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Der Europäische Sozialfonds in Belgien

Belgien setzt ESF-Mittel dafür ein, um die Kompetenzen seiner Bürger und den sozialen Zusammenhalt zu verbessern. Die Regionen arbeiten zusammen, um Kompetenzen und Beschäftigungsmöglichkeiten zu verbessern, während gleichzeitig, je nach Bedarf, sowohl auf überregionaler als auch auf lokaler Ebene Maßnahmen der sozialen Inklusion eingeleitet wurden.

Ebenso wie in ganz Europa stützt der ESF auch in Belgien den Arbeitsmarkt, hilft Menschen dabei, bessere Arbeitsplätze zu erhalten und stellt einen besseren Lebensstandard und bessere Beschäftigungsmöglichkeiten für alle Bürgerinnen und Bürger der EU sicher. Dies wird durch Investitionen in das Personalvermögen Europas erreicht – Arbeitnehmer, junge Menschen, benachteiligte Gruppen und alle Menschen, die einen Arbeitsplatz suchen. Derzeit gibt es zehntausende ESF-Projekte in den Groß- und Kleinstädten, ländlichen Gebieten und Gemeinden Europas. Sie öffnen Türen für bessere Kompetenzen, Arbeit, Qualifikationen und eine integrativere Gesellschaft für alle Europäer.

Die Regionen Belgiens investieren ESF-Mittel, um die Kompetenzen ihrer Arbeitskräfte zu verbessern und mehr Menschen dabei zu helfen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Zur Erreichung dieses Ziels investieren sie auf allen Ebenen der allgemeinen und beruflichen Bildung und verbessern den Zugang zur Beschäftigung für die am stärksten benachteiligten Gruppen der Gesellschaft, wie etwa Langzeitarbeitslose und junge Arbeitsuchende.

Investitionen in Kompetenzen

Durch verschiedene Initiativen erhalten junge und ältere Arbeitnehmer und Arbeitsuchende eine individuelle Beratung, wodurch sie Kompetenzen und Qualifikationen erwerben können, die sie brauchen, um einen ersten Arbeitsplatz zu erhalten oder um ihr Kompetenzniveau anzuheben. Es wurde außerdem eine Initiative für junge Arbeitsuchende und Arbeitsuchende mit Migrationshintergrund eingeleitet, um ihnen den Einstieg ins Arbeitsleben zu erleichtern, etwa durch die Ausbildungs-Projekte, die derzeit in der Region Brüssel-Hauptstadt umgesetzt werden. Diese Bemühungen werden durch die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen unterstützt.

Ausgrenzung bekämpfen

Belgien investiert in die Verbesserung der sozialen Inklusion sowie in die Senkung der Zahl der Kinder, die von Armut bedroht sind. ESF-Mittel tragen zur Unterstützung dieser Anstrengungen bei, etwa durch Projekte, die Eltern bei der Arbeitssuche helfen und die Sozialwirtschaft ankurbeln, wie z. B. La Ferme, das zur Förderung der sozialen Wiedereingliederung von benachteiligten Menschen beiträgt. Die Region Flandern setzt außerdem spezielle Maßnahmen für Roma um, die den Einstieg in das Berufsleben erleichtern und eine bessere soziale Integration sicherstellen sollen. Die Regionen Wallonien und Brüssel-Hauptstadt konzentrieren sich auf die Bekämpfung der Diskriminierung am Arbeitsplatz.

Auf dem Gebiet der Bildung investieren die Regionen Belgiens ESF-Mittel in die Senkung der Schulabbrecherquote und die Schaffung einer Kultur des lebenslangen Lernens. Diese Anstrengungen konzentrieren sich auf die Orte und Zielgruppen, bei denen das Problem am stärksten auftritt. Der ESF trägt außerdem dazu bei, die Kompetenzen und Qualifikationen, die im Rahmen der allgemeinen und beruflichen Bildung vermittelt werden, stärker an den Arbeitsmarkt anzupassen, wodurch der Übergang ins Arbeitsleben für junge Menschen einfacher gestaltet wird.