![]() | Das Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) hat das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen zu fördern. Es richtet sich hauptsächlich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), unterstützt innovative Aktivitäten (auch im Ökobereich), sorgt für einen besseren Zugang zu Finanzmitteln und bietet Dienstleistungen zur Unterstützung von Unternehmen in den einzelnen Regionen. Hemmschwellen bei der Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sollen beseitigt werden, was zur Entwicklung der Informationsgesellschaft beitragen soll. Auch die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien und die Energieeffizienz sollen im Rahmen des CIP gefördert werden. Öko-Innovation und CIP - damit die nachhaltige Entwicklung zur Unternehmensrealitt wird |
Aufforderung zur Einreichung von Vorschlgen: Pilot- und Technologievermarktungsprojekte im Bereich der ko-Innovation
![]() | Innerhalb des Programms Wettbewerbsfähigkeit und Innovation geht es bei der Öko-Innovation um die Förderung der Markteinführung und weiteren Marktumsetzung einiger der besten ökologisch innovativen Produkte und Dienstleistungen in Europa und die Unterstützung bei der Beseitigung der kritischen Hindernisse, die ihrem wirtschaftlichen Erfolg noch immer entgegenstehen. |
Finanzinstrumente für Öko-Innovationen – Fazilität für Wachstum und Innovation (GIF)
| Die CIP-Finanzierungsinstrumente sollen im Umweltbereich innovativen Kleinunternehmen den Zugang zu Finanzmitteln erleichtern. Die Fazilität für Wachstum und Innovation ist das wichtigste Finanzinstrument für Öko-Innovationen. Sie ermöglicht es der Kommission, sich an Wagnis- und Risikokapitalfonds zu beteiligen, die eingerichtet wurden, um Kleinunternehmen in ihrer Frühphase (GIF1) und ihrer Aufbauphase (GIF2) Finanzmittel zu verschaffen. Dieser Anteil darf höher liegen, wenn der Fonds seine Investitionen hauptsächlich auf im Umweltbereich innovative KMU richtet.
Die Fazilität, die ihre Arbeit 2007 aufgenommen hat, wird vom Europäischen Investitionsfonds (EIF) im Namen der Kommission verwaltet. Kontakte und Informationen für Wagnis- und Risikokapitalfonds, die in Öko-Innovationen investieren |
Entwicklung neuer Instrumente und politischer Maßnahmen zur Unterstützung von Öko-Innovationen
![]() | LIFE+ ist ein begrenztes, aber gezieltes Finanzierungsinstrument, das speziell auf die Entwicklung und Durchführung der Umweltpolitik und des Umweltrechts der Gemeinschaft und die sich daraus ergebenden thematischen Strategien ausgerichtet ist.
Im Rahmen des Teilbereichs LIFE+ „Umweltpolitik und Verwaltungspraxis“ wird die frühere Komponente LIFE-Umwelt fortgeführt und ausgeweitet. Gefördert werden Projekte zur Durchführung der gemeinschaftlichen Umweltpolitik und Projekte zur Entwicklung von innovativen Konzepten, Technologien, Methoden und Instrumenten; unterstützt werden ferner die wissenschaftlichen Grundlagen für Umweltpolitik und Umweltrecht sowie die Überwachung der Umweltpolitik (einschließlich Überwachung der Wälder). |
![]() | Im Siebten Rahmenprogramm für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration für den Zeitraum 2007-2013, das der Rat am 18. Dezember 2006 verabschiedet hat, ist für die Entwicklung von Umwelttechnologien eine umfangreichere Unterstützung vorgesehen. Zusätzlich zur herkömmlichen Verbundforschung werden im Rahmen des RP7 Technologieplattformen und gemeinsame technologische Initiativen gefördert, bei denen es sich um große Initiativen handelt, die im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften durchgeführt werden. Die Forschung im Bereich der Umwelttechnologien wird in den verschiedenen Themen des Rahmenprogramms berücksichtigt, insbesondere Umwelt, Energie und Verkehr. |
Wie beim Vorgängerprogramm RP6 wird wiederum eine beträchtliche Anzahl von Projekten mit Bezug zu Umwelttechnologien gefördert. Ab Juni 2004 nahmen die Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen für unter diese Prioritäten fallende Maßnahmen ausdrücklich Bezug auf ETAP, so dass die ausgewählten Projekte zur Verwirklichung der ETAP-Ziele beitrugen.
Wenn Sie über laufende Aufforderungen und Maßnahmen in den Bereichen Forschung und Demonstration informiert bleiben wollen, empfiehlt sich ein Blick auf die Cordis-Internetseiten.
Bei der Kohäsionspolitik liegt ein Schwergewicht auf den wirtschaftlichen und sozialen Säulen der nachhaltigen Entwicklung durch Stärkung von Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und sozialer Integration. Bestimmte Prioritäten der Regionalpolitik tragen zur Förderung von Umwelttechnologien bei, dazu gehören ökologische Innovationen, nachhaltige Verkehrs- und Energiesysteme und alle anderen Investitionen zur Verbesserung der Wasser-, Luft- und Bodenqualität und zur Bekämpfung des Klimawandels.
Die Regionalprogramme dieser Fonds können die breite Nutzung von Technologien unterstützen und erleichtern, wenn diese Marktreife erlangt haben. Informationen zu Förderbedingungen und weiteren Einzelheiten enthalten die Inforegio-Internetseiten.
| Marco Polo ist das Förderprogramm der Europäischen Union für Projekte zur Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf den Kurzstreckenseeverkehr, den Schienenverkehr und die Binnenschifffahrt. Das für den Zeitraum 2007-2013 mit 740 Mio. Euro ausgestattete Programm ist auf die Nachbarländer der EU ausgeweitet worden. |
![]() | Die EU-Wasserinitiative (EUWI) geht auf den Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg im Jahr 2002 zurück. Sie ist der Beitrag der EU zur Erreichung der Entwicklungsziele der Millenniums-Erklärung und der Ziele des Weltgipfels im Bereich der Wasserversorgung:
Mit der AKP-EU-Wasserfazilität wurde 2004 ein nützlicher, parallel zur EUWI wirkender und sie ergänzender Mechanismus geschaffen. Dem Fonds wurden Mittel in Höhe von 500 Mio. Euro zugewiesen, die in zwei Tranchen von je 250 Mio. Euro bereitgestellt wurden. |
Die Europäische Kommission hat Mittel in Höhe von 220 Mio. Euro für die AKP-EU-Energiefazilität genehmigt, mit der den Menschen in Afrika, der Karibik und dem Pazifischen Raum moderne Energievorsorgungsleistungen zugänglicher gemacht werden sollen. Bei dieser Fazilität handelt es sich um einen Finanzierungsmechanismus, mit dem sich die Hebelwirkung von Entwicklungshilfemitteln zur Erschließung anderer Geldquellen nutzen lässt. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur EU-Energieinitiative für Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung, die 2002 auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg ins Leben gerufen wurde.
![]() | Die Europäische Kommission ist dabei, einen weltweiten Fonds für Risikokapital einzurichten, um private Investitionen in Projekte im Bereich der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien in Entwicklungsländern und Schwellenländern anzuregen. Der Globale Dachfonds für Energieeffizienz und erneuerbare Energien (GEEREF) soll den Transfer, die Entwicklung und den Einsatz umweltfreundlicher Technologien fördern und dabei die Energieversorgung der Menschen in ärmeren Regionen der Welt sichern helfen. Diese Projekte dienen auch der Bekämpfung von Klimawandel und Luftverschmutzung. |