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Rechnungslegung - Rechnungslegung

Die Europäische Kommission sorgt für Entwurf und Umsetzung von Vorschriften, die gewährleisten sollen, dass von EU-Unternehmen veröffentlichte Finanzinformationen vergleichbar und von guter Qualität sind. Informationen über die Auswirkungen der Tätigkeiten von EU-Unternehmen auf die Umwelt-, soziale und Menschenrechtsbelange sollten einer möglichst breiten Öffentlichkeit zugänglich sein.

Ziele der EU-Vorschriften:

  • Verbesserung der Betriebsführung von Unternehmen in der EU
  • größere Attraktivität für Investoren
  • leichterer Zugang zu Bankkrediten

Die Vorschriften beruhen auf dem Grundsatz, dass die EU nur dann tätig wird, wenn sie voraussichtlich bessere Ergebnisse erzielt als die Regierungen der einzelnen Mitgliedstaaten (Subsidiarität). Bei der Formulierung von Vorschriften für die Rechnungslegung werden auch die Unterschied in Erfordernissen und Größe der Unternehmen berücksichtigt.

Grundlage für die Arbeit sind folgende Rechtsvorschriften:

  • Die Rechnungslegungsrichtlinie (neueste Version: 2013, ersetzt die 4. und 7. Bilanzrichtlinie) regelt, wie EU-Unternehmen – auch Mikrounternehmen – ihren Jahresabschluss aufstellen müssen. Überdies legt sie neue Vorschriften zu Folgendem fest:
    • nach Ländern untergliederte Rechnungslegung für die mineralgewinnende (Bergbau, Öl, Gas usw.) und holzgewinnende Industrie
    • Offenlegung nichtfinanzieller Informationen durch große EU-Unternehmen
  • Die Verordnung über internationale Rechnungslegungsgrundsätze von 2002 und die zugehörigen Durchführungsvorschriften zu deren Unterstützung schreiben den auf regulierten Märkten aufgelisteten EU-Unternehmen vor, ihre konsolidierten Jahresabschlüsse gemäß den von der Stiftung für internationale Rechnungslegungsstandards festgelegten internationalen Standards aufzustellen.

    Die Kommission bereitet ihre Übernahmebeschlüsse zu internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen mithilfe eines Beratungspapiers vor, das von der Europäischen Beratergruppe für Rechnungslegung erstellt wird. Sie konsultiert die EU-Länder mithilfe des Regelungsausschusses für die Rechnungslegung.

Die Kommission setzt sich dafür ein, dass dieses System im Interesse von Unternehmen und Bürgern der EU und auf Grundlage effizienter und stabiler Verwaltungsprinzipien funktioniert. Der jüngste Maystadt-Bericht über die Verwaltung der Europäischen Beratergruppe für die Rechnungslegung und die aktuelle Evaluierung der Verordnung über internationale Rechnungslegungsgrundsätze von 2002 unterstreichen die Bedeutung dieser Prinzipien.