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Zusammenarbeit der Regionen zur Förderung von Öko-Innovation

28/07/2011

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Im Rahmen des ECREIN+ Projekts soll Öko-Innovation in Zusammenarbeit mit der Versammlung der Regionen Europas regional unterstützt werden . ECREIN+ wird aus dem Programm INTERREG IVC finanziert.

Das Projekt ECREIN+ (European Clusters and Regions for Eco-Innovation Network plus, erweitertes Netzwerk der europäischen Cluster und Regionen für Öko-Innovation) schließt an die ECREINetwork-Initiative an und umfasst 12 europäische Regionen, die mit der Versammlung der Regionen Europas (VRE) zusammenarbeiten.

ECREINetwork wurde 2006 gegründet und umfasste sechs Regionen – Ile-de-France und Rhône-Alpes (Frankreich), Lombardei (Italien), Baden-Württemberg (Deutschland), Andalusien (Spanien) und Malopolska (Polen) – unter der Leitung der Region Rhône-Alpes. Das Projekt wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen der Durchführung des Aktionsplans für Umwelttechnologie (ETAP) unterstützt.

Der nächsten Phase des Projekts ECREIN+ haben sich sechs neue Regionen angeschlossen – Stara Zagora (Bulgarien), die West Midlands (Vereinigtes Königreich), Namur (Belgien), Galizien (Spanien), Bukarest (Rumänien) und Uppsala (Schweden), so dass insgesamt 12 Regionen beteiligt sind.

Der Erfolg der ECREINetwork-Initiative – deren Teilnehmer beim Austausch von Fachkenntnissen im Bereich der Förderung von Öko-Innovation in ihrer Region unterstützt wurden – machte das Projekt für neue Teilnehmer attraktiv.

„Durch dieses Projekt werden bewährte Verfahren im Bereich der Öko-Innovation in ganz Europa bekannt gemacht und die Region wird dabei unterstützt, wettbewerbsfähig zu werden und diese Chancen zu nutzen“, meint Aled Thomas, European Programme Policy Manager für die Region West Midlands. „Außerdem wird es Innovation, Kreativität und Wissensbildung stimulieren.“

Mit mehr als 270 Regionen bietet die VRE ein weitreichendes Netzwerk für die Verbreitung von Kenntnissen sowie umfassende Kompetenz auf dem Gebiet der interregionalen Zusammenarbeit. ECREIN+ wird zwar nach demselben Prinzip wie das ECREINetwork arbeiten, die regionale Plattformen für Öko-Innovation, Verzeichnisse verfügbarer Finanzinstrumente und Austausch von Fachkenntnissen sind. Durch die Zusammenarbeit mit der VRE wird der Umfang des Projekts jedoch enorm erweitert.

„ECREIN+ ist von entscheidender Bedeutung, wenn wir unsere Regionen in „grüne“ Spitzenregionen verwandeln möchten,“ sagt Hélène Blanchard, Vizepräsidentin des Regionalrats Rhône-Alpes. „Es ist ein ehrgeiziges und weitreichendes Projekt, das uns alle, wenn wir wirklich zusammenarbeiten, den Weg zur Förderung einer florierenden umweltfreundlichen Wirtschaft in unseren Regionen weisen wird.“

ECREIN+ soll sensibilisieren und zum europaweiten Austausch über Techniken und Technologien, Finanzierungsinstrumente und bewährte Verfahren anregen. Das Projekt wird zur Schaffung regionaler Plattformen für Öko-Innovation und Öko-Investitionen in jeder der Partnerregionen beitragen, um KMU und Cluster im Bereich der Öko-Innovation zu unterstützen. Außerdem wird jede regionale Plattform Verzeichnisse der verfügbaren Finanzinstrumente anlegen und Empfehlungen für die Verbesserung von Finanzinstrumenten geben.

Die Region Rhône-Alpes richtete im Rahmen von ECREIN+ eine zentrale Beratungsstelle ein, die Fachwissen und Förderinformationen für Unternehmen im Bereich Öko-Innovation bereitstellt. In Stara Zagora sind Unternehmen, Forscher und Experten an der Gestaltung politischer Maßnahmen zur Förderung von Öko-Innovation und umweltfreundlichem Wachstum beteiligt.

Ähnliche Informationen auf der EcoAP-Website