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Fonds für soziales Unternehmertum

Sozialunternehmen - Social Entrepreneurs - nutzen ihr unternehmerisches Gespür und das Innovationspotenzial moderner Unternehmen, um sozialen, ethischen oder ökologischen Nutzen zu schaffen. Häufig sehen sich diese Unternehmen mit spezifischen Herausforderungen konfrontiert, wenn es um ihre Finanzierung geht. In der Binnenmarktakte hat die Kommission angekündigt, näher zu untersuchen, wie private Investmentfonds diese Unternehmen unterstützen können, damit sowohl Investoren als auch soziale Unternehmer von den Vorzügen des Binnenmarktes profitieren. Dazu gehört sicherzustellen, dass die EU Fondsregularien keine Hemmnisse enthalten, welche die effiziente Anlage in solche Unternehmen behindern.

Diese Arbeiten sind Teil der allgemeinen Reflektionen der Kommission zur Entwicklung sozialen Unternehmertums in Europa.

Verordnung zu Europäischen Fonds für soziales Unternehmertum

Die Verordnung enthält Regelungen für ein neues Label „Europäischer Fonds für soziales Unternehmertum”. Dadurch können Investoren leicht Fonds identifizieren, die in soziale Unternehmen investieren. Das Konzept ist einfach: Sobald die einheitlichen Anforderungen, die im Vorschlag niedergelegt sind, eingehalten werden, können Manager von Fonds für soziales Unternehmertum das neue Label nutzen und die Fonds europaweit vertreiben. Jeder Fonds, der von dem Label Gebrauch macht, muss darlegen, dass ein hoher Anteil (70% des von den Investoren bereitgestellten Kapitals) tatsächlich dazu verwendet wird, soziale Unternehmen zu unterstützen. Einheitliche Transparenzregelungen stellen sicher, dass Investoren klare und effektive Informationen über diese Anlageform erhalten.

Text der vom Europäischen Parlament und vom Rat verabschiedeten Verordnung (17.04.2013)

Vorschlag der Kommission (07.12.2011)

Konsultation – 13/07/2011