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Nachhaltiges Wachstum – Förderung einer ressourceneffizienteren, umweltfreundlicheren und wettbewerbsfähigeren Wirtschaft

Grashalme, die aus einer PC-Tastatur herauswachsen © iStockphoto

Nachhaltiges Wachstum bedeutet

  • Aufbau einer wettbewerbsfähigeren, emissionsarmen Wirtschaft, die Ressourcen effizient und nachhaltig einsetzt;
  • Schutz der Umwelt, Verringerung von Emissionen und Erhalt der biologischen Vielfalt;
  • Nutzung der Führungsrolle Europas bei der Entwicklung neuer, umweltfreundlicher Technologien und Produktionsmethoden;
  • Aufbau effizienter und intelligenter Stromnetze;
  • Nutzbarmachung EU-weiter Netze, um unseren Unternehmen – vor allem kleinen Herstellerbetrieben – zusätzliche Wettbewerbsvorteile zu verschaffen;
  • Verbesserung der Rahmenbedingungen für Unternehmen, insbesondere für KMU;
  • Unterstützung der Verbraucher, damit sie wohlüberlegte Entscheidungen treffen können.

Ziele der EU für nachhaltiges Wachstum

  1. 1. Bis zum Jahr 2020 Verringerung der Treibhausgasemissionen um 20 % gegenüber dem Niveau von 1990. Im Rahmen einer globalen und umfassenden Vereinbarung ist die EU bereit, weiter zu gehen und die Emissionen um 30 % zu reduzieren – sofern sich andere Industrieländer zu vergleichbaren Emissionsreduzierungen verpflichten und die Entwicklungsländer einen ihren Fähigkeiten entsprechenden Beitrag leisten.


  2. 2. Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch auf 20 %;


  3. 3. Steigerung der Energieeffizienz um 20 %.

> Alle EU-Kernziele

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Wie wird die EU mehr nachhaltiges Wachstum erreichen?

Durch zwei Leitinitiativen:

  1. 1. Ressourcenschonendes Europa English

    Unterstützung des Übergangs zu einer ressourcenschonenden, emissionsarmen Wirtschaft durch Abkopplung des Wirtschaftswachstums von der Ressourcen- und Energienutzung, und zwar durch:
    • Verringerung der CO2-Emissionen,
    • Verbesserung der Energieversorgungssicherheit,
    • einen ressourcenschonenden Verbrauch.


  2. 2. Industriepolitik im Zeitalter der GlobalisierungEnglish

    Die EU braucht eine Industriepolitik, die Unternehmen – insbesondere kleinen Unternehmen – bei der Anpassung an die Globalisierung, der Bewältigung der Krise und der Umstellung auf eine emissionsarme Wirtschaft hilft, und zwar durch
    • Förderung des Unternehmertums, damit die europäischen Unternehmen besser für den Wettbewerb gerüstet sind;
    • Abdeckung aller Bestandteile der zunehmend internationalen Wertschöpfungskette – vom Rohstoffzugang bis zum Kundendienst.
    Dies ist nur in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen, Gewerkschaften, Wissenschaft, NRO und Verbraucherverbänden möglich.

    > Alle Leitinitiativen

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Warum braucht Europa nachhaltiges Wachstum?

Zu starke Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen

Unsere Abhängigkeit von Erdöl, Erdgas und Kohle

  • setzt Verbraucher und Unternehmen schmerzhaften und kostenträchtigen Preisschocks aus,
  • gefährdet unsere wirtschaftliche Sicherheit und
  • beschleunigt den Klimawandel.

Natürliche Ressourcen

Der weltweite Wettbewerb um die natürlichen Ressourcen wird sich verstärken und die Umwelt großen Belastungen aussetzen. Die EU kann durch die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung zu einer Entspannung der Lage beitragen.

Klimawandel

  • Um die Klimaschutzziele erreichen zu können, müssen Emissionen rascher reduziert und neue Technologien wie Wind- und Sonnenenergieanlagen oder Kohlenstoffabscheidung und -bindung nutzbar gemacht werden.
  • Wir müssen die Widerstandsfähigkeit unserer Volkswirtschaften gegenüber klimatischen Risiken stärken und unsere Fähigkeit zur Katastrophenvorbeugung und -intervention ausbauen.

Wettbewerbsfähigkeit

  • Die EU muss ihre Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit verbessern und ihre Vorreiterrolle beim Umweltschutz beibehalten, zumal ihr Vorsprung gegenüber China und Nordamerika immer mehr schrumpft.
  • Wenn wir unsere Klimaziele erreichen, könnten wir bis 2020 insgesamt 60 Milliarden Euro für Öl- und Gasimporte einsparen und so zu mehr Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit beitragen.
  • Durch eine verstärkte Integration des europäischen Energiemarkts könnte das BIP um weitere 0,6 %–0,8 % gesteigert werden.
  • Wenn 20 % des Energiebedarfs Europas aus erneuerbaren Energien gedeckt würden, könnten in der EU über 600 000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Weitere 400 000 Arbeitsplätze würden entstehen, wenn wir gleichzeitig die Energieeffizienz um 20 % steigern würden.
  • Unseren Verpflichtungen zur Emissionsreduzierung sollten wir derart nachkommen, dass ein möglichst großer Nutzen bei möglichst niedrigen Kosten entsteht. Dies kann unter anderem durch die Verbreitung innovativer technologischer Lösungen erreicht werden.

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