Tourismusstatistiken auf regionaler Ebene

Wechseln zu: Navigation , Suche


Datenauszug vom März 2017. Neueste Daten: Weitere Informationen von Eurostat, Haupttabellen und Datenbank. Aktualisierung des Artikels geplant: November 2018.

Mittels des Statistischen Atlasses von Eurostat können Sie Karten interaktiv verwenden (siehe user manual) (auf Englisch).

Abbildung 1: Anteile an den Gesamtübernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen nach Verstädterungsgrad, 2015
(in %)
Quelle: Eurostat (tour_occ_ninatd)
Abbildung 2: Anteilige Gesamtübernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen, Küstenregionen und Nichtküstenregionen, 2015
(in %)
Quelle: Eurostat (tour_occ_ninatc)
Karte 1: Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen nach NUTS-2-Regionen, 2015
(in Millionen Übernachtungen von Inländern und Nicht-Inländern)
Quelle: Eurostat (tour_occ_nin2)
Abbildung 3: Anteilige Übernachtungen von Inländern und Nicht-Inländern in Beherbergungsbetrieben für Touristen nach NUTS-2-Regionen, 2015
(in prozentualer Anteil an den Gesamtübernachtungen)
Quelle: Eurostat (tour_occ_nin2)
Abbildung 4: Zahl der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen in den 20 führenden Fremdenverkehrsgebieten der EU-28, nach NUTS-2-Regionen, 2015
(in Millionen Übernachtungen)
Quelle: Eurostat (tour_occ_nin2)
Tabelle 1: Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen in den beliebtesten Fremdenverkehrsgebieten nach NUTS-2-Regionen, 2015
Quelle: Eurostat (tour_occ_nin2)
Karte 2: Zahl der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen im Verhältnis zur Einwohnerzahl nach NUTS-2-Regionen, 2015
(je 1 000 Einwohner)
Quelle: Eurostat (tour_occ_nin2)
Karte 3: Zahl der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen im Verhältnis zur Gesamtfläche nach NUTS-2-Regionen, 2015
(pro km²)
Quelle: Eurostat (tour_occ_nin2)
Karte 4: Belegungsrate für Bettenzimmer in Hotels, Gasthöfen und Pensionen nach NUTS-2 Regionen, 2015
(in %)
Quelle: Eurostat (tour_occ_anor2)
Abbildung 5: Spannweite der Bettenzimmer-Belegungsraten in Hotels, Gasthöfen und Pensionen nach NUTS-2-Regionen, 2015
(in %)
Quelle: Eurostat (tour_occ_anor2)

Dieser Artikel ist Teil der wichtigsten jährlichen Veröffentlichung von Eurostat, dem Eurostat-Jahrbuch der Regionen. Gegenstand des Artikels ist die Beschreibung der regionalen Struktur des Tourismus innerhalb der Europäischen Union (EU); im Mittelpunkt steht dabei die Belegungsrate der Beherbergungsbetriebe für Touristen, die sich nach der Anzahl der Übernachtungen bemisst. Die Daten werden zu verschiedenen Regionen in der ganzen EU dargeboten, in besonderer Weise wird dabei auf durch den Tourismus hervorgerufene Belastungen und Nachhaltigkeitsprobleme eingegangen. Der Artikel schließt mit verschiedenen Angaben zur Beherbergungskapazität, die anhand der der Belegungsrate für Bettenzimmer ermittelt wird.

Wichtigste statistische Ergebnisse

Der Weltorganisation für Tourismus (UNWTO) zufolge war Europa im Jahr 2016 die weltweit meistbesuchte Region und konnte knapp die Hälfte (49,8 %) der 1,24 Milliarden Ankünfte auswärtiger Touristen verbuchen. Die von Europa gebotene Kulturvielfalt, der Abwechslungsreichtum seiner Landschaften und die Qualität seiner touristischen Infrastruktur dürften zu den vielfältigen Gründen zählen, aus denen sich Touristen für einen Urlaub in Europa entscheiden.

  • In der EU lag die Zahl der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen in ländlichen Gebieten über den Übernachtungszahlen in Großstädten, wobei es sich bei vielen dieser Gegenden um Küstenregionen oder Alpengebiete handelt.
  • Die spanische Inselregion Canarias war das beliebteste Fremdenverkehrsgebiet in der EU.
  • In den meisten der multiregionalen EU-Mitgliedstaaten verbrachten ausländische Touristen eine relativ hohe Anzahl ihrer Gesamtübernachtungen in den Hauptstadtregionen.
  • Zwischen 2014 und 2015 verzeichnete die slowakische Hauptstadtregion Bratislavský kraj mit einem Anstieg von 26,2 % die höchste Zuwachsrate bei den Gesamtübernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen.
  • Unter den beliebtesten Fremdenverkehrsgebieten der EU konnte die deutsche Hauptstadtregion Berlin zwischen 2005 und 2015 die schnellste Steigerung der Gesamtübernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen verbuchen.

Übernachtungszahlen

2015 wurden in der EU-28 2,78 Milliarden Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen verzeichnet. Dieser Wert entspricht einer Zunahme von 3,8 % gegenüber dem Jahr 2014; damit hat sich das Tempo, in dem die Zahl der Übernachtungen gestiegen ist, im Vergleich zur Zuwachsrate des Vorjahres (1,5 %) mehr als verdoppelt.

In der EU gibt es eine breite Palette an Tourismusangeboten, von Reisezielen in Küsten- und Alpenregionen bis hin zu beliebten Großstädten

In Abbildung 1 wird die Aufgliederung der Gesamtübernachtungen einheimischer (Inländer) und ausländischer Touristen (Nicht-Inländer) in allen Arten von Beherbergungsbetrieben nach Verstädterungsgrad analysiert. Sie spiegelt somit die vielfältige Palette des Tourismusangebots in der EU wider, wobei die Gesamtzahl der Übernachtungen im Jahr 2014 relativ gleichmäßig zwischen ländlichen Gebieten (36,1 %), Großstädten (33,8 %) und Klein- und Vorstädten (30,0 %) verteilt war; diese statistischen Daten umfassen allerdings auch Geschäftsreisende, die im Allgemeinen eher in städtischen Regionen übernachten.

Für die meisten EU-Mitgliedstaaten liegen aktuellere Daten vor, aus denen hervorgeht, dass im Jahr 2015 annähernd zwei Drittel der Gesamtübernachtungen in Kroatien (66,1 %) und Griechenland (65,1 %) auf — vor allem an der Küste gelegene — ländliche Gebiete entfielen, während auch die zum überwiegenden Teil in den Alpen gelegenen ländlichen Regionen Österreichs (66,5 %) einen vergleichbaren Anteil an den Gesamtübernachtungen in Österreich verbuchen konnten; Dänemark (besteht ausschließlich aus Küstenregionen) war der einzige andere Mitgliedstaat, in dem mehr als die Hälfte (54,2 %) der Gesamtübernachtungen in Beherbergungsbetrieben in ländlichen Regionen verbracht wurden.

In zwei baltischen Mitgliedstaaten, und zwar in Lettland (66,1 %) und Estland (54,6 %), war der Anteil der Großstädte an den Gesamtübernachtungen des Jahres 2015 besonders hoch; im Vereinigten Königreich (51,1 %, Daten aus dem Jahr 2012) entfiel ebenfalls mehr als die Hälfte der Gesamtübernachtungen auf die Großstädte, deren Anteil auch in elf weiteren Mitgliedstaaten am höchsten war. Ausführlichere Informationen über die beliebtesten Fremdenverkehrsgebiete in den einzelnen Mitgliedstaaten können Tabelle 1 entnommen werden.

Die Definition von Küstenregionen beruht darauf, dass sie aus lokalen Verwaltungseinheiten und Gemeinden bestehen, die an das Meer angrenzen oder deren Gesamtfläche zu mindestens 50 % höchstens 10 km von der Küste entfernt liegt. In vielen Küstenregionen ist eine erhebliche Bautätigkeit zu beobachten, da sich ein wachsender Anteil der Bevölkerung für einen Wohnsitz an der See entscheidet und der Tourismus im Massenmarkt weiter expandiert. Diese Regionen sind durch ein breites Spektrum an Wirtschaftstätigkeiten gekennzeichnet, darunter Schifffahrt und Häfen, Fischerei, Energiewirtschaft und tourismusbezogene Aktivitäten, wie z. B. das Baugewerbe, Lebensmittel- und Beherbergungsdienstleistungen, Absatzwirtschaft und Transportdienstleistungen. Ein hohes Niveau der Wirtschaftstätigkeit kann potenziell gravierende Folgen für eine nachhaltige Entwicklung mit sich bringen.

CH-10- holidays-by-the-coast RYB17.png
Wie die neuesten verfügbaren Daten zeigen, entfiel im Jahr 2014 annähernd die Hälfte (47,4 %) der Gesamtübernachtungen in den Beherbergungsbetrieben für Touristen der EU-28 auf die Küstenregionen; die Verteilung der Übernachtungen zwischen Küsten- und Nichtküstenregionen wird in Abbildung 2 veranschaulicht (wobei fünf EU-Mitgliedstaaten keinen Zugang zum Meer besitzen und deshalb nicht im Schaubild enthalten sind). Es überrascht nicht, dass das Interesse an Übernachtungen in den Küstenregionen der südlichen EU-Mitgliedstaaten zumeist größer war, da diese im Allgemeinen durch klimatische Verhältnisse gekennzeichnet sind, die dem Küstentourismus zuträglicher sind, obwohl zweifelsohne auch die Topografie Auswirkungen auf die Verteilung der Übernachtungen zwischen Küsten- und Nichtküstenregionen hat. 2015 entfielen mehr als neun von zehn Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen in Malta, Zypern, Griechenland, Kroatien und Dänemark auf Küstenregionen, wobei auch in Portugal, Lettland, Estland und Spanien mindestens drei Viertel der Gesamtübernachtungen in den Küstenregionen verbracht und in vier weiteren Mitgliedstaaten die Mehrzahl der Übernachtungen in den Küstengebieten getätigt wurden.

Die zehn EU-Mitgliedstaaten, in denen die Mehrheit der Gesamtübernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen auf Nichtküstenregionen entfiel, waren mit Ausnahme der südlichen EU-Regionen weit über die gesamte Union verteilt. 2015 wurden mehr als vier von fünf Übernachtungen in Deutschland und Rumänien in Nichtküstenregionen verbracht, während der Anteil der Nichtküstenregionen an den Gesamtübernachtungen in Slowenien, Belgien, Litauen und Polen bei über 75 % lag.

2015 war die spanische Inselregion Canarias das beliebteste Fremdenverkehrsgebiet in der EU

Wie Karte 1 zeigt, konzentrierte sich der Tourismus in der EU auf die Küstenregionen — insbesondere auf den Mittelmeerraum — sowie auf die Alpenregionen und auf einige der Hauptstädte. Insgesamt 56 Regionen auf NUTS-Ebene 2 verzeichneten jeweils mindestens 12,5 Millionen Übernachtungen in Beherbergungsstätten für Touristen (veranschaulicht durch den dunkelsten Blauton in Karte 1), wobei 20 dieser Regionen mindestens 30 Millionen Übernachtungen verbuchen konnten. Diese 20 führenden Reiseziele setzten sich aus je fünf Regionen in Spanien, Frankreich und Italien, zwei Regionen in Deutschland, jeweils einer Region in Kroatien, Österreich und dem Vereinigten Königreich (Daten aus dem Jahr 2012) zusammen und enthielten auch vier Hauptstadtregionen, und zwar in Deutschland, Frankreich, Italien und dem Vereinigten Königreich (die angegeben Daten beziehen sich auf eine Region auf NUTS-Ebene 1).

Die beliebtesten Küstendestinationen erstreckten sich hauptsächlich von Südspanien über die Mittelmeerküste nach Südfrankreich und dann über Norditalien zur kroatischen Adriaküste und umfassten mehrere Inselregionen des Mittelmeers, darunter auch Malta und Zypern (die auf dieser Detailebene als Einzelregionen angesehen werden). In den Alpenregionen wurden die höchsten Übernachtungszahlen in den benachbarten Regionen Tirol (Westösterreich) und Oberbayern (Süddeutschland) verzeichnet.

Bei näherer Betrachtung ist festzustellen, dass die meisten Übernachtungen einheimischer und ausländischer Reisender in den Beherbergungsbetrieben für Touristen der spanischen Inselregion Canarias, verbucht wurden, die beliebte Reiseziele wie Gran Canaria, Lanzarote und Tenerife umfasst (94,0 Millionen Übernachtungen im Jahr 2015), auf die somit 3,4 % der Gesamtübernachtungen in der EU-28 entfielen. Unter den fünf führenden Fremdenverkehrsgebieten befinden sich zwei weitere spanische Regionen, nämlich Cataluña (75,5 Millionen Übernachtungen), (u. a.) mit Barcelona, beliebten Urlaubsorten an der Costa Brava und der Gebirgskette der Pyrenäen, und die Illes Balears (65,2 Millionen Übernachtungen), zu denen (u. a.) Mallorca, Menorca und Ibiza gehören. Komplettiert wird die Liste der fünf beliebtesten Reiseziele durch die französische Hauptstadtregion Île-de-France (76,8 Millionen Übernachtungen) und die kroatische Küstenregion Jadranska Hrvatska (68,1 Millionen Übernachtungen). In der EU gibt es drei weitere Regionen, in denen 2015 mehr als 60 Millionen Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen verzeichnet wurden, und zwar im nordostitalienischen Veneto (63,3 Millionen Übernachtungen), in Andalucía in Südspanien (61,4 Millionen Übernachtungen) und in London, der Hauptstadtregion des Vereinigten Königreichs (60,7 Millionen Übernachtungen, wobei die Daten aus dem Jahr 2012 stammen und sich auf eine Region auf NUTS-Ebene 1 beziehen).

Von den Regionen außerhalb der EU, für die Daten verfügbar sind, stellte die an der Ägäis gelegene türkische Küstenregion Antalya, Isparta, Burdur bei Weitem das beliebteste Reiseziel dar (70,7 Millionen Übernachtungen im Jahr 2015), während die benachbarte Region Aydın, Denizli, Muğla, zu der die Urlaubsorte Bodrum und Marmaris gehören, die zweithöchste Anzahl an Übernachtungen verbuchen konnte (19,3 Millionen Übernachtungen).

Zwischen 2014 und 2015 verzeichnete die Hauptstadtregion der Slowakei die schnellste Zunahme der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen

Bei eingehender Betrachtung der Änderungsrate, die von 2014 bis 2015 bei der Zahl der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen zu beobachten war, zeigt sich, dass einige der höchsten Zuwächse in den östlichen EU-Regionen erzielt wurden, wobei für Regionen in Belgien und dem Vereinigten Königreich keine Daten für diesen Vergleich vorliegen. Das rascheste Wachstum wurde in der slowakischen Hauptstadtregion Bratislavský kraj verzeichnet, wo die Gesamtübernachtungen um 26,2 % auf 2,5 Millionen anstiegen, während in der westrumänischen Region Vest, deren größte Stadt Timișoara ist, eine Steigerung von 22,1 % verbucht wurde. In den Beherbergungsbetrieben für Touristen nahmen die Übernachtungszahlen in sechs Regionen auf NUTS-Ebene 2 zwischen 15 % und 20 % zu, wobei zwei dieser Regionen in Rumänien (Nord-Vest und Centru) lagen und auch Opolskie in Südpolen sowie Severovýchod im Nordosten der Tschechischen Republik zu dieser Gruppe zählten. Die zwei anderen Regionen befanden sich mit der portugiesischen Insel Região Autónoma dos Açores und der mittelitalienischen Region Molise, die beide durch Gebirgs- und Küstenlandschaften gekennzeichnet sind, in den südlichen EU-Mitgliedstaaten. Keine der acht Regionen mit den höchsten Zuwachsraten zählte 2015 zu den beliebtesten Reisezielen, so wurden die meisten Gesamtübernachtungen dieser Gruppe mit 7,4 Millionen in Severovýchod verzeichnet, gefolgt von Centru (5,0 Millionen) und Sud-Est (4,9 Millionen).

Unter den 20 führenden Reisezielen in der EU, die der NUTS-Ebene 2 zugeordnet werden, befanden sich 17 Destinationen, die von 2014 auf 2015 eine Steigerung der Gesamtanzahl an Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen meldeten, während zwei Regionen einen Rückgang verzeichneten und für London keine Daten vorlagen. Die raschesten Zuwächse (+10,4 %) waren in der norditalienischen Region Lombardia zu beobachten (zu der die Stadt Milano gehört), während in Jadranska Hrvatska (Kroatien), in Andalucía und der Comunidad Valenciana (beide in Südspanien) sowie in Berlin Steigerungen in der Größenordnung von fünf bis zehn Prozent verzeichnet wurden. In der beliebtesten Fremdenverkehrsregion der EU, nämlich Canarias, nahmen die Übernachtungszahlen hingegen leicht ab (-0,3 %), wobei der Rückgang im Fall der Île-de-France etwas stärker ausfiel (-1,2 %).

Hauptstadtregionen sind ein beliebtes Reiseziel ausländischer Touristen

CH-10- foreign-tourists RYB17.png
In der EU-28 entfielen im Jahr 2015 54,6 % der Gesamtübernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen auf einheimische Touristen, wobei die verbleibenden 45,4 % von ausländischen Gästen getätigt wurden, die aus anderen EU-Mitgliedstaaten oder aus Ländern außerhalb der EU einreisten.

Was die Zahlen der von einheimischen und von ausländischen Touristen verbrachten Nächte betrifft, so ließen sich erhebliche regionale Unterschiede feststellen (siehe Abbildung 3). So meldete z. B. die Hauptstadtregion Közép-Magyarország als einzige der sieben ungarischen Regionen auf NUTS-Ebene 2, einen überwiegenden Anteil ausländischer Touristen (81,2 % der Gesamtübernachtungen in dieser Region), während in den anderen ungarischen Regionen zwischen 56,1 % und 84,2 % der Gesamtübernachtungen auf einheimische Touristen entfielen.

Dieses Muster, wonach ausländische Touristen besonders stark von den Hauptstadtregionen angezogen werden, wiederholte sich in den 22 multiregionalen Mitgliedstaaten häufig, wobei zu beachten ist, dass diese Entwicklungen sowohl auf Geschäfts- als auch auf Privatreisen zurückzuführen sein können. In 14 dieser 22 Mitgliedstaaten verbuchten die Hauptstadtregionen 2015 den größten Anteil an den Übernachtungen ausländischer Touristen (wobei sich die Daten für das Vereinigte Königreich auf das Jahr 2012 beziehen).

In den meisten Hauptstadtregionen war der Anteil einheimischer Gäste an den Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen relativ niedrig; dies kann darauf zurückzuführen sein, dass ausländische Touristen v. a. die Hauptstädte besuchten, während einheimische Urlaubsreisende unter Umständen eher geneigt sind, andere Regionen ihres Landes kennenzulernen (die zuweilen auf internationaler Ebene weniger gut bekannt sind). Am deutlichsten trat dieses Muster im Vereinigten Königreich zutage, wo weniger als eine von fünf (17,8 %) der Gesamtübernachtungen in London (Daten aus dem Jahr 2012, NUTS-Ebene 1) auf einheimische Touristen entfielen, während ihr Anteil an den Gesamtübernachtungen im ganzen Vereinigten Königreich annähernd zwei Drittel (65,3 %) betrug (Daten ebenfalls aus dem Jahr 2012). Analog dazu lagen die Anteile einheimischer Touristen an den Gesamtübernachtungen in Praha und Bucuresti-Ilfov um fast 40 Prozentpunkte unter ihren Anteilen an den Gesamtübernachtungen in ganz Tschechien bzw. Rumänien.

In der Tat entfiel oftmals der weitaus größere Teil der Gesamtübernachtungen außerhalb der Hauptstadtregionen auf einheimische Touristen. So lag ihr Anteil an den Übernachtungen in sämtlichen außerhalb der Hauptstadtregionen gelegenen Gebieten in Dänemark, Deutschland, Irland, Frankreich, Ungarn, den Niederlanden, Polen, Rumänien, Slowenien, der Slowakei, Schweden und dem Vereinigten Königreich bei mindestens 50 %, wobei in vier von diesen Ländern — Deutschland, Irland, Polen und Schweden — auch der Großteil der Übernachtungen in der Hauptstadtregion von einheimischen Touristen getätigt wurde. In den beiden kroatischen Regionen war die Gesamtzahl der Übernachtungen ausländischer Touristen hingegen größer als die der einheimischen Reisenden; dies traf mit Estland, Zypern, Lettland, Luxemburg und Malta auch auf fünf der sechs (relativ kleinen) monoregionalen EU-Mitgliedstaaten zu, wobei Litauen hier eine Ausnahme darstellte.

Die Beliebtheit Berlins nahm im letzten Jahrzehnt bei einheimischen und ausländischen Touristen rasant zu

Abbildung 4 zeigt die – gemessen an den Übernachtungen einheimischer und ausländischer Touristen in Beherbergungsbetrieben aller Art – 20 führenden Fremdenverkehrsgebiete. Diese 20 Regionen konnten insgesamt mehr als ein Drittel (36,9 %) aller Übernachtungen verbuchen, die 2015 in der gesamten EU getätigt wurden. Ein Großteil (60,7 %) der Übernachtungen in diesen 20 beliebtesten Fremdenverkehrsgebieten entfiel auf ausländische Touristen, was Anlass zur Vermutung gibt, dass der Massentourismus eine erhebliche Belastung für eine umweltgerechte und dauerhafte Entwicklung darstellen könnte. Dies dürfte vor allem während der Hoch-/Spitzensaison der Fall sein, die in den Küstenregionen in den Sommermonaten liegt und in den Alpenregionen von Weihnachten bis Ostern dauert.

Wie bereits ausgeführt, konnte 2015 die spanische Inselregion Canarias unter allen EU-Regionen auf NUTS-Ebene 2 die höchste Zahl (94,0 Millionen) an Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen verbuchen. Bei näherer Analyse zeigt sich, dass die überwältigende Mehrheit (88,3 %) davon auf ausländische Touristen entfiel. Analog dazu geht die Mehrzahl der Gesamtübernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen in zwölf der zwanzig führenden Fremdenverkehrsgebiete auf das Konto ausländischer Touristen: In diesen Gebieten wurden die höchsten Anteile ausländischer Touristen in Jadranska Hrvatska (93,2 %), auf der Inselgruppe Illes Balears (90,9 %) und in Tirol (90,4 %) verbucht.

Die höchsten absoluten Übernachtungszahlen einheimischer Touristen wurden in der südfranzösischen Region Provence-Alpes-Côte d'Azur verzeichnet, wo 2015 35,9 Millionen Übernachtungen auf einheimische Touristen entfielen, was annähernd zwei Drittel (65,8 %) der Gesamtübernachtungen in dieser Region entspricht. In sieben weiteren der 20 beliebtesten EU-Fremdenverkehrsgebieten überwog der Anteil der Übernachtungen einheimischer Touristen jenen der ausländischen Touristen, darunter befanden sich mit Rhône-Alpes (70,7 %), Aquitaine (76,4 %) und Languedoc-Roussillon (76,6 %) drei weitere südfranzösische Regionen, mit Berlin (54,7 %) und Oberbayern (68,5 %) zwei deutsche Regionen sowie die Comunidad Valenciana (51,0 %) in Spanien und die italienische Region Emilia-Romagna (73,7 %).

Wie die Analyse der Zeitreihe von 2005 bis 2015 zeigt, hatte lediglich die zu den 20 führenden Fremdenverkehrsgebieten der EU zählende italienische Hauptstadtregion Lazio einen Rückgang der Gesamtübernachtungen zu verzeichnen, wobei die moderate Abnahme der Übernachtungen einheimischer Touristen (-0,4 % jährlich) stärker ausfiel als der leichte Anstieg der Übernachtungen ausländischer Touristen, der bei 0,2 % pro Jahr lag. Neben Lazio war in vier weiteren Regionen der Top-20-Destinationen ein Rückgang der Gesamtübernachtungen einheimischer Touristen zu beobachten, und zwar in je zwei weiteren Regionen in Italien (Emilia-Romagna und Veneto) und in Spanien (Canarias und Illes Balears). Allerdings wurde die Abnahme des Inlandstourismus durch das Wachstum des internationalen Fremdenverkehrs in allen vier Fällen mehr als ausgeglichen. Im Zeitraum 2005–2015 wurden die schnellsten Zuwächse bei den Übernachtungszahlen einheimischer Touristen in den französischen Regionen Rhône-Alpes (7,0 % pro Jahr), Provence-Alpes-Côte d'Azur (5,9 % pro Jahr) und Aquitaine (5,1 % pro Jahr) sowie in Berlin (5,5 % pro Jahr) erzielt. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass das relativ große Interesse französischer Touristen, ihren Urlaub in einigen der beliebtesten Regionen des eigenen Landes zu verbringen, ein eher stärker als schwächer werdendes Muster darstellte.

Zwischen 2005 und 2015 war in jedem der 20 beliebtesten Fremdenverkehrsgebiete der EU eine positive Entwicklung hinsichtlich der Gesamtübernachtungen ausländischer Touristen festzustellen. Die schnellsten Zuwachsraten wurden in Berlin (10,5 % pro Jahr) verzeichnet, gefolgt von Jadranska Hrvatska (7,1 % pro Jahr) und London (6,2 % pro Jahr; Daten für den Zeitraum 2005–2012 und eine Region auf NUTS-Ebene 1). Da in Berlin sowohl der Inlandstourismus und als auch der internationale Fremdenverkehr zum Tragen kommen, konnte die Stadt das schnellste Wachstum der Gesamtübernachtungen verbuchen, die im Betrachtungszeitraum durchschnittlich um 7,5 % pro Jahr zunahmen.

Die Hauptstadtregionen zählten bei einheimischen Touristen selten zu den beliebtesten Reisezielen

Aus Tabelle 1 geht, aufgegliedert nach einheimischen und ausländischen Touristen (Inländern und Nicht-Inländern), hervor, welche Regionen auf NUTS-Ebene 2 die größte Zahl an Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen verzeichnen konnten. Wie bereits dargelegt, besuchen viele Touristen bevorzugt Regionen, die am Meer liegen. Dies ist definitionsgemäß der Fall bei den zehn EU-Mitgliedstaaten, die sich dadurch auszeichnen, dass all ihre NUTS-2-Regionen über einen Küstenstrich verfügen. Die Hälfte davon weist mehr als eine Region auf und bei diesen trat ein Nord-Süd-Gefälle insofern zutage, als ausländische Touristen am ehesten die Hauptstadtregionen von Dänemark, Irland, Finnland und Schweden besuchten, während in Portugal die südliche Algarve, die sich durch eine große Anzahl beliebter Urlaubsorte auszeichnet, das populärste Reiseziel ausländischer Touristen darstellte. Sieht man von Irland ab, so erfreuten sich bei den einheimischen Besuchern im Gegensatz dazu zumeist die Regionen außerhalb der Hauptstadtregion größerer Popularität.

Bei den vier landumschlossenen EU-Mitgliedstaaten mit mehr als einer Region entsprachen die bei ausländischen Touristen beliebtesten Regionen den jeweiligen Hauptstadtregion der Tschechischen Republik, Ungarns und der Slowakei, wohingegen ausländische Besucher eine größere Zahl an Übernachtungen in der Alpenregion Tirol als in der österreichischen Hauptstadtregion Wien verbrachten; dies kann zumindest teilweise auf Wintersportaktivitäten und Wanderurlaube im Sommer zurückzuführen sein, die sich oftmals über mindestens eine Woche erstrecken, während (Haupt-)Städtereisen vielfach kürzer sind, weil sie beispielsweise zur Wahrnehmung von Geschäftsterminen oder während eines (verlängerten) Wochenendes getätigt werden. In den vier landumschlossenen Mitgliedstaaten, die über mehrere Regionen verfügen, erfreuten sich wiederum die Gebiete außerhalb der Hauptstadtregion der größten Beliebtheit bei den einheimischen Touristen.

Bei den übrigen 13 EU-Mitgliedstaaten — die weder landumschlossen sind noch ausschließlich aus Küstenregionen bestehen— unterschied sich die von einheimischen und ausländischen Touristen jeweils meistbesuchte Region. Die drei Ausnahmen, die sowohl bei einheimischen als auch bei ausländischen Touristen das beliebteste Reiseziel darstellten, waren die am Schwarzen Meer gelegene Küstenregion Yugoiztochen (Bulgarien), die Adria-Küste und die Inseln Jadranska Hrvatska (Kroatien) sowie das an der Ostsee gelegene Küsten- und Seengebiet von Zachodniopomorskie (Polen). Die Hauptstadtregionen von Belgien, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Rumänien, Slowenien und dem Vereinigten Königreich (Daten für das Jahr 2012 und eine Region auf NUTS-Ebene 1) zogen mehr ausländische Touristen an als alle anderen Regionen dieser Mitgliedstaaten. Hingegen stellten die bei ausländischen Touristen beliebtesten Regionen in allen übrigen Mitgliedstaaten allesamt Küstenregionen dar. So waren neben den oben genannten Regionen in Bulgarien, Kroatien und Polen Kriti (Griechenland), Canarias (Spanien) und Veneto (Italien) in dieser Gruppe vertreten. Bei den einheimischen Touristen erfreuten sich in all diesen 13 Mitgliedstaaten die Küstenregionen häufig der größten Beliebtheit, wobei die einzigen Ausnahmen von der zentral gelegenen und relativ großen niederländischen Region Gelderland (mit der Hauptstadt Arnhem) und der im östlichen Slowenien gelegenen Region Vzhodna Slovenija (zu deren Attraktionen neben den Alpen, Weinbaugebieten und Heilbädern eine beachtliche biologische Vielfalt sowie Maribor, die zweitgrößte Stadt des Landes, zählen) gebildet wurden.

Der internationale Fremdenverkehr konzentrierte sich zumeist stärker auf bestimmte Regionen als der Inlandstourismus

Tendenziell zeigte sich in den beliebtesten Regionen eine relativ starke Ballung des internationalen Fremdenverkehrs, während sich der Inlandstourismus oftmals stärker über mehrere Regionen verteilte. Dieses Muster trat in einigen der größeren EU-Mitgliedstaaten besonders deutlich zutage und kann zumindest teilweise auf einen großen Anteil ausländischer (Erst-)Besucher zurückgeführt werden, die die populärsten und bekanntesten touristischen Sehenswürdigkeiten auf ihren Reisen bevorzugen. So entfiel z. B. im Jahr 2015 ca. ein Drittel (33,1 %) der Gesamtübernachtungen ausländischer Touristen in ganz Frankreich auf die französische Hauptstadtregion Île-de-France, während der Anteil der im Süden des Landes gelegenen Region Provence-Alpes-Côte d'Azur an den Gesamtübernachtungen einheimischer Touristen 12,8 % betrug. In ähnlicher Weise kamen 61,6 % der Gesamtübernachtungen ausländischer Touristen in der Tschechischen Republik der Hauptstadtregion Praha zugute, während sich die Region Severovýchod (24,3 % des nationalen Gesamtwerts) bei den einheimischen Touristen der größten Beliebtheit erfreute. Belgien und die Slowakei bildeten hier insofern eine Ausnahme, als beide Länder eine stärkere Konzentration an Übernachtungen einheimischer (und nicht ausländischer) Touristen in ihren beliebtesten Regionen meldeten, nämlich im Küstengebiet der Provinz West-Vlaanderen (auf die 40,4 % der Gesamtübernachtungen entfielen, die die Belgier im eigenen Land verbrachten) und in der zentral gelegenen Region Stredné Slovensko (wo 35,2 % der Übernachtungen einheimischer Touristen in der Slowakei getätigt wurden).

Durch den Tourismus hervorgerufene Belastungen

Der nachhaltige Tourismus erfordert die Bewahrung und Mehrung des Kultur- und Naturerbes, wozu Kunst und Kultur ebenso wie die Gastronomie und die Erhaltung der biologischen Vielfalt zählen. Der Erfolg des Tourismus ist auf lange Sicht eng mit dessen Nachhaltigkeit verknüpft, da die Qualität von Reisezielen häufig von deren natürlicher Umgebung, kulturellem Umfeld und/oder ihrer Einbindung in eine lokale Gemeinschaft beeinflusst wird.

Die Tourismusintensität und die Tourismusdichte (die in diesem Zusammenhang als das Verhältnis der Gesamtübernachtungen zur Gesamtfläche der Region definiert wird) stellen zwei Maße dar, anhand derer die Belastungen analysiert werden können, die der Fremdenverkehr für eine umweltgerechte und nachhaltige Entwicklung mit sich bringt. 2015 belief sich die Tourismusintensität in der EU-28 auf durchschnittlich 5 292 in Beherbergungsbetrieben für Touristen je 1 000 Einwohnern getätigte Übernachtungen, während die Tourismusdichte mit 597 Übernachtungen pro Quadratkilometer beziffert wurde. Karte 2 gibt die Verteilung der Tourismusintensität in der EU wieder, wobei die stärksten Konzentrationen häufig in beliebten Küstenregionen und in Gebieten, die sich durch eine relativ dünne Besiedlung auszeichnen, beobachtet wurden. Karte 3 veranschaulicht, dass die regionalen Werte der Tourismusdichte üblicherweise in den Hauptstadtregionen ihren Höchststand erreichten, in denen die Raumverhältnisse generell begrenzt sind.

Bei eingehenderer Betrachtung sind 18 Regionen auf NUTS-Ebene 2 festzustellen (gekennzeichnet durch den dunkelsten Blauton in Karte 2), in denen die Tourismusintensität 2015 bei mindestens 20 000 Übernachtungen je 1 000 Einwohnern lag. Der höchste Wert wurde in der griechischen Inselregion Notio Aigaio erzielt (die die Inselgruppen Cyclades und Dokedanes umfasst und zu der beliebte Urlaubsziele wie Paros, Thira (Santorini), Mykonos und Rodos gehören), wo dieses Verhältnis bei 69 777 Übernachtungen je 1 000 Einwohnern lag. Darauf folgten drei Regionen, in denen sich dieses Verhältnis ähnlich gestaltete: So erreichte die Tourismusintensität in zwei weiteren Inselregionen — Illes Balears in Spanien und Ionia Nisia in Griechenland (wozu auch Corfu gehört) — sowie in der norditalienischen Alpenregion Provincia Autonoma di Bolzano/Bozen Werte, die durchschnittlich bei 56 000 – 58 000 Übernachtungen je 1 000 Einwohnern lagen. In fünf Regionen wurden Verhältniszahlen konstatiert, die im Bereich von 40 000 – 50 000 Übernachtungen je 1 000 Einwohnern angesiedelt waren, und zwar in einer weiteren Inselregion, Canarias in Spanien, in zwei weiteren Alpenregionen, Tirol und Salzburg, beide in Österreich gelegen, sowie in zwei Küstenregionen, Jadranska Hrvatska (Kroatien) und Algarve (Südportugal).

In den 22 multiregionalen Mitgliedstaaten, für die Daten verfügbar sind, wurden die höchsten regionalen Werte der Tourismusintensität überwiegend in Insel-/Küstenregionen verzeichnet. Allerdings war dies auch in drei Hauptstadtregionen der östlichen Mitgliedstaaten der Fall (die keinen Zugang zum Meer haben), nämlich in Praha (Tschechische Republik), Zahodna Slovenija (Slowenien) und Bratislavský kraj (Slowakei). Darüber hinaus wurden die höchsten regionalen Werte der Tourismusintensität auch von zwei Alpenregionen, und zwar der Provincia Autonoma di Bolzano/Bozen in Italien und von Tirol in Österreich, sowie von Nyugat-Dunántúl (der westlichsten Region Ungarns), von Centru in Rumänien und von Mellersta Norrland in Nordschweden meldet.

2015 stieg die regionale Tourismusdichte in 17 EU-Regionen auf NUTS-Ebene 2 auf über 5 000 Übernachtungen pro Quadratkilometer an (veranschaulicht durch den dunkelsten Blauton in Karte 3). In der belgischen Hauptstadtregion Région de Bruxelles-Capitale/Brussels Hoofdstedelijk Gewest erreichte die Tourismusdichte mit 40 020 Übernachtungen pro Quadratkilometer ihren höchsten Wert. Darauf folgten fünf weitere Hauptstadtregionen, und zwar: London (38 093 Übernachtungen pro Quadratkilometer; Daten für das Jahr 2012 und eine Region auf NUTS-Ebene 1), Wien (34 204), Berlin (33 742), Praha (32 091) und Malta (28 267; das auf dieser Detailebene als Einzelregion betrachtet wird). In der EU gab es lediglich vier weitere Regionen, in denen die Tourismusdichte über der Marke von 10 000 Übernachtungen je 1 000 Einwohnern lag: die in hohem Maß urbanisierte norddeutsche Region Hamburg und die drei nicht auf dem Festland gelegenen spanischen Regionen Illes Balears, Canarias und Ciudad Autónoma de Melilla.

Wie die Analyse der multiregionalen EU-Mitgliedstaaten zeigt, waren die höchsten Werte der Tourismusdichte tendenziell in den Hauptstadtregionen zu verzeichnen: Dieses Muster traf auf 15 der 21 Mitgliedstaaten zu, für die Daten vorliegen. Zu den Ausnahmen zählten der am Schwarzen Meer gelegene Küstenstrich von Severoiztochen (Bulgarien), Ionia Nisia (Griechenland), Illes Balears (Spanien), Provincia Autonoma di Bolzano/Bozen (Italien), Malopolskie in Südpolen (wozu Kraków gehört) und Algarve (Portugal).

Bettenzimmer-Belegungsrate

Von den schätzungsweise 578 000 Beherbergungsbetrieben für Touristen, die es 2015 in der EU-28 gab, handelte es sich bei einem knappen Drittel (32,3 %) um Hotels, Gasthöfe und Pensionen. Diese 187 000 Hotels und ähnlichen Betriebe hielten insgesamt 6,6 Millionen Bettenzimmer und 13,5 Millionen Betten vor, was einem Durchschnitt von 35,4 Zimmern bzw. 72,4 Betten pro Einrichtung entspricht, wobei zu beachten ist, dass diese Werte aller Wahrscheinlichkeit nach zu hoch sind, da viele nationale statistische Stellen Schwellenwerte zur Anwendung bringen (indem sie etwa lediglich Daten von Betrieben mit mindestens zehn Betten erheben) und dadurch kleinere Beherbergungsstätten ausklammern. Während die Ermittlung der Gesamtzahl der Betten hinsichtlich der Kapazität einzelner Regionen von Interesse sein kann, dürften die Anbieter von Beherbergungsleistungen stärker an der Nettobelegungsrate der Bettenzimmer und Betten interessiert sein, damit sie auf die touristische Nachfrage reagieren können.

In städtischen Regionen ist die Auslastung eher durch große Zahlen an Gästen gekennzeichnet, die tendenziell nur für eine kurze Zeitspanne bleiben, wobei sich Städtereisen häufig über das ganze Jahr verteilen. Der Anlass zum Besuch dieser Regionen kann auch beruflicher Art sein, dann ist während der gesamten Arbeitswoche eine Zimmernachfrage vorhanden und wird durch Privatreisen am Wochenende und in der Urlaubszeit komplettiert. Im Gegensatz dazu ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in eher traditionellen Urlaubsgebieten im Allgemeinen deutlich länger, da diese Küstenregionen und ländlichen Gebiete in erster Linie zu Erholungszwecken besucht werden. Die Nachfrage nach Reisen in diese Gebiete konzentriert sich vielfach auf die Sommermonate (was insbesondere für Küstenregionen gilt), während eine zweite Nachfragespitze in den Wintermonaten verzeichnet wird, die in den Alpenregionen am deutlichsten zutage tritt; ferner sind kleinere Auslastungsspitzen zu beobachten, die mit sonstigen Schulferien und Feiertagen zusammenfallen können. Hierzu ist anzumerken, dass manche Hotels und ähnlichen Betriebe in derartigen Urlaubsorten unter Umständen außerhalb der Saison geschlossen sind, während sich andere darum bemühen, ihre Belegungsrate auf einem hohen Niveau zu halten, indem sie Sonderangebote offerieren, die beispielsweise Rentnern (zumeist aus den nördlichen und westlichen EU-Mitgliedstaaten) einen Anreiz bieten sollen, während der Wintermonate längere Urlaubszeiträume dort zu verbringen.

London verzeichnete die höchste Belegungsrate für Bettenzimmer

Wie die regionale Analyse der Zimmerauslastung von Hotels und ähnlichen Betrieben zeigt, betrug die Bettenzimmer-Belegungsrate in der Mehrzahl (148) der 262 Regionen auf NUTS-Ebene 2, für die Daten vorliegen, im Jahr 2015 mindestens 50 %, während sie in 114 Regionen unterhalb dieser Marke blieb. In Karte 4 sind die 27 Regionen auf NUTS-Ebene 2, die 2015 eine Bettenzimmer-Belegungsrate von mindestens 65 % aufwiesen, mit dem dunkelsten Blauton gekennzeichnet. Unter diesen wurde die höchste Auslastung in der rumänischen Region Nord-Vest (nördliches Transilvania) verzeichnet, einem Landstrich, der durch einen expandierenden Tourismussektor (der auf National- und Naturparks, Fremdenverkehrsorten im Gebirge, Thermalquellen, Kulturdenkmälern und landschaftstypischer Holzarchitektur beruht) sowie durch ausländische Direktinvestitionen, unter anderem in IKT-Branchen und den Kraftfahrzeugbau, gekennzeichnet ist und dessen Nettobelegungsrate für Bettenzimmer bei 88,9 % lag. In der EU erzielten zwei weitere Regionen eine Auslastung von mehr als 80 %, und zwar London (81,7 %; Daten für das Jahr 2013 und eine Region auf der NUTS-Ebene 1) und Canarias (81,2 %), aufgrund sehr milder Winter und wegen des kühlenden Einflusses, den der Atlantik in den Sommermonaten ausübt, ein ganzjährig attraktives Reiseziel.

Insgesamt wurden 2015 zehn Hauptstadtregionen mit einer Belegungsrate für Bettenzimmer von mindestens 65 % meldet. Bei genauerer Analyse der 27 Regionen mit den höchsten Belegungsraten zeigt sich, dass es sich dabei überwiegend um Regionen in den westlichen Gebieten der EU handelt. So befanden sich darunter sieben Regionen im Vereinigten Königreich (Daten aus dem Jahr 2013), fünf Regionen in den Niederlanden, drei Regionen in Deutschland, zwei Regionen in Belgien sowie Einzelregionen in Irland und Frankreich. Die übrigen Regionen waren folgendermaßen über die EU verteilt: fünf Regionen lagen in Südeuropa, davon drei in Spanien und eine in Italien, wobei auch Malta (das auf dieser Detailebene als Einzelregion betrachtet wird) zu dieser Gruppe zählte; mit den Hauptstadtregionen von Dänemark (Hovedstaden) und Schweden (Stockholm) befanden sich zwei dieser Regionen in den nordischen und mit Nord-Vest Rumänien (wie weiter oben ausgeführt) eine einzige in den östlichen Mitgliedstaaten.

Am anderen Ende der Skala blieb in 32 EU-Regionen die Nettobelegungsrate für Bettenzimmer unter 35 % (veranschaulicht in Karte 4 durch den hellsten Blauton). Diese konzentrierten sich in erster Linie in den südlichen und in den östlichen EU-Regionen, wobei die niedrigste Quote mit 17,3 % in der nordgriechischen Region Dytiki Makedonia verzeichnet wurde; nur in dieser Region war 2015 weniger als eines von fünf verfügbaren Bettenzimmern belegt. Das einzige Gebiet, das von diesen 32 Regionen nicht im Süden oder Osten der EU lag, war Tees Valley and Durham (im Vereinigten Königreich), wo eine Bettenzimmerauslastung von 31,6 % verzeichnet wurde (Daten aus dem Jahr 2013).

Wie Abbildung 5 bestätigt, verbuchten die Hauptstadtregionen tendenziell einige der höchsten Bettenzimmerbelegungsraten; dieses Muster wiederholte sich 2015 in etwas mehr als der Hälfte (in 12 von 21) der multiregionalen EU-Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen. Auch in den Fällen, in denen die Hauptstadtregion nicht die höchste Zimmerbelegungsrate aufwies, lag die Zimmerauslastung meist dennoch über dem nationalen Durchschnitt. Mit Yugozapaden (Bulgarien), Kontinentalna Hrvatska (Kroatien) und Lazio (Italien), die jeweils eine Bettenzimmerauslastung unter dem nationalen Durchschnitt meldeten, waren drei Ausnahmen von dieser Regel festzustellen, während in der schweizerischen Hauptstadt Bern ein ähnliches Muster beobachtet wurde.

Bei der Analyse der Verhältniszahl aus den höchsten und den niedrigsten Belegungsraten für Bettenzimmer, die in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten im Jahr 2015 erzielt wurden, sind erhebliche Unterschiede zwischen den Regionen in Griechenland und zwischen den Regionen in Rumänien festzustellen. So waren die höchsten Belegungsraten, die in Kriti bzw. in Nord-Vest verbucht wurden, ca. 3,4-mal höher als die Auslastungsquoten in Dytiki Makedonia bzw. Centru (wo jeweils die niedrigsten Werte verzeichnet wurden). Darüber hinaus waren relativ große Unterschiede zwischen den höchsten und den niedrigsten regionalen Belegungsraten in Bulgarien, Spanien und dem Vereinigten Königreich (Daten aus dem Jahr 2013) zu beobachten.

In der Regel lag die die niedrigste regionale Belegungsrate 2015 in jedem EU-Mitgliedstaat unter 50 %, wobei die einzigen Ausnahmen in Irland (das auf dieser Detailebene nur über zwei Regionen verfügt) und in den Niederlanden zu konstatieren waren. So belief sich die Nettobelegungsrate für Bettenzimmer in Hotels und ähnlichen Betrieben in der irischen Region Border, Midland and Western auf 63,0 % und in Friesland (im Nordwesten der Niederlande) auf 50,7 %, wobei in diesen Regionen die niedrigsten Werte der beiden Mitgliedstaaten verzeichnet wurden. Wie weiter oben ausgeführt, wurde die niedrigste regionale Bettenzimmerbelegungsrate in der EU in der nordgriechischen Region Dytiki Makedonia registriert, wobei die niedrigste regionale Quote auch in vier weiteren Mitgliedstaaten unter 30 % lag; im Einzelnen handelt es sich hierbei um die Regionen Severen tsentralen (Nordbulgarien), Centru (Zentralrumänien), Alentejo (Südportugal) und Moravskoslezsko (östliche Tschechische Republik).

Datenquellen und Datenverfügbarkeit

Seit dem Bezugsjahr 2012 handelt es sich bei der Rechtsgrundlage für die Erhebung von Tourismusstatistiken um die Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über die europäische Tourismusstatistik (Verordnung (EU) Nr. 692/2011) sowie um die dazugehörige Durchführungsverordnung ((EU) Nr. 1051/2011) der Europäischen Kommission.

Die Regionalstatistiken zum Tourismus beruhen ausschließlich auf Angaben der Anbieter von Tourismusdienstleistungen; die Daten hierfür werden durch Erhebungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen gesammelt. Diese Erhebungen geben Aufschluss über die Beherbergungskapazität (Zahl der Betriebe, Zimmer und Betten) und die Belegungsrate (Zahl der Ankünfte und Übernachtungen) auf NUTS-Ebene-2, aufgeschlüsselt nach Verstädterungsgrad und nach Küsten- und Nichtküstenorten.

Tourismusstatistiken können anhand des Wohnsitzstaats des Reisenden (nicht anhand dessen Staatsangehörigkeit) analysiert werden: so erfasst der Inlandstourismus die Reisebewegungen der Bewohner eines Landes, die in ihrem Land (nicht jedoch in ihrer gewohnten Umgebung) verbleiben; dieses Merkmal kann zur Abgrenzung der Reiseaktivitäten ausländischer Besucher herangezogen werden (die auch als auswärtige oder nicht-inländische Touristen bezeichnet werden).

Der Ausdruck Beherbergungsbetrieb für Touristen bezeichnet eine örtliche fachliche Einheit. Der Begriff umfasst alle Betriebe, die gegen Entgelt Touristen beherbergen, unabhängig davon, ob die Beherbergung von Touristen als Haupt- oder als Nebentätigkeit ausgeübt wird. Derartige Einrichtungen werden nach der statistischen Systematik der Wirtschaftszweige, NACE, als Einheiten definiert, die gegen Entgelt kurzfristige oder kurzzeitige Beherbergungsdienstleistungen erbringen; im Einzelnen handelt es sich hierbei um:

NUTS

Die in diesem Artikel dargestellten Daten stützen sich ausschließlich auf die NUTS-Version aus dem Jahr 2013. Nahezu sämtliche regionalen Daten waren als NUTS-2013-Daten verfügbar, lediglich zu London (Vereinigtes Königreich) wurden Daten gemäß der NUTS 2010 konvertiert, was zur Folge hat, dass die diesbezüglichen Daten auf NUTS-Ebene 1 anstatt auf NUTS-Ebene 2 vorliegen.

Definition der Indikatoren

Das Glossar auf der Website „Statistics Explained“ bietet ein breites Spektrum an Einträgen über tourismusbezogene Konzepte und Indikatoren, dazu zählen: Beherbergungsbetriebe für Touristen (auf Englisch), Hotels und ähnliche Betriebe, Übernachtungen, Nettobelegungsrate (auf Englisch) und Küstenregionen (auf Englisch).

Weitere Informationen stehen auf den folgenden Websites zur Verfügung:
Spezieller Bereich zum Thema Tourismus
Tourismus — Methodologie

Kontext

Der Tourismus kann für die wirtschaftlichen Ziele vieler EU-Regionen potenziell eine bedeutende Rolle einnehmen. So kann ihm in abgelegenen Gebieten und Peripherieregionen, z. B. in den Inselstaaten und -regionen der EU, sowie in Küsten- und Alpenregionen eine besondere Bedeutung zukommen.

Reichweite des Tourismusbegriffs

Es sie ausdrücklich festgehalten, dass der Ausdruck Tourismus, wie er in der Statistik verwendet wird, über den gängigen, im Alltag gebräuchlichen Begriffsinhalt hinausgeht, da er nicht nur Privat-, sondern auch Geschäftsreisen umfasst. Dies hat seine Ursache vor allem darin, dass der Tourismus aus einer wirtschaftlichen Perspektive betrachtet wird, wonach Urlaubs- und Geschäftsreisende weitgehend ähnliche Konsummuster aufweisen (Inanspruchnahme von Transport-, Beherbergungs- und Gastronomie-/Verpflegungsleistungen).

Die Zahl der Touristenübernachtungen liefert Informationen über jede Nacht, die ein Gast/Tourist tatsächlich in einem Beherbergungsbetrieb für Touristen verbringt (indem er sich dort aufhält oder dort schläft). Somit ist dieser Indikator nicht nur ein Maß für die Länge des Aufenthalts, sondern auch für die Zahl der Gäste und wird als Schlüsselindikator für statistische Analysen angesehen.

Politische Initiativen

Die Mitteilung der Kommission mit dem Titel „Europa – wichtigstes Reiseziel der Welt: ein neuer politischer Rahmen für den europäischen Tourismus“ (KOM(2010) 352 endg.) wurde im Juni 2010 verabschiedet und bietet einen Rahmen für die Weiterentwicklung des Fremdenverkehrsgewerbes in Europa, wobei das Augenmerk auf vier vorrangige Handlungsbereiche gerichtet wird: Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, Förderung eines nachhaltigen und verantwortungsvollen Tourismus, Konsolidierung des Image von Europa als ein aus nachhaltigen Qualitätsreisezielen bestehendes Ganzes sowie bestmögliche Nutzung des Potenzials der politischen Maßnahmen und der Finanzinstrumente der Europäischen Union für die Entwicklung des Tourismus. Die Europäische Kommission unterstützt nicht nur die Diversifizierung des Tourismusangebots in Europa (auf Englisch) durch Initiativen in den Bereichen Meeres- und Küstentourismus, nachhaltiger Tourismus, Bildungstourismus, Tourismus für alle (Inklusion), barrierefreier Tourismus, Fremdenverkehr außerhalb der Hauptsaison und Tourismusangebote, die auf dem Prinzip der Sharing Economy beruhen, sondern ist auch bestrebt, die Stellung Europas als weltweit führendes Reiseziel bei gleichzeitiger Maximierung des Beitrags der Tourismusindustrie zu Wachstum und Beschäftigung zu bewahren, indem sie über den Zeitraum 2014–2020 eine große Bandbreite an EU-Mitteln zur Verfügung stellt. Des Weiteren vergibt die Europäische Kommission Ad-hoc-Finanzhilfen an die Europäische Tourismuskommission (auf Englisch), einer Organisation ohne Erwerbszweck, deren Aufgabe es ist, Europa als Reiseziel für den internationalen Tourismus zu bewerben. Dies führte zur Einrichtung und Pflege von Websites wie visiteurope.com und tastingeurope.com (beide auf Englisch).

Damit Europa als Reiseziel besser wahrgenommen und die Zahl der Besucher aus aller Welt gesteigert wird, verfolgt die Europäische Kommission ein großes Spektrum an Kommunikations- und Werbemaßnahmen. So wurde u. a. das Jahr 2018 zum chinesisch-europäischen Tourismusjahr (Website auf Englisch) erklärt, was als Chance zur Steigerung der Besucherzahlen und Investitionen angesehen wird und die Bürger Chinas und Europas zum gegenseitigen Kennenlernen anregen soll. Zu den wichtigsten Prioritäten der EU zählen in diesem Zusammenhang die Förderung gemeinsamer Marketingkampagnen, die den chinesischen Besuchern aufzeigen sollen, was die EU zu bieten hat, ferner Hilfestellung für die einheimische Tourismusindustrie, damit diese für die chinesischen Gäste gerüstet ist, und die Förderung von Wirtschaftsgipfeln sowie geschäftlichen Kontakten/Treffen.

In ihrer Mitteilung zum Meeres- und Küstentourismus mit dem Titel „Eine Europäische Strategie für mehr Wachstum und Beschäftigung im Küsten- und Meerestourismus“ (COM(2014) 86 final) befasst sich die Europäische Kommission mit der Vielfalt der Küstenregionen in der EU und deren Fähigkeit, gemäß der EU-Strategie „Blaues Wachstum — Chancen für nachhaltiges marines und maritimes Wachstum“ (COM(2012) 494 final) für Wohlstand zu sorgen und Arbeitsplätze zu schaffen.

Siehe auch

Weitere Informationen von Eurostat

Datenvisualisierung

Veröffentlichungen

Haupttabellen

Regionale Tourismusstatistiken (t_reg_tour)
Jährliche Daten über die Tourismusindustrie (t_tour_inda)
Belegung der Beherbergungsbetriebe (t_tour_occ)
Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen nach NUTS-2 Regionen (tgs00111)
Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben für Touristen nach Verstädterungsgrad (ab 2012) (tin00179)
Kapazität der Beherbergungsbetriebe (t_tour_cap)
Anzahl der Betriebe und Schlafgelegenheiten nach NUTS-2 Regionen (tgs00112)
Anzahl der Schlafgelegenheiten nach Verstädterungsgrad (ab 2012) (tin00184)

Datenbank

Regionale Tourismusstatistiken (reg_tour)
Inanspruchnahme von Beherbergungsbetrieben: Reiseverkehr im Inland und aus dem Ausland (Einreiseverkehr) (reg_tour_occ)
Kapazität der Beherbergungsbetriebe: Betriebe, und Schlafgelegenheiten (reg_tour_cap)
Jährlich Daten über die Tourismusindustrie (inda)
Belegung der Beherbergungsbetriebe (tour_occ)
Übernachtungen von Inländern und Nicht-Inländern (tour_occ_n)
Ankünfte von Inländern und Nicht-Inländern (tour_occ_a)
Nettobelegungsrate für Hotels, Gasthöfe und Pensionen (tour_occ_or)
Kapazität der Beherbergungsbetriebe (tour_cap)

Spezieller Bereich

Methodik / Metadaten

Quelldaten für Tabellen, Abbildungen und Karten (MS Excel)

Weitere Informationen

Weblinks