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Beschäftigung und Mobilität fördern

Aufgabe des ESF ist es, den Bürgern Europas bessere Berufsaussichten zu bieten und sie dabei zu unterstützen, sich beruflich erfolgreich zu entwickeln. Dies gilt umso mehr in der aktuellen Wirtschaftskrise, von der die Arbeitnehmer und die sie beschäftigenden Unternehmen bedroht sind. Der ESF verstärkt seine Bemühungen, die Schaffung von Arbeitsplätzen voranzutreiben, Arbeitsuchende zu unterstützen und zur Weiterbeschäftigung von Menschen in ganz Europa beizutragen.

Das Engagement des ESF zur Förderung der Beschäftigung umfasst alle Branchen und richtet sich an alle Gruppen, die daraus einen Nutzen ziehen können. Schwerpunktmäßig werden allerdings Gruppen unterstützt, die besonders betroffen sind oder maßgeblich von ESF-Aktivitäten in den folgenden Bereichen profitieren können:

In ganz Europa unterstützen ESF-Projekte die Schaffung von Arbeitsplätzen, eröffnen vielen Menschen neue Beschäftigungsmöglichkeiten und führen zu einer stärkeren Integration in den Arbeitsmarkt. Diese Bemühungen umfassen Tausende von Programmen und Projekten mit einem ein breiten Spektrum an Aktivitäten und richten sich an unterschiedlichste gesellschaftliche Gruppen.

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So wird zum Beispiel Langzeitarbeitslosen geholfen, sich zu qualifizieren und ihre Motivation wiederzuerlangen. Beschäftigten aus rückläufigen Wirtschaftsbereichen verhilft der ESF durch den Erwerb produktiver Kenntnisse und Fähigkeiten zu neuen Berufschancen, häufig in neuen Wachstumsbranchen, etwa im Bereich emissionsarmer Industrien. Eltern wird die Wiederaufnahme ihrer Berufstätigkeit durch Zugang zu Kinderbetreuungseinrichtungen und flexible Arbeitszeitregelungen erleichtert. Frauen werden ermutigt, technische Berufe zu ergreifen, während Männern Ausbildungen in bislang überwiegend von Frauen ausgeübten Pflege- und Lehrberufen angeboten werden. Der ESF bietet Arbeitsuchenden und Erwerbstätigen in ganz Europa die Qualifizierung und die Chancen, durch die sie ihre beruflichen Perspektiven erweitern und ihr Leben selbstbestimmter gestalten können.

Die Krise hat zu hoher Arbeitslosigkeit geführt – 2012 waren über 25 Millionen Menschen in der EU ohne Arbeit. Auch bei der Langzeitarbeitslosigkeit ist ein Anstieg zu verzeichnen. Dennoch bleiben offene Stellen vielerorts unbesetzt, weil Bewerber möglicherweise nicht über die erforderlichen Qualifikationen verfügen oder die Stellen in einer anderen Region oder einem anderen Land ausgeschrieben sind. Der ESF schließt diese Qualifikationslücke, indem er Arbeitsuchenden die Kompetenzen vermittelt, die von Unternehmen nachgefragt werden– nicht zuletzt auch, was den Umgang mit Umwelttechnologien angeht. Darüber hinaus unterstützt der ESF Menschen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz im europäischen Ausland – zum Beispiel durch Auslandspraktika oder Sprachkurse.