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Integrationsmaβnahmen ELMA-Ein Leben mit Aussicht  (Inoffizielle Übersetzung)
Projektbeginn 01/05/2011

Dateien im Anhang

Zielgruppe

  • AGE
    • 25-40
    • 18-25
    • <18
  • EMPLOYMENT STATUS
    • Unemployed
  • GENDER
    • Female
    • Male

Thematik

  • BÜRGERSCHAFT UND BETEILIGUNG
    • Zivilgesellschaftliche Teilhabe
  • WIRTSCHAFTLICHE BETEILIGUNG
    • Beschäftigung
    • Berufliche Aus- und Weiterbildung
  • SOZIALER ZUSAMMENHALT
    • Soziale Eingliederung
  • WERKZEUGE UND METHODEN
    • Infrastruktur
Projektende 30/04/2014
Land Deutschland
City / Region Hannover
Stadt Hannover, district of Linden/Limmer
Abstract (EN)

Ziel der Projektarbeit ELMA ist es, insbesondere arbeitslose Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund, die aus den bestehenden Stütz- und Fördersystem herausfallen, über drei Jahre sozialpädagogisch zu begleiten und zu betreuen, um ihre Zukunftschancen zu erhöhen. Die Jugendlichen sollen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integriert werden. Hierzu sollen sie u.a. wieder in die staatlichen Hilfsangebote zurückgeführt werden (z.B. sich wieder arbeitslos melden). Das Projekt setzt dort an, wo bestehende Hilfsangebote nicht ausreichen oder nicht vorhanden sind und soll somit eine Ergänzung zu den bestehenden staatlichen Stütz- und Förderangeboten sein. Vor allem Jugendliche aus dem hannoverschen Stadtteil Linden–Limmer sollen von der Projektarbeit profitieren. Die Teilnahme an diesem Projekt setzt eine Freiwilligkeit der Jugendlichen voraus und beruht auf einer intensiven Beziehungsarbeit, die ein großes Vertrauensverhältnis erfordert.

Angelegenheit/Herausforderung und
Ziele/Annahmen

Jugendliche und junge Erwachsene, die wie oben beschrieben aus den bestehenden Hilfssystemen fallen, sollen aufgefangen werden und eine individuelle Unterstützung erhalten, um ihnen die Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu ermöglichen. „Fast 1,5 Mio. Menschen zwischen 20 und 29 Jahren haben in Deutschland keinen Berufsabschluss und befinden sich auch nicht mehr in einer Qualifizierungsmaßnahme. Davon haben 46% einen Migrationshintergrund” (Quelle  dpa /Aussage der Bundesregierung). Darüber hinaus fiel uns in unserer praktischen Arbeit immer wieder auf, dass Jugendliche trotz durchschnittlicher bis guter Realschulzeugnisse (mit guten Kopfnoten) auf Grund ihres erkennbaren Migrationshintergrunds (z.B. türkischen Namen) in vielen kleineren und mittleren Betrieben gar nicht erst in das Bewerbungsverfahren gelangen. Dieses wird u.a. im Forschungsprojekt des BIBB „ Ausbildungschancen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ (2009) bestätigt.

  • Jugendliche und jungen Erwachsenen insbesondere mit Migrationshintergrund im Stadtteil Linden-Limmer sollen unterstützt und begleitet werden, um ihre Chancen für eine Integration in Ausbildung und Arbeit zu erhöhen
  • Sie sollen lernen, Zukunftsperspektiven zu entwickeln, um so ihre Zukunftschancen zu verbessern
  • Die Eigenmotivation, Eigeninitiative und Eigenverantwortlichkeit bei den Jugendlichen soll gestärkt werden
  • Es sollen individuelle Wege gemeinsam mit den Jugendlichen erarbeitet werden, die ressourcen- und lösungsorientiert sind.
Wie funktioniert das?

Es werden gemeinsam mit den Teilnehmern Zukunftsperspektiven entwickelt und individuelle Lösungen erarbeitet. Schwerpunkt ist vor allem das Einzelcoaching: von der Beratung bis zur Erstellung der Bewerbungsunterlagen, Ausbildungsplatz- oder Arbeitssuche, das Üben von Telefon- und Vorstellungsgesprächen im Rollenspiel und die Unterstützung und Hilfestellung bei Einstellungstests. Darüber hinaus wurden die Teilnehmer bei beruflichen und individuellen Problemen unterstützt.

Ergebnisse

Es werden schon jetzt doppelt so viele Jugendliche und junge Erwachsene betreut als ursprünglich geplant. 33 Jugendliche haben ihre Ausbildung begonnen. 18 Jugendliche erhielten als Hilfskräfte einen Minijob, Teilzeit- oder Vollzeitstellen. Diejenigen, die nicht bei der Agentur für Arbeit gemeldet waren, wurden dazu angehalten, sich dort ausbildungs- oder arbeitssuchend zu melden.
Die Zielgruppe äußert sich positiv über unsere Arbeit und die individuellen Hilfen, die sie bei uns bekommen. Dieses zeigt sich auch dadurch, dass unser Beratungsangebot an Freunde, Bekannte, Verwandte etc. weiter empfohlen wird. Außerdem werden die TeilnehmerInnen über einen langen Zeitraum auch noch während der Ausbildung beraten und betreut.

Evaluierung

Durch die Befragung der TeilnehmerInnen, die eine durchweg positive Rückmeldung ergab. Außerdem dokumentieren wir die Arbeit mit den Jugendlichen und den  Verbleib dieser. Dadurch ist für uns der Erfolg messbar. Der persönliche Kontakt mit den TN per Mail, Telefon oder auch durch Termine nach erfolgten Ausbildungs- oder Arbeitsaufnahme ist ein wichtiger Bestandteil des Projektes. Es wird nachgefragt, ob sie sich noch in Ausbildung oder Arbeit befinden, ob es Probleme gibt etc. Mit den meisten TeilnehmerInnen stehen wir im engen Kontakt.
Es kommt vor, dass Jugendliche nicht mehr erreichbar sind. Bisher konnten wir neun Jugendliche nicht mehr erreichen.

Wer profitiert?

Das Vorhaben wendet sich an männliche und weibliche Jugendliche/ junge Erwachsene, insbesondere mit Migrationshintergrund, im Alter zwischen 16 und 27 Jahren die

  • sich auf Arbeits- und Ausbildungsplatzsuche befinden
  • durch die bestehenden Stütz und Fördersysteme fallen, die langzeitarbeitslos sind oder ihre Ausbildung abgebrochen haben
  • resigniert sind und aufgegeben haben
  • aktiv sind und die GFA aus freien Stücken aufsuchen und Unterstützung brauchen
  • der GFA schon bekannt sind oder auf die GFA durch Verwandte, Freunde und Bekannte aufmerksam geworden sind

Wir sind am Anfang von ca. 50 Jugendlichen und jungen Erwachsen ausgegangen, die von der Projektarbeit profitieren sollten. Die Zahl ist schon jetzt nach der Hälfte der Projektlaufzahl auf über 100 angestiegen.

Finanzierungsart
und benötigte Ressourcen

Das Projekt wird zu 80% von Aktion Mensch gefördert, darüber hinaus muss unser Verein GFA e.V. Eigenmittel von 20% aufbringen, die nicht aus öffentlichen Mitteln stammen dürfen.
Für das Projekt wurde eine Personalstelle 30 Std. die Woche eingerichtet, diese wurde mit einer Diplom Sozialpädagogin besetzt.

Organisation GFA e.V.
Kontaktperson Aicha Fadla Chouza (Email schicken)
Funktion Project manager
Webseite http://www.gfa-linden.de/
 

 

 
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