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Aktionsplan für Öko-Innovationen – Ziele

Streben nach Veränderungen für Öko-Innovationen

Der Aktionsplan für Öko-Innovationen (EcoAP) ist ein umfassendes Paket von Initiativen zur Verbesserung der Annahme von Öko-Innovationen auf dem Markt. Der im Jahr 2011 von der Kommission verabschiedete Plan erweitert den Schwerpunkt der EU von umweltfreundlichen Technologien auf alle Aspekte von Öko-Innovationen – auch auf Produkte und Dienstleistungen. So wird er Vorteile für die Umwelt mit sich bringen, das Wachstum fördern, Arbeitsplätze schaffen und eine effizientere Nutzung unserer zunehmend knappen Ressourcen sicherstellen.

Der EcoAP baut auf den Maßnahmen der EU im Bereich Öko-Innovationen sowie den im vergangenen Jahrzehnt gewonnen Erfahrungen auf, insbesondere im Rahmen des Aktionsplans für Umwelttechnologie (ETAP). Dies umfasst alles von recycelten Materialien bis hin zur Abwasserbehandlung, von umweltfreundlichen Unternehmen und intelligenten Einkaufsmodellen bis hin zur Umweltkennzeichnung.

Beschleunigung der Annahme durch den Markt

Öko-Innovationen unterstützen innovative Produkte, Dienstleistungen und Technologien, mithilfe derer der ökologische Fußabdruck Europas reduziert und Ressourcen effizienter genutzt werden können. Mit Ausnahme der erneuerbaren Energien ist der Marktzugang von Öko-Innovationen jedoch beschränkt.

Der EcoAP wird sich daher mit den größten Hindernissen für Öko-Innovationen befassen wie z. B. der Unsicherheit des Marktes und der Sorgen hinsichtlich des Return on Investment. Ferner wird er sich mit den wesentlichen Antriebskräften von Öko-Innovationen befassen, zu denen unter anderem hohe Energiepreise und zielgerichtete Verordnungen und Normen gehören, sowie mit dem Zugang zu Wissen. Vor allem wird im Rahmen des Plans auf die Beschleunigung der Entwicklung und die Annahme von Öko-Innovationen durch folgende Maßnahmen hingearbeitet:

  • Intensivierung aktueller Maßnahmen
  • Optimierung der Nutzung vorhandener Ressourcen
  • Mobilisierung zusätzlicher finanzieller Ressourcen

Stärkere Steuerung und bessere Sensibilisierung

Die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten werden mit einer engagierten hochrangigen Arbeitsgruppe eine starke Steuerung für die Politik zur Öko-Innovation bieten. Andere private und öffentliche Akteure werden zur Teilnahme an einer Interessengruppe eingeladen, um so den Dialog mit Unternehmen und der Zivilgesellschaft zu erweitern - beide stellen wichtige Übertragungspunkte für Initiativen im Bereich Öko-Innovationen dar.

Ferner werden die Kommission und die Mitgliedstaaten auch nationale und EU‑Politik im Bereich Öko-Innovationen koordinieren, beispielsweise durch die Identifizierung und den Austausch von Informationen zu bewährten Verfahrensweisen. Es wird eine Reihe nützlicher Werkzeuge bereitgestellt, darunter nationale Fahrpläne und Foren für Öko-Innovationen. In einem entsprechenden Anzeiger werden Daten zu Leistungen im Bereich Öko-Innovationen in der gesamten EU sowie darüber hinaus gesammelt. Dies soll dabei helfen, die Fortschritte bis zum Jahr 2020 zu überwachen und zu bewerten.