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Integrationsmaβnahmen MIGOVITA Junge Menschen mit
Migrationshintergrund: Vielfalt und
Teilhabe am Übergang Schule –
Arbeitsmarkt  (Inoffizielle Übersetzung)
Projektbeginn 15/02/2012

Dateien im Anhang

Zielgruppe

  • AGE
    • 18-25
    • <18
  • GENDER
    • Female
    • Male

Thematik

  • WIRTSCHAFTLICHE BETEILIGUNG
    • Beschäftigung
    • Berufliche Aus- und Weiterbildung
  • SOZIALER ZUSAMMENHALT
    • Soziale Eingliederung
  • BILDUNG UND KULTUR
    • Außerschulische Bildung inkl. lebenslanges Lernen und Fernausbildung
  • ANTI-DISKRIMINIERUNG UND GLEICHBERECHTIGUNG
    • Anti-Diskriminierung am Arbeitsplatz
    • Chancengleicheit
  • WERKZEUGE UND METHODEN
    • Infrastruktur
Projektende 31/01/2015
Land Deutschland
City / Region
Stadt Nationwide in more than 16 cities
Abstract (EN)

Das Projekt zielt auf die Stärkung der Teilhabechancen von jungen Menschen mit einer Migrationsgeschichte. Es beinhaltet die Entwicklung und Umsetzung präventiver Maßnahmen gegen Formen der Diskriminierung und Ausgrenzung in der Berufsbildung, auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft.
Dieses Ziel soll durch die Schaffung von attraktiven Bildungs- und Mitwirkungsangeboten im Rahmen der Jugendarbeit von Migrantenorganisationen erreicht werden. Im Projektverlauf werden ausgewählte Migrantenorganisationen für diese Aufgaben qualifiziert und mit ihren neuen Angeboten systematisch in lokale Übergangsstrukturen einbezogen. Das Projekt startet bundesweit mit Partnern, die vor Ort die entsprechenden Angebote für junge Menschen und die neuen Vernetzungen aufbauen.
Das Projekt richtet sich speziell an junge Menschen aus drei Communities: Russisch- und Türkischsprachige sowie Sinti und Roma.

Angelegenheit/Herausforderung und
Ziele/Annahmen

Zwei Themen der berufsnahen Jugendarbeit stehen im Mittelpunkt: a) Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf und b) Abbau von Diskriminierungen vor allem in der Arbeits- und Berufswelt.

  • Ausgangssituation und Kontext des Projektes: Migrantenjugendliche stehen beim Übergang in den Beruf noch immer vor höheren Hürden als einheimische Altersgenossen; die Arbeitslosigkeit und der Anteil der Jugendlichen ohne Berufsabschluss sind viel höher. Im Übergangsmanagement zwischen Schule und Beruf sind Migrantenorganisationen kaum vertreten.
  • Ziele in quantitativer und qualitativer Hinsicht: 25-50 Multiplikatoren/innen aus etwa 20 Organisationen nehmen an zwei Staffeln von Fortbildungen teil, die jeweils neun Wochenenden umfassen. Die neu gewonnenen Kenntnisse der berufsnahen Jugendarbeit werden in Foren der Vielfalt umgesetzt, mit denen jeweils je 25-35 Jugendliche erreicht werden.

Durch die Einbeziehung von Migrantenorganisationen in den Prozess des Übergangs in den Beruf sollen die Bedürfnisse von Migrantenjugendlichen wirkungsvoll angesprochen und ihre Stärken vorbehaltloser unterstützt werden. Um die Interkulturalität und Passgenauigkeit der Angebote zu ermöglichen wird das gesamte Projekt gemeinsam mit Mitarbeiter/innen aus den betroffenen Communities durchgeführt und gesteuert.

Wie funktioniert das?

In einem ersten Schritt werden Multiplikatorinnen und Multiplikatoren von beteiligten Migrantenorganisationen für ihre ausbildungsbegleitende und berufsbezogene Jugendarbeit weitergebildet. Mittelfristiges Ziel ist es, Migrantenorganisationen in die Lage zu versetzen, an kommunalen Integrationskonzepten beim Thema „Partizipation, Schule und Arbeitsmarkt“ mit neuen Dienstleistungen auf Augenhöhe mitzuwirken.

Dazu bietet MIGOVITA folgende Leistungen:

  • Schulung von Multiplikatoren/innen aus Migrantenorganisationen auf verschiedenen Feldern berufsbezogener Jugendarbeit
  • Unterstützung bei Vereinsgründung und Projektmanagement
  • Mitwirkung bei Durchführung von lokalen „Foren für Vielfalt“
  • Unterstützung bei Vernetzung vor Ort
  • Einzelberatungen bei Projektentwicklung und Antragstellung
  • Öffentlichkeitsarbeit durch bundesweite Fachkongresse
Ergebnisse

Positive Ergebnisse:

  • Interkulturalität der Angebote wird sehr geschätzt (Ergebnis von Umfragen)
  • Hohe Resonanz bei Multiplikatoren/innen von Migrantenvereinen
  • Hohe Resonanz bei Jugendlichen in den Foren der Vielfalt
  • Teilweise Nachhaltigkeit der initiierten Jugendarbeit in den Vereinen und Initiativen (Theatergruppen, Sportereignisse, Berufsorientierungen) feststellbar

Noch zu bearbeitende Felder:

  • Lokale Verankerung der Angebote und/oder Vereine noch weiter festigen
  • Personelle Kontinuität bei der Weiterbildung noch verbessern


In der Community der Roma wird das Projekt mittlerweile sehr geschätzt, da es in ganz Deutschland kaum Projekte für und mit dieser Zielgruppe gibt.
Die Community der Russischsprachigen nutzt das Projekt sehr intensiv, um nachhaltige eigene Ressourcen aufzubauen.
Die türkischsprachigen Jugendlichen kommen sehr zahlreich zu den Veranstaltungen. Die Resonanz der Vereine und Selbstorganisationen insgesamt auf die Angebote des Projektes ist sehr gemischt.

Evaluierung

Dokumentationen von Meilensteinen und Feedback-Bewertungen von Veranstaltungen

Wer profitiert?
  • Multiplikatoren/innen für Jugendarbeit in Migrantenorganisationen
  • Junge Menschen mit türkisch- und russischsprachigen Wurzeln sowie Sinti und Roma im Alter bis 27 Jahren
  • Erwartete Anzahl der durch das Projekt erreichten Personen: 2.250
Finanzierungsart
und benötigte Ressourcen

Zwei Hauptförderquellen:

  • Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend,
  • Bundeszentrale für politische Bildung

Jährliches Budget ca. 400.000 EURO
8 Mitarbeiter/innen (Buchhaltung, Finanzverwaltung, Projektkoordinatoren, Projektleitung)

  1. Netzwerkkontakte aller bundesweit aktiven Projektpartner
  2. Know-how Projektverwaltung und Projektmanagement des Trägers OBS
  3. Fachkompetenzen von Referenten/innen für die Weiterbildungen
  4. Engagement von Multiplikatoren/innen in Migrantenvereinen und ‑initiativen in vielen Städten
Organisation Otto Benecke Stiftung e.V. (OBS), Kennedyallee 105-107, 53175 Bonn
Kontaktperson Jürgen Bärsch (Email schicken)
Funktion Project manager
Webseite http://www.obs-ev.de/migovita
 

 

 
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