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Eine Chance für alle

Erwerbstätigkeit trägt zur Unabhängigkeit und finanziellen Sicherheit bei und verleiht den Menschen ein Gefühl der Zugehörigkeit. Der ESF finanziert Tausende von Projekten, um Menschen in Notlagen oder Mitgliedern benachteiligter Gruppen zu helfen, sich für einen Arbeitsplatz zu qualifizieren und so die gleichen Chancen wie alle anderen zu erhalten.

Der ESF hilft Einzelpersonen und Gruppen, die aufgrund einer Benachteiligung keine angemessene Ausbildung erhalten haben oder keinen Arbeitsplatz finden, vollwertige Mitglieder der Gemeinschaft zu werden. Dabei konzentrieren sich die Aktivitäten des ESF auf vier Schwerpunkte:

Ein Großteil der ESF-Mittel dient der Bekämpfung der sozialen Ausgrenzung, die immer dann entsteht, wenn aus einer Reihe von Gründen Einzelne oder Gruppen in ihrem täglichen Leben auf Schwierigkeiten stoßen oder diskriminiert werden. So etwa, wenn Männer oder Frauen mit Behinderung keine Arbeit finden, da Arbeitgeber ihre Fähigkeiten anzweifeln. Ohne Arbeit erhalten sie nicht die Anerkennung, die für die meisten von uns selbstverständlich ist.

Istockphoto/2003214

Vorbestrafte, ehemalige Drogenabhängige, ethnische Minderheiten wie die Roma, Neuzuwanderer mit geringen Sprachkenntnissen – all dies sind Beispiele für benachteiligte und gefährdete Gruppen, die von sozialer Ausgrenzung und damit einhergehender Armut bedroht sind. Europa hat sich zum Abbau der sozialen Ausgrenzung verpflichtet, und der ESF ist eines der wichtigsten Instrumente, um dies zu erreichen. Im Vordergrund der Aktivitäten des ESF steht die Beschäftigung als Mittel zur Beseitigung von Diskriminierung, Ausgrenzung und Armut.