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Auf dem Weg zu umweltverträglichen Fahrzeugen

20/07/2010

  • Recycling,
  • Verkehr
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Weltweit tätige Automobilhersteller verstärken durch den Einbau von Recyclingmaterialien ihre Anstrengungen zur Verbesserung der Umweltverträglichkeit ihrer Fahrzeuge, um Umweltvorschriften und Verbraucherforderungen zu erfüllen.

Automobilhersteller haben erkannt, wie wichtig die Verbesserung der Umweltverträglichkeit ihrer Fahrzeuge ist, sowohl im Hinblick auf die Erfüllung von Umweltvorschriften, als auch angesichts der Anforderungen zunehmend umweltbewusster Verbraucher. Deshalb setzen viele in ihren Fahrzeugen verstärkt Recyclingmaterialien ein.

Der japanische Hersteller Nissan sammelt beschädigte und ausrangierte Stoßfänger, die in einem chemikalienfreien Prozess gereinigt und zermahlen werden. Die so gewonnenen Materialien werden für Reparaturen und die Herstellung neuer Stoßfänger verwendet. Auch Aluminiumfelgen von Altfahrzeugen werden bei der Herstellung hochwertiger Aufhängungsteile wiederverwendet.

Nissan hat außerdem erfolgreich eine Technologie entwickelt, mit der aus wiederaufbereitetem Kunststoff feine Fasern hergestellt werden können. Alte Plastikflaschen werden recycelt und dienen dann als Hauptbestandteil der Schallisolierung in Armaturenbrettern und Fußraumdämmungen von Nissan.

Elf der von Ford hergestellten Fahrzeugmodelle sind mit Sitzpolstern und Rückenlehnen aus soja- und anderen biobasierten Materialien ausgestattet. Außerdem setzt Ford bei der Herstellung von Unterbausystemen recycelte Altharze aus Reinigungsmittelflaschen, Reifen und Batteriegehäusen ein.

Der französische Hersteller PSA Peugeot Citroën beabsichtigt im Rahmen seines Plans „Umweltfreundliche Werkstoffe“ verstärkt Biopolymere, Naturfasern – wie beispielsweise Flachs und Hanf – sowie Recyclingmaterialien aus geschredderten Kunststoffflaschen einzusetzen.

Weitere Informationen:

Nissan:

http://www.nissan-global.com/EN/ENVIRONMENT/CAR/RECYCLE/ English

Ford:

http://media.ford.com/article_display.cfm?article_id=32474 English

PSA Peugeot Citroën:

http://www.psa-peugeot-citroen.com/en/psa_espace/press_releases_details_d1.php?id=998 français

Weitere Informationen auf der ETAP-Website:

„Auto-Recycling umweltfreundlicher gestalten“:

Weitere Informationen

  • Nissan:
    http://www.nissan-global.com/EN/ENVIRONMENT/CAR/RECYCLE/ English

    Ford:
    http://media.ford.com/article_display.cfm?article_id=32474 English

    PSA Peugeot Citroën:
    http://www.psa-peugeot-citroen.com/en/psa_espace/press_releases_details_d1.php?id=998 français

Ähnliche Informationen auf der EcoAP-Website

Bericht zur Durchführung der Altfahrzeug-Richtlinie

Altfahrzeuge machen in der EU etwa 9 Millionen Tonnen der jährlichen Abfallmenge aus. Die im Jahr 2000 verabschiedete Richtlinie über Altfahrzeuge legt klare Vorgaben für Wiederverwendung, Recycling und Wiederverwertung von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen fest.

Im November 2009 veröffentlichte die Kommission einen Bericht, in dem die Durchführung der Richtlinie von 2005 bis 2008 ausgewertet wird. 22 Mitgliedstaaten waren an dem Bericht beteiligt. Diese Staaten ergriffen Maßnahmen, um die Hersteller dazu zu bewegen:

- die Verwendung gefährlicher Stoffe zu begrenzen;
 - Demontage, Wiederverwendung und Verwertung zu erleichtern;
 - und bei der Fahrzeugherstellung verstärkt Recyclingmaterial zu verwenden.

2006 erfüllten 19 Mitgliedstaaten die in der Richtlinie festgelegte Zielvorgabe von 80 % für Wiederverwendung beziehungsweise Recycling, 13 Mitgliedstaaten erfüllten die Zielvorgabe von 85 % für Wiederverwendung beziehungsweise Wiederverwertung.

Weitere Informationen:

Richtlinie 2000/53/EG über Altfahrzeuge:
http://eur-lex.europa.eu/ български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv)

Bericht der Kommission über die Durchführung der Altfahrzeug-Richtlinie 2000/53/EG für 2005 bis 2008:
http://eur-lex.europa.eu български (bg)czech (cs)dansk (da)eesti (et)ελληνικά (el)English (en)español (es)Français (fr)Gaeilge (ga)italiano (it)latviešu (lv)lietuvių (lt)magyar (hu)Malti (mt)Nederlands (nl)polski (pl)português (pt)română (ro)slovenčina (sk)slovenščina (sl)suomi (fi)svenska (sv)

Oekom Research verleiht Renault Bestnote in Nachhaltigkeit

Die Rating-Agentur für nachhaltige Investments Oekom hat die 15 weltweit größten Automobilunternehmen nach ökologischen und sozialen Kriterien untersucht. Dabei vergab sie Noten auf einer Skala von der Bestnote A+ bis zur schlechtesten Note D-. Am besten schnitten Renault (B), BMW (B) und PSA Peugeot Citroën (B-) ab.

Weitere Informationen:

„Umweltverträglichkeit: Automobilbranche schaltet in den zweiten Gang“ (Unternehmens-Pressemitteilung):
http://www.oekom-research.com/ English