit die Austern ihre Handelsgröße erreichen.

Die Muschelkultur konzentriert sich ebenfalls auf zwei Arten, abhängig von der geografischen Lage der Produktion: die Miesmuschel (Mytilus edulis), die kleiner ist und im Norden vorkommt, und die dickere mediterrane Muschel (Mytilus galloprovincialis), die auch spanische Muschel oder Mittelmeer-Miesmuschel genannt wird und im Süden vorkommt. Die Zuchtmethoden variieren je nach Arten und Regionen.

Andere Muschelarten werden ebenfalls in Europa gezüchtet, wie die Venusmuscheln, Herzmuscheln, Jakobsmuscheln und Meerohren.

Die Zucht der Venusmuschel (europäische oder japanische) ist jünger als die zuvor genannten Zuchtarten. Sie stammt aus den 1980er Jahren, als das „Angeln zu Fuß“ oder das Abfischen mit dem Schleppnetz nicht mehr geduldet wurde, um die Ressource zu schützen. Die Reproduktion findet in den Produktionsbetrieben auf natürliche Weise oder in den Brutstationen kontrolliert statt. Die Muschelbrut wird zum Wachsen in Behälter auf den Boden von mit Meerwasser gefüllten Becken oder direkt in Zuchtparks ausgelegt. Nach 3 Monaten werden die jungen Venusmuscheln auf den Küstenstreifen (Normandie, Bretagne, Kantabrien, Galicien) oder in den Lagunen (Poitou-Charentes, Emilia-Romagna, Venedig) ausgesät und zwei Jahre später geerntet. Der Hauptteil der europäischen Produktion findet in Italien statt.





Die halbextensive Aquakultur

Die traditionelle Mischkultur in Teichen und Lagunen entwickelt sich immer mehr zu höher organisierten Produktionsweisen, die man als halbextensive Aquakultur bezeichnet.

Schwimmende Käfige in Zypern. © Lionel Flageul

Die Produzenten begnügen sich nicht mehr damit, die natürliche Entwicklung von Teichen oder Lagunen auszuweiten, sondern helfen der Natur, indem sie dort die in Brutstationen geschlüpften Setzlinge einsetzen und indem sie mit zusätzlicher Nahrung angereichert werden. Das anschaulichste Beispiel ist die Karpfenzucht in Teichen, die in den Ländern von Mitteleuropa sehr verbreitet ist. Die Aquakultur in Brackwasser im südlichen Europa greift ebenfalls zunehmend auf Brutstationen und industrielle Nahrung zurück, was einen Ausgleich zum Rückgang der natürlichen Entnahme schafft. In der italienischen Vallikultur in den Deltas von Po und Adige werden die Lagunen mit Setzlingen vom Seebarsch und von der Meerbrasse besät, um die Verknappung dieser Arten beim natürlichen Vorkommen auszugleichen und um das Verschwinden des Aals zu kompensieren. In den spanischen esteros und in Portugal ermöglicht diese Praxis die Erprobung neuer Zuchtarten, wie Steinbutt, Gemeine Seezunge und senegalesische Seezunge (Solea senegalensis).

Der Vollständigkeit halber soll auch die Haltung in Frischwasserbehältern, im Meer schwimmend oder fest an Land, erwähnt werden. Diese Praxis hängt mit der Fischerei zusammen. Sie ermöglicht, die gefangenen Fische für eine spätere Vermarktung zu halten und zu mästen. Diese Praxis betrifft vor allem die Tiere, die nicht ihre Geschmacksqualität behalten, wenn sie den klassischen Konservierungsverfahren unterworfen werden, wie Eindosen, Haltbarmachung oder Einfrieren. Das gängigste Beispiel ist das der großen Krustentiere wie Hummer, Languste und Taschenkrebs, deren Fangsaison im Frühjahr ist, die aber traditionell während der Feiertage Ende des Jahres, also im Winter, verzehrt werden. Ein weiteres, sehr umstrittenes Beispiel ist das Mästen von Rotem Thun in Schwimmkäfigen, das in den 1990er Jahren im Mittelmeer in Erscheinung getreten ist. In diesem Fall geht es darum, die während der Fangsaison im Frühjahr gefangenen Exemplare im Winter und damit zu einem besseren Preis zu exportieren.





Schwimmende Käfige in Zypern. © Lionel Flageul

Die Produzenten begnügen sich nicht mehr damit, die natürliche Entwicklung von Teichen oder Lagunen auszuweiten, sondern helfen der Natur, indem sie dort die in Brutstationen geschlüpften Setzlinge einsetzen und indem sie mit zusätzlicher Nahrung angereichert werden. Das anschaulichste Beispiel ist die Karpfenzucht in Teichen, die in den Ländern von Mitteleuropa sehr verbreitet ist. Die Aquakultur in Brackwasser im südlichen Europa greift ebenfalls zunehmend auf Brutstationen und industrielle Nahrung zurück, was einen Ausgleich zum Rückgang der natürlichen Entnahme schafft. In der italienischen Vallikultur in den Deltas von Po und Adige werden die Lagunen mit Setzlingen vom Seebarsch und von der Meerbrasse besät, um die Verknappung dieser Arten beim natürlichen Vorkommen auszugleichen und um das Verschwinden des Aals zu kompensieren. In den spanischen esteros und in Portugal ermöglicht diese Praxis die Erprobung neuer Zuchtarten, wie Steinbutt, Gemeine Seezunge und senegalesische Seezunge (Solea senegalensis).

Der Vollständigkeit halber soll auch die Haltung in Frischwasserbehältern, im Meer schwimmend oder fest an Land, erwähnt werden. Diese Praxis hängt mit der Fischerei zusammen. Sie ermöglicht, die gefangenen Fische für eine spätere Vermarktung zu halten und zu mästen. Diese Praxis betrifft vor allem die Tiere, die nicht ihre Geschmacksqualität behalten, wenn sie den klassischen Konservierungsverfahren unterworfen werden, wie Eindosen, Haltbarmachung oder Einfrieren. Das gängigste Beispiel ist das der großen Krustentiere wie Hummer, Languste und Taschenkrebs, deren Fangsaison im Frühjahr ist, die aber traditionell während der Feiertage Ende des Jahres, also im Winter, verzehrt werden. Ein weiteres, sehr umstrittenes Beispiel ist das Mästen von Rotem Thun in Schwimmkäfigen, das in den 1990er Jahren im Mittelmeer in Erscheinung getreten ist. In diesem Fall geht es darum, die während der Fangsaison im Frühjahr gefangenen Exemplare im Winter und damit zu einem besseren Preis zu exportieren.





Der Besatz aus Brutstationen für die Wiederaufstockung

Ab dem 17. Jahrhundert nahmen die Bestände an Süßwasserfischen in einigen Gegenden ab, wahrscheinlich aufgrund des Bevölkerungswachstums. Fachleute und Behörden erwägen daher, die Flüsse mit in Gefangenschaft geschlüpften Setzlingen wieder aufzufüllen.

Fischzucht in Brutanlagen. © Lionel Flageul

IIn der Natur stoßen die Fische eine sehr große Menge an Eiern ab. Aber nur wenige Exemplare werden adult, nachdem sie Räubern, Krankheiten, Nahrungsmangel, der Umweltverschmutzung, den thermischen Schocks usw. entgehen konnten. Die Rolle einer Brutstation ist nicht nur, befruchtete Eier zu erhalten, sondern alle Parameter zu kontrollieren, die einem Maximum an Exemplaren ermöglichen, das juvenile Stadium zu erreichen, um mit guten Überlebenschancen in die natürliche Umwelt entlassen zu werden.

1741 errichtete Stephan Ludwig Jacobi, ein deutscher Allgemeinwissenschaftler, die erste Brutanstalt für Forellen in Westfalen. Aber man musste noch ein Jahrhundert warten, bis seine Entdeckung in großem Maßstab umgesetzt wurde, um die durch die ersten Beeinträchtigungen der industriellen Revolution in Europa, den Vereinigten Staaten und Japan verarmten Flussläufe wieder aufzufüllen.

Die wissenschaftlichen Untersuchungen erstreckten sich dann auf Saibling, Felchen, Atlantischen Lachs ebenso wie auf die Regenbogenforelle in den Vereinigten Staaten, die dank ihrer guten Leistung ab 1874 in Europa eingeführt wurde. Aber diese Fortschritte blieben auf die Salmoniden begrenzt, die sich relativ leicht in Gefangenschaft vermehren ließen.

Man musste bis 1934 warten, bis die hormonelle Induktion in Brasilien entdeckt wurde und an lokalen Fischen erprobt wurde. Diese Technik besteht darin, bestimmte Hormone in den Fischkörper zu spritzen, um praktisch auf Befehl eine Freisetzung sowohl der weiblichen als auch der männlichen Keimzellen zu erhalten. Diese Entdeckung eröffnete neue Perspektiven für die Brutstationen und ermöglichte die Ausrichtung auf neue Arten, die bisher durch den Stress der Gefangenschaft unfruchtbar wurden. Seit 1935 gelang es sowjetischen Forschern in der UdSSR Setzlinge von mehreren Störarten zu erhalten und sie begannen sogar hybride Stämme zu entwickeln.

Die Wiederaufstockung des Ökosystems wird heute sowohl im Süßwasser als auch in der Meeresumgebung weitgehend praktiziert. Die Brutanstalten, die in diesem Rahmen arbeiten, werden im Allgemeinen durch öffentliche wissenschaftliche Forschungsprogramme finanziert und arbeiten vorwiegend mit einheimischen Arten. Infolge der Verbesserung der Wasserqualität und der Infrastrukturarbeiten zur Wiederherstellung der Bewegungsfreiheit von wandernden Arten arbeiten daher mehrere europäische Brutanstalten an der Wiederauffüllung von Flüssen mit Lachs und Stör.

Es kommt auch vor, dass sich diese Brutanstalten der öffentlichen Hand an Projekten der „Meereswiesen“ beteiligen. Diese Technik geht auf das 19. Jahrhundert zurück und besteht darin, einen natürlichen Bestand mit Jungfischen aus der Brutstation zu verstärken, um die bestandsabhängige wirtschaftliche Tätigkeit der Fischerei, wie beim Lachs in der Ostsee oder der Seezunge in der Nordsee, aufrechtzuerhalten. Es sei angemerkt, dass die Entdeckungen dieser wissenschaftlichen Brutanstalten oftmals eine Nutzung durch die kommerzielle Aquakultur begründen.





Fischzucht in Brutanlagen. © Lionel Flageul

IIn der Natur stoßen die Fische eine sehr große Menge an Eiern ab. Aber nur wenige Exemplare werden adult, nachdem sie Räubern, Krankheiten, Nahrungsmangel, der Umweltverschmutzung, den thermischen Schocks usw. entgehen konnten. Die Rolle einer Brutstation ist nicht nur, befruchtete Eier zu erhalten, sondern alle Parameter zu kontrollieren, die einem Maximum an Exemplaren ermöglichen, das juvenile Stadium zu erreichen, um mit guten Überlebenschancen in die natürliche Umwelt entlassen zu werden.

1741 errichtete Stephan Ludwig Jacobi, ein deutscher Allgemeinwissenschaftler, die erste Brutanstalt für Forellen in Westfalen. Aber man musste noch ein Jahrhundert warten, bis seine Entdeckung in großem Maßstab umgesetzt wurde, um die durch die ersten Beeinträchtigungen der industriellen Revolution in Europa, den Vereinigten Staaten und Japan verarmten Flussläufe wieder aufzufüllen.

Die wissenschaftlichen Untersuchungen erstreckten sich dann auf Saibling, Felchen, Atlantischen Lachs ebenso wie auf die Regenbogenforelle in den Vereinigten Staaten, die dank ihrer guten Leistung ab 1874 in Europa eingeführt wurde. Aber diese Fortschritte blieben auf die Salmoniden begrenzt, die sich relativ leicht in Gefangenschaft vermehren ließen.

Man musste bis 1934 warten, bis die hormonelle Induktion in Brasilien entdeckt wurde und an lokalen Fischen erprobt wurde. Diese Technik besteht darin, bestimmte Hormone in den Fischkörper zu spritzen, um praktisch auf Befehl eine Freisetzung sowohl der weiblichen als auch der männlichen Keimzellen zu erhalten. Diese Entdeckung eröffnete neue Perspektiven für die Brutstationen und ermöglichte die Ausrichtung auf neue Arten, die bisher durch den Stress der Gefangenschaft unfruchtbar wurden. Seit 1935 gelang es sowjetischen Forschern in der UdSSR Setzlinge von mehreren Störarten zu erhalten und sie begannen sogar hybride Stämme zu entwickeln.

Die Wiederaufstockung des Ökosystems wird heute sowohl im Süßwasser als auch in der Meeresumgebung weitgehend praktiziert. Die Brutanstalten, die in diesem Rahmen arbeiten, werden im Allgemeinen durch öffentliche wissenschaftliche Forschungsprogramme finanziert und arbeiten vorwiegend mit einheimischen Arten. Infolge der Verbesserung der Wasserqualität und der Infrastrukturarbeiten zur Wiederherstellung der Bewegungsfreiheit von wandernden Arten arbeiten daher mehrere europäische Brutanstalten an der Wiederauffüllung von Flüssen mit Lachs und Stör.

Es kommt auch vor, dass sich diese Brutanstalten der öffentlichen Hand an Projekten der „Meereswiesen“ beteiligen. Diese Technik geht auf das 19. Jahrhundert zurück und besteht darin, einen natürlichen Bestand mit Jungfischen aus der Brutstation zu verstärken, um die bestandsabhängige wirtschaftliche Tätigkeit der Fischerei, wie beim Lachs in der Ostsee oder der Seezunge in der Nordsee, aufrechtzuerhalten. Es sei angemerkt, dass die Entdeckungen dieser wissenschaftlichen Brutanstalten oftmals eine Nutzung durch die kommerzielle Aquakultur begründen.





Die intensive Fischzucht in Süßwasser

Eine Anlage der intensiven Fischzucht in Süßwasser besteht im Allgemeinen aus mehreren rechteckigen Becken aus Beton, in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Tiefen, passend zu den verschiedenen Wachstumsphasen der Fische. Sie werden durch ein Kanalsystem gespeist, das das Flusswasser mit einer Schleuse auffängt und es, nachdem es durch alle Becken gelaufen ist, wieder in den Fluss zurückführt. Das nennt man Durchlaufsystem

Forellenzucht in Irland. © Lionel Flageul

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts war die Regenbogenforelle der Pionier des Fortschritts der europäischen Fischzucht. Diese amerikanische Art erwies sich in der Tat anpassungsfähiger an die Aquakultur als ihre europäische Verwandte. Sie ist robuster, sie wächst schneller und sie erträgt die höheren Besatzdichten der Zucht. Aber bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts blieben die Leistungen der Aquakultur begrenzt. Und zwar aufgrund einer wenig angepassten Ernährung, die hauptsächlich aus nicht verarbeiteten Fischabfällen bestand, und aufgrund einer zu hohen Anfälligkeit für Seuchen, die die Fische, die in hoher Besatzdichte in für Angriffe der Außenwelt offenen Umgebungen gezüchtet wurden, befielen. Allerdings brachten die Fortschritte des 20. Jahrhunderts auch Lösungsansätze für diese Probleme.

Man fand heraus, dass jede Fischspezies nicht nur eine besondere Ernährung benötigte, sondern auch eine unterschiedliche Ernährung in jedem Stadium ihrer Entwicklung. Viele Larven vertragen nur lebendes Plankton, das geschützt vor Mikroben und Viren in Gefangenschaft produziert werden muss. Für die juvenilen und ausgewachsenen Fische stellte die Herstellung von Granulaten einen beträchtlichen Fortschritt dar. Aber es musste für jede einzelne Art die richtige Dosierung von tierischen und pflanzlichen Proteinen, von Fetten, Mineralsalzen, Vitaminen und anderen Zusatzmitteln ebenso wie die Größe und Form der Granulate und die Häufigkeit der Nahrungsaufnahme bestimmt werden. Im Hinblick auf die Gesundheit ermöglichten die Entdeckungen in den Bereichen der Medikamente, der Impfung und der Vorbeugung, den Krankheiten die Stirn zu bieten.

Diese Fortschritte ermöglichten seit den 1960er Jahren die Entwicklung der intensiven Zucht von Regenbogenforellen im kommerziellen Maßstab, zunächst in Dänemark, dann in ganz Europa. Heute ist die europäische Fischzucht stark diversifiziert, sowohl im Hinblick auf die Qualität der Produkte als auch auf die produzierten Arten selbst. Neben der Regenbogenforelle, die weiterhin vorherrscht, werden andere Süßwasserfische in intensiver Kultur gezüchtet: Bachforelle, Bachsaibling, Saibling, Felchen, Tilapie, Zander, Stör…

Aber bei der Wasserversorgung macht das Durchlaufsystem heute dem Kreislaufsystem Platz. In diesen Systemen bleibt das Wasser in einem geschlossenen Kreislauf und wird recycelt, um in den Becken unter reichlicher Zuhilfenahme von Rohrleitungen „wieder zirkulieren“ zu können. Ein Vorteil dieses Systems ist seine Abschottung gegen die äußere Umwelt, was die Kontrolle aller Wasserparameter ermöglicht: Temperatur, Säuregehalt, Salzgehalt, Desinfektion…; es ermöglicht auch die Behandlung von organischen Abfällen, bevor sie in die Natur abgeleitet werden. Die Nachteile dieses Systems sind neben den Investitionskosten die Energiekosten und die Abhängigkeit von einer komplexen Technologie.

Das Kreislaufsystem ist keine neuere Innovation. Es wird seit langem in Aquarien und Brutstationen verwendet. Seit den 1980er Jahren wird es zunehmend in Mastanlagen eingesetzt und erlebt heute einen gewissen Erfolg, insbesondere in Ländern mit extremem Klima, da die Wassertemperatur sommers wie winters gesteuert werden kann. Im Süßwasser wird dieses System hauptsächlich für die Regenbogenforelle, den Zwergwels und den Aal angewendet, aber es ist auf alle Arten anwendbar, einschließlich Meeresarten wie Steinbutt.





Forellenzucht in Irland. © Lionel Flageul

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts war die Regenbogenforelle der Pionier des Fortschritts der europäischen Fischzucht. Diese amerikanische Art erwies sich in der Tat anpassungsfähiger an die Aquakultur als ihre europäische Verwandte. Sie ist robuster, sie wächst schneller und sie erträgt die höheren Besatzdichten der Zucht. Aber bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts blieben die Leistungen der Aquakultur begrenzt. Und zwar aufgrund einer wenig angepassten Ernährung, die hauptsächlich aus nicht verarbeiteten Fischabfällen bestand, und aufgrund einer zu hohen Anfälligkeit für Seuchen, die die Fische, die in hoher Besatzdichte in für Angriffe der Außenwelt offenen Umgebungen gezüchtet wurden, befielen. Allerdings brachten die Fortschritte des 20. Jahrhunderts auch Lösungsansätze für diese Probleme.

Man fand heraus, dass jede Fischspezies nicht nur eine besondere Ernährung benötigte, sondern auch eine unterschiedliche Ernährung in jedem Stadium ihrer Entwicklung. Viele Larven vertragen nur lebendes Plankton, das geschützt vor Mikroben und Viren in Gefangenschaft produziert werden muss. Für die juvenilen und ausgewachsenen Fische stellte die Herstellung von Granulaten einen beträchtlichen Fortschritt dar. Aber es musste für jede einzelne Art die richtige Dosierung von tierischen und pflanzlichen Proteinen, von Fetten, Mineralsalzen, Vitaminen und anderen Zusatzmitteln ebenso wie die Größe und Form der Granulate und die Häufigkeit der Nahrungsaufnahme bestimmt werden. Im Hinblick auf die Gesundheit ermöglichten die Entdeckungen in den Bereichen der Medikamente, der Impfung und der Vorbeugung, den Krankheiten die Stirn zu bieten.

Diese Fortschritte ermöglichten seit den 1960er Jahren die Entwicklung der intensiven Zucht von Regenbogenforellen im kommerziellen Maßstab, zunächst in Dänemark, dann in ganz Europa. Heute ist die europäische Fischzucht stark diversifiziert, sowohl im Hinblick auf die Qualität der Produkte als auch auf die produzierten Arten selbst. Neben der Regenbogenforelle, die weiterhin vorherrscht, werden andere Süßwasserfische in intensiver Kultur gezüchtet: Bachforelle, Bachsaibling, Saibling, Felchen, Tilapie, Zander, Stör…

Aber bei der Wasserversorgung macht das Durchlaufsystem heute dem Kreislaufsystem Platz. In diesen Systemen bleibt das Wasser in einem geschlossenen Kreislauf und wird recycelt, um in den Becken unter reichlicher Zuhilfenahme von Rohrleitungen „wieder zirkulieren“ zu können. Ein Vorteil dieses Systems ist seine Abschottung gegen die äußere Umwelt, was die Kontrolle aller Wasserparameter ermöglicht: Temperatur, Säuregehalt, Salzgehalt, Desinfektion…; es ermöglicht auch die Behandlung von organischen Abfällen, bevor sie in die Natur abgeleitet werden. Die Nachteile dieses Systems sind neben den Investitionskosten die Energiekosten und die Abhängigkeit von einer komplexen Technologie.

Das Kreislaufsystem ist keine neuere Innovation. Es wird seit langem in Aquarien und Brutstationen verwendet. Seit den 1980er Jahren wird es zunehmend in Mastanlagen eingesetzt und erlebt heute einen gewissen Erfolg, insbesondere in Ländern mit extremem Klima, da die Wassertemperatur sommers wie winters gesteuert werden kann. Im Süßwasser wird dieses System hauptsächlich für die Regenbogenforelle, den Zwergwels und den Aal angewendet, aber es ist auf alle Arten anwendbar, einschließlich Meeresarten wie Steinbutt.





Die intensive Marikultur

In den 1960er Jahren kam aus Japan eine wichtige Innovation für die Fischzucht: der Schwimmkäfig.

Karpfenernte in Irland. © Lionel Flageul

Fish are held captive in a large pocket-shaped net anchored to the bottom and maintained on the surface by a rectangular or circular floating framework, originally made of bamboo but soon replaced by plastic. The Japanese used the device to fatten amberjacks and seabream. The idea was exported to Europe, where floating cages were originally used to farm rainbow trout in the sheltered waters of the Norwegian fjords.


In the late 1960s, the cages arrived just at the right time for testing with a new species: Atlantic salmon. The hatchery stage had been perfected years earlier and was producing ample smolts, young fish that have acquired the ability to live in the marine environment. Little time was wasted before taking the step of fattening the young fish at sea in floating cages until they reach adulthood. European salmon farming subsequently became a success story of the 1970s and 1980s. Salmon, due to its scarcity in the wild, had become a luxury product. Its new availability at a reasonable price proved to be an unprecedented commercial success that turned sea farming into an up-and-coming sector in Europe. Farms cropped up in fjords and bays in the North Sea and west of the British Iles, especially in Norway and Scotland.


This Nordic success gained followers. The Mediterranean countries studied and developed the rearing of seabass and gilthead seabream. During the 1990s, farming of these species spread throughout the Mediterranean and the Canary Islands. Salmon, seabass and seabream remain the flagship products of European sea farming, with a diversification of quality that responds to different market segments. Other species are slowly starting to be reared in cages, e.g. croakers in the South and cod in the North.


The 1990s and 2000s saw the development of another form of intensive seafarming, this time of flatfishes. Floating cages are not suited to these fish, which need to rest on a sandy bottom. Tanks on land supplied with sea water were therefore introduced, leading to the development of turbot farming in Galicia. Progress in recirculation technology now offers new prospects for land-based mariculture. Its use is being investigated for other species, such as common sole, reared in flat tubs placed one on top of the other. What is more, the possibility of controlling the water parameters, particularly its temperature, frees the activity from climate constraints. The farming of turbot, seabass and seabream is thus expanding to the north of Europe.


The start of the 21st century nevertheless brings a sizeable new challenge for aquaculture. European coastal zones are saturated with activity and have no land to offer for the expansion of aquaculture. Sea farming is obliged to move further away from the coast. It can move inland, thanks to recirculation systems, but the cost of artificial reconstitution of sea water is a disadvantage. It can also move offshore, far from sheltered coastal areas. Offshore mariculture is the new field of research in European aquaculture. The technological challenges are tremendous, though. The Mediterranean is one of the world’s deepest seas and the Northeast Atlantic is one of the planet’s windiest and stormiest zones. New systems, such as submersible cages, have to be developed to keep fish enclosed but solutions are also needed for their feeding and remote monitoring...





Karpfenernte in Irland. © Lionel Flageul

Fish are held captive in a large pocket-shaped net anchored to the bottom and maintained on the surface by a rectangular or circular floating framework, originally made of bamboo but soon replaced by plastic. The Japanese used the device to fatten amberjacks and seabream. The idea was exported to Europe, where floating cages were originally used to farm rainbow trout in the sheltered waters of the Norwegian fjords.


In the late 1960s, the cages arrived just at the right time for testing with a new species: Atlantic salmon. The hatchery stage had been perfected years earlier and was producing ample smolts, young fish that have acquired the ability to live in the marine environment. Little time was wasted before taking the step of fattening the young fish at sea in floating cages until they reach adulthood. European salmon farming subsequently became a success story of the 1970s and 1980s. Salmon, due to its scarcity in the wild, had become a luxury product. Its new availability at a reasonable price proved to be an unprecedented commercial success that turned sea farming into an up-and-coming sector in Europe. Farms cropped up in fjords and bays in the North Sea and west of the British Iles, especially in Norway and Scotland.


This Nordic success gained followers. The Mediterranean countries studied and developed the rearing of seabass and gilthead seabream. During the 1990s, farming of these species spread throughout the Mediterranean and the Canary Islands. Salmon, seabass and seabream remain the flagship products of European sea farming, with a diversification of quality that responds to different market segments. Other species are slowly starting to be reared in cages, e.g. croakers in the South and cod in the North.


The 1990s and 2000s saw the development of another form of intensive seafarming, this time of flatfishes. Floating cages are not suited to these fish, which need to rest on a sandy bottom. Tanks on land supplied with sea water were therefore introduced, leading to the development of turbot farming in Galicia. Progress in recirculation technology now offers new prospects for land-based mariculture. Its use is being investigated for other species, such as common sole, reared in flat tubs placed one on top of the other. What is more, the possibility of controlling the water parameters, particularly its temperature, frees the activity from climate constraints. The farming of turbot, seabass and seabream is thus expanding to the north of Europe.


The start of the 21st century nevertheless brings a sizeable new challenge for aquaculture. European coastal zones are saturated with activity and have no land to offer for the expansion of aquaculture. Sea farming is obliged to move further away from the coast. It can move inland, thanks to recirculation systems, but the cost of artificial reconstitution of sea water is a disadvantage. It can also move offshore, far from sheltered coastal areas. Offshore mariculture is the new field of research in European aquaculture. The technological challenges are tremendous, though. The Mediterranean is one of the world’s deepest seas and the Northeast Atlantic is one of the planet’s windiest and stormiest zones. New systems, such as submersible cages, have to be developed to keep fish enclosed but solutions are also needed for their feeding and remote monitoring...