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Türen zum Lernen öffnen

Der ESF sorgt dafür, dass junge Menschen weiter die Schule besuchen und die für das Berufsleben notwendigen Qualifikationen erwerben können. Außerdem stellt der ESF einen breiteren Zugang zu hochwertiger Bildung sicher, etwa indem Kindern aus benachteiligten Gruppen und von Minderheiten grundlegende Bildungsabschlüsse ermöglicht werden.

Jedes Jahr verlassen rund sechs Millionen Jugendliche in Europa die Schule ohne Sekundarabschluss – ein Anteil von 20 %. Dies hat katastrophale Folgen für die Berufsaussichten der Betroffenen und deren Möglichkeiten, das Beste aus ihren Fähigkeiten zu machen. Der Abbruch der höheren Schule verschließt die Türen zum Erfolg und bedeutet ein Ende der beruflichen Entwicklung. Daher unterstützt der ESF EU-weit Initiativen, um jungen Menschen den Verbleib in der Schule und den Erwerb von Fähigkeiten und Qualifikationen als Voraussetzung für einen guten Arbeitsplatz und attraktive Karrierechancen zu ermöglichen.

  • Viele der ESF-Projekte zur Verringerung der Schulabbrecherquote orientieren sich an den persönlichen Bedürfnissen der Betroffenen. Als gefährdet eingestufte Schüler werden individuell betreut und im Hinblick auf ihre Berufswünsche und die dafür notwendigen Qualifikationen beraten. In Schulen werden Lehrer und Berufsberater speziell dafür ausgebildet, potenzielle Schulabbrecher zu ermitteln und mit ihnen zusammenzuarbeiten.
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  • Um Jugendliche zu begeistern und ihnen zu zeigen, was sie erreichen können und was von ihnen verlangt wird, werden in Zusammenarbeit mit örtlichen Unternehmen Werks- und Betriebsbesichtigungen durchgeführt.
  • Bei anderen Projekten werden die Familien gefährdeter Jugendlicher – die möglicherweise selbst gering qualifiziert sind – in die Bemühungen eingebunden, den Schulabbruch zu verhindern. Gefährdete Schüler können aus bestimmten benachteiligten Gruppen kommen, etwa aus Einwanderergemeinschaften oder Roma-Minderheiten. Die in solchen Fällen durchgeführten ESF-Projekte sind auf die jeweilige Situation zugeschnitten und umfassen Sprachunterricht, die Förderung positiver Rollenmodelle und gegebenenfalls Möglichkeiten zum Nachholen von Unterrichtsstoff.
  • Mit Unterstützung des ESF werden technikorientierte Fernsehprogramme, Internet-Initiativen, Wettbewerbe, Ausstellungen, Messen und Veranstaltungen angeboten, um die Schüler über die vielfältigen Chancen zu informieren, die die Bereiche Technik und Informationstechnologien für ihre berufliche Zukunft bieten können.