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Integrationsmaβnahmen Bildungscoaching für junge Migrantinnen
und Migranten in Steinbach Ts.  (Inoffizielle Übersetzung)
Projektbeginn 01/08/2010

Zielgruppe

  • AGE
    • 18-25
  • RESIDENCE STATUS
    • Permanent residents
  • GENDER
    • Female
    • Male

Thematik

  • BÜRGERSCHAFT UND BETEILIGUNG
    • Freiwilligenarbeit und Dritter Sektor
    • Bürgerschaftliche Erziehung
  • WIRTSCHAFTLICHE BETEILIGUNG
    • Berufliche Aus- und Weiterbildung
  • SOZIALER ZUSAMMENHALT
    • Soziale Eingliederung
  • BILDUNG UND KULTUR
    • Schulausbildung
  • ANTI-DISKRIMINIERUNG UND GLEICHBERECHTIGUNG
    • Anti-Diskriminierung am Arbeitsplatz
    • Chancengleicheit
  • WERKZEUGE UND METHODEN
    • Infrastruktur
Projektende 31/12/2013
Land Deutschland
City / Region
Stadt Steinbach Taunus
Abstract (EN)

Die zwei Projektjahre waren von der Intention gekennzeichnet, Jugendlichen Ausbildungsplätze zu vermitteln. Primär wurde in zwei Bereichen agiert:

  1. im schulischen Bereich: Die Projektarbeit hat dazu beigetragen, zu vermeiden, dass Jugendliche die Schule nur mit einem Abgangszeugnis verlassen und anderen Jugendlichen wurde zum Klassenerhalt und der Verbesserung der Schulnoten verholfen;

  2. im Vermittlungsbereich: Hier wurden ebenso Schwerpunkte gelegt, um eine adäquate Vermittlung zu ermöglichen. Es wurde intensiv daran gearbeitet,
    a) mit Unternehmen Kooperationsgespräche durchzuführen, um ihnen u.a. die Potentiale der jugendlichen Migränen näher zu bringen, und
    b) Jugendliche durch Bewerbungstraining auf ihre Bewerbungsverfahren vorzubereiten.

    Die hierfür konzipierten Inhalte sind: Kompetenzfeststellung, Berufe, Ausbildungswege, Berufsorientierung und Bewerbungsverfahren. Das Ziel war dabei, Jugendliche so vorzubereiten, sich im Bewerbungsverfahren sicher zu fühlen. Des Weiteren ging es um die Gewinnung und Vernetzung der Ehrenamtlichen sowie die Gewinnung von Unternehmen und deren Mitarbeitern als Coaches.
Angelegenheit/Herausforderung und
Ziele/Annahmen

Das Hauptziel ist, dass junge Steinbacher Migrantinnen und Migranten (14 bis 23- jährige) qualifizierte Bildungsabschlüsse erhalten und der Übergang von der Schule in den Beruf gelingt. Das strukturelle Ziel ist, ein Netzwerk von Personen und Orten zu schaffen, die von Steinbacher Migranten als leicht zugängliche Orte für "Bildungsunterstützung" gesehen und genutzt werden. Die Projektarbeit wird benötigt, weil das Elternhaus und die Schule Unzulänglichkeiten aufweisen. Derzeit werden 25 Jugendliche im Projekt betreut und gefördert, davon genießen 16 Jugendliche von den qualifizierten Ehrenamtlichen im Eins-zu-Eins-Coaching ihre Betreuung und Förderung.

Wie funktioniert das?
  • Qualifizierte Ehrenamtliche (meist Studenten, Akademiker, Rentner) werden entsprechend geschult und mit Jugendlichen im Ein-zu-Eins-Coaching zusammengebracht. Der monatliche Stammtisch von Ehrenamtlichen dient weiterhin zur Vertiefung der Kenntnisse und Verbesserung der Effizienz sowie zum Austausch der Ehrenamtlichen untereinander.

  • Regelmäßiger Austausch mit Eltern, Jugendlichen und Ehrenamtlichen, einzeln wie auch in Gruppen, um die Qualität sicher zu stellen.

  • Die Jugendlichen erhalten neben der Einzelbetreuung noch Gruppennachhilfe (max. 5 Jugendliche pro Gruppe) in den Kernfächern Mathe, Deutsch und Englisch sowie gezieltes Bewerbungstraining.

  • Kooperationsgespräche mit der regionalen Wirtschaft, um den Jugendlichen Info-Nachmittage zu ermöglichen, ihnen Praktikums- und Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen etc.
Ergebnisse
  • Erhebung und Analyse der sozialen Daten der Steinbacher SchülerInnen an weiterführenden Schulen in den Schuljahren 2010/2011 und 2011/2012;

  • Erhebung der sozialen Daten der Jugendlichen im Projekt;

  • Qualitative Datenerhebung zum Thema Integration bei Steinbacher Müttern, Vätern und Jugendlichen;

  • Visualisierung der Projektstruktur;

  • Gewinnung von 22 Ehrenamtlichen, von denen 12 jetzt im Projekt aktiv mitwirken;

  • Zwei Schülerinnen, deren Versetzung in die Mittelstufe bzw. gymnasiale Oberstufe erst fraglich war, erhielten die Empfehlung und andere Schüler erreichten im letzten Schuljahr ihre Abschlüsse;

  • Erfolgreiche Vermittlung von 8 von 10 Jugendlichen im Sommer 2012;

  • Akquise der Jugendlichen nur zu Beginn des Projekts, später kamen sie durch Mundpropaganda hinzu;

  • Unternehmen, wie Fraport, Braun, DB, Rolls Royce Deutschland, Procter & Gamble u.a. wurden als Kooperationspartner gewonnen, die den Jugendlichen Info-Nachmittage ermöglichten bzw. ermöglichen. Mitarbeiter einiger Unternehmen fungieren als Coaches.
Evaluierung

Die Schulung der Ehrenamtlichen wurde qualitativ evaluiert, um bessere Schulungsergebnisse zu erzielen. Hierbei wurden die Fragen bezüglich der Schulung (Ziele, Methode, Rahmenbedingungen, Struktur, Konzept, Praxisbezug etc.) offen formuliert und die Teilnehmer konnten individuell antworten. Die Evaluationsbögen dienten zur Sicherung der Schulungsqualität. Die Ergebnisse wurden für die weitere Planung benutzt, z.B. Länge der Vorträge, Intensität der Interaktion der Teilnehmer, Rollenspiele.

Wer profitiert?
  • Jugendliche, die durch die Unterstützung Erfolge erzielen, was ihr Selbstwertgefühl stärkt;

  • Schulen, die motivierte und erfolgsorientierte Schüler erhalten;

  • die Kommune, deren Mitarbeiter entlastet werden, durch beispielsweise "mehr Ruhe und weniger Frust in Steinbach" (zitiert nach Dr. Naas, Bürgermeister der Gemeinde auf der Pressekonferenz am 30. Okt. 2012);

  • Alteingesessene Steinbacher Bürger und Migranten durch Begegnungen im Rahmen von gebildeten Tandems sowie

  • Unternehmen in und um Steinbach, die ein Hilfsangebot durch die Vermittlung von motivierten Jugendlichen erhalten.
Finanzierungsart
und benötigte Ressourcen
  • Förderer: das Hessische Integrationsministerium und der Kreis im Rahmen der Modellregion Integration Hochtaunus.

  • Stellen: Zwei Mitarbeiterinnen in Teilzeit (50% und 25%)
Organisation Caritas Association for the District of Upper Taunus e.V. in cooperation with the city administration of Steinbach Taunus
Kontaktperson Herr Ludger Engelhardt-Zühlsdorff (Email schicken)
Funktion Head of Department for Children, Families and Social Association and Project Development
Webseite http://www.caritas-hochtaunus.de/73263.html
 

 

 
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