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Hilfe, um höher hinaus zu kommen

Da in der europäischen Wirtschaft der Anteil hoch qualifizierter Arbeitsplätze weiter ansteigt, besteht wachsender Bedarf an Beschäftigten mit Hochschulabschluss. Der ESF fördert innovative Verbesserungen in der Hochschullehre, unterstützt Partnerschaften mit der Industrie und ermöglicht die Teilnahme bislang unterrepräsentierter Gruppen an der Hochschulbildung.

Für das wirtschaftliche Wohl Europas insgesamt ist es wichtig, das Angebot an hoch qualifizierten Fachkräften zu verbessern. Es sind gerade die Absolventen der Universitäten und anderer Einrichtungen der Hochschulbildung, die über Führungsqualitäten, wissenschaftliches und gestalterisches Talent sowie technisches Know-how verfügen, um den Ausbau der von Wachstum geprägten digitalen Wirtschaft Europas voranzubringen.

  • Daher unterstützt der ESF mit Nachdruck einen breiteren Zugang zu Universitäten und Hochschulen wie auch die Anstrengungen, die zur Verbesserung ihrer Qualität unternommen werden. Studierende aus unterrepräsentierten und benachteiligten Gruppen, etwa aus ethnischen Minderheiten, werden beim Übergang in die Hochschulausbildung unterstützt; dasselbe gilt auch für erwachsene Lernende.
  • Darüber hinaus erfahren Einrichtungen der Hochschulbildung Hilfe bei der Entwicklung neuer und innovativer Lehrpläne und Lehrmethoden wie etwa IT-gestütztem Lernen. Diese Methoden leisten einen Beitrag zu offenen Bildungsressourcen, indem sie Beschäftigten und Arbeitsuchenden, die sich qualifizieren müssen, Möglichkeiten des lebenslangen Lernens bieten.
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  • Unterstützt werden Partnerschaften und die Vernetzung von Hochschulen, Berufsschulen und lokalen und regionalen Arbeitgebern. Damit sollen potenzielle Arbeitgeber bei Schülern und Studierenden bekannt gemacht und Unternehmen Möglichkeiten geboten werden, sich in der Wissenschaft Gehör zu verschaffen und sicherzustellen, dass die Qualifikationen der Absolventen den beruflichen Anforderungen entsprechen.
  • ESF-Projekte bieten Studierenden Kurse in den Bereichen unternehmerische Initiative, Problemlösungskompetenz und Kreativität, die die von ihnen gewählten Studienfächer ergänzen und ihnen den Einstieg in die Arbeitswelt erleichtern sollen. Universitäre Forschungsabteilungen erhalten Mittel, um mehr graduierte Wissenschaftler aufnehmen zu können und werden unterstützt, um zusammen mit anderen Forschungsgruppen transeuropäische Netzwerke aufzubauen.

Insgesamt bilden der breitere Zugang zur Hochschulbildung und die Universitäten und Hochschulen, die dies ermöglichen, einen Schwerpunkt des ESF. Dieser breitere Zugang beinhaltet auch, Frauen für das Studium technischer Fächer zu motivieren, in denen sie unterrepräsentiert sind – zum Beispiel durch Förderung der Vernetzung und Einladung bekannter Wissenschaftlerinnen, die ihnen als Vorbild dienen können. Er bedeutet darüber hinaus, die Teilnahme benachteiligter Gruppen zu ermöglichen – durch Initiativen, mit denen Einwanderer, Behinderte und junge Roma ermutigt werden, Hochschulbildung und die Entwicklung ihrer Talente als Herausforderung anzunehmen.