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Berichterstattung durch Unternehmen

Die Europäische Kommission setzt Regeln über von EU-Unternehmen bereitzustellende Informationen um, nämlich Abschlüsse und nicht-finanzielle Informationen. Unser Ziel sind vergleichbare und hochwertige Finanzinformationen, die ein wahrhaftiges und faires Bild ergeben. Außerdem setzen wir uns für mehr Transparenz bei den nicht-finanziellen Informationen ein, die Themen wie Umweltauswirkungen, Soziales und Personal, Achtung der Menschenrechte, Bekämpfung von Korruption und Bestechung umfassen sollten.

Im Blickpunkt

Überprüfung der IAS-Verordnung

Die Europäische Kommission prüft die Auswirkungen der IFRS in der EU und stellt sie den ursprünglichen Zielen gegenüber. Mehr dazu

Länderbezogene Berichterstattung (alle Sektoren)

Am 12. April 2016 hat die Kommission einen Vorschlag für eine Richtlinie angenommen, die multinationalen Konzernen aus EU- und Nicht-EU-Ländern die Veröffentlichung eines jährlichen Berichts über ihren Gewinn und die gezahlten Steuern sowie weiterer Informationen auferlegt. Anhand dieses Berichts wird die Öffentlichkeit die Steuerstrategien der Unternehmen und ihren Beitrag zum Wohlstand beurteilen können. Mehr dazu

Aktuelle Nachrichten

30.06.2016
Am 30. Juni 2016 benannte die Kommission Jean-Paul Gauzès, ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments, zum Vorsitzenden des Boards der Europäischen Beratergruppe für Rechnungslegung (EFRAG). Die Ernennung von Gauzès war zuvor vom Europäischen Parlament und vom Rat gebilligt worden. Am Tag darauf ernannte die Generalversammlung der EFRAG Gauzès formell für eine dreijährige Amtsperiode.

Mehr

Die EFRAG wurde 2001 eingerichtet, um der Europäischen Kommission in Fragen der Rechnungslegung Fachwissen und Beratung bereitzustellen. Die Ernennung des Vorsitzenden des Boards ist ein wichtiger Schritt im Rahmen der Reform der Führung der EFRAG im Anschluss an die Empfehlungen des Maystadt-Berichts mit Blick auf die Stärkung des Einflusses der Europäischen Union auf die Festlegung internationaler Rechnungslegungsnormen.

27.06.2016
Am 27. Juni gab der Regelungsausschuss für Rechnungslegung eine befürwortende Stellungnahme zu einer Verordnung der Kommission zur Übernahme eines neuen Internationalen Rechnungslegungsstandards in der EU ab: IFRS 9 „Finanzinstrumente“. Der Standard soll die Rechnungslegung für Finanzinstrumente verbessern, indem Schwierigkeiten angegangen werden, die während der Finanzkrise in diesem Bereich zutage getreten sind. Insbesondere wird mit dem IFRS 9 dem von der G20 vorgegebenen Ziel Rechnung getragen, zu einem stärker zukunftsorientierten Modell für die Anerkennung erwarteter Verluste aus finanziellen Vermögenswerten überzugehen. Der Verordnungsentwurf wird nun für einen Zeitraum von drei Monaten dem Europäischen Parlament und dem Rat zur Kontrolle vorgelegt. Erheben die Mitgesetzgeber keine Einwände, so wird die Verordnung im Oktober dieses Jahres verabschiedet. Der neue Standard tritt am 1. Januar 2018 in Kraft (wobei eine frühere Anwendung zulässig ist) und ersetzt den derzeit geltenden IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung.
12.04.2016
Europäische Kommission will Steuerzahlungen von multinationalen Unternehmen transparenter machen (IP/16/1349)
21.01.2016
Die Kommission veröffentlicht die Zusammenfassung der Antworten auf die Öffentliche Konsultation zur Verbesserung der Transparenz der Unternehmenssteuer
15.01.2016
Kommission startet eine öffentliche Konsultation über die Angabe nichtfinanzieller und die Diversität betreffender Informationen durch bestimmte große Unternehmen (Daily News 15/01/16)

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