Der Aktionsplan für Umwelttechnologien (ETAP) ist eine gemeinsame Initiative der Europäischen Kommission, der Mitgliedstaaten und der Industrie. Er wurde 2004 verabschiedet und soll zur Überwindung der Hindernisse beitragen, die der Entwicklung von Umwelttechnologien im Wege stehen. Der Plan umfasst Maßnahmen zur Förderung von Umweltinnovationen und zur Einführung von Umwelttechnologien.
Alle Technologien, die umweltverträglicher sind als entsprechende Alternativen. Beispiele hierfür sind: erneuerbare Energien wie Windturbinen, Sonnenkollektoren oder Wellenkraft; Wasseraufbereitungs- und Abfallbewirtschaftungssysteme; Wiederverwertung – einschließlich Einsammlung, Trennung und Behandlung zur Wiederverwendung; sauberer Verkehr unter Nutzung von Brennstoffzellen, Hybridantrieben oder Biokraftstoffen; nachhaltiges Bauen – von Passivhäusern bis zu umweltfreundlichen Materialien sowie Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, um Energie besser zu nutzen oder die Verschmutzung durch industrielle Prozesse zu verringern.
Umweltinnovationen sind entscheidend für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Europas und für unser künftiges Wohlergehen. Umweltfreundliche Technologien verringern die Umweltbelastung, tragen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze bei und sind gut für die Unternehmen, denn sie fördern Innovationen und senken die Produktionskosten.
Vorrangige Ziele:
Zu den Kernaktivitäten zählen folgende:
Die Unterstützung hängt von der Aktivität ab:
Ein stärkerer Einsatz von Umwelttechnologien und Investitionen in Umweltinnovationen können auch über die Strukturfonds und den Kohäsionsfonds gefördert werden.
Eine 2004 aus Vertretern der EU-Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission gebildete hochrangige Arbeitsgruppe hilft bei der Durchführung. Über das Europäische Forum für Öko-Innovation werden alle interessierten Akteure – Unternehmen, Geldgeber und Technologieentwickler – zur Teilnahme angeregt. Das Forum bietet regelmäßig eine Plattform für Diskussionen und Interaktion.
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