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Mit LIFE Leben schützen

Das LIFE-Programm der EU finanziert Hunderte von Projekten – zum Schutz natürlicher Lebensräume und zur Förderung des Umweltbewusstseins.

Über ihr 1992 eingerichtetes LIFE-Programm fördert und finanziert die Europäische Union Umwelt- und Naturschutzprojekte in der EU sowie in einigen Kandidaten- und Nachbarländern.

Die vierte Phase des Programms (LIFE+) umfasst den Zeitraum 2007 bis 2013 und ein Budget von 2 143 Millionen Euro. Mindestens 50 % dieser Mittel müssen für Projekte im Bereich Natur und biologische Vielfalt ausgegeben werden. Das übrige Geld fließt inumweltpolitische Vorhaben und in die Förderung des Umweltbewusstseins.

Die Projekte im Bereich Natur und biologische Vielfalt sollen den Erhalt bedrohter Arten und Lebensräume verbessern und zur Umsetzung der Vogelschutz- und Habitatrichtlinien sowie des „Natura 2000“-Netzes geschützter Räume beitragen. Bei diesen Projekten handelt es sich um Pilotprojekte, die die EU in ihrem Ziel unterstützen, den Rückgang der biologischen Vielfalt einzudämmen.

Bis Ende 2012 wurden im Rahmen von LIFE über 1000 Projekte im Bereich Natur und biologische Vielfalt mitfinanziert, wobei mehr als 1,5 Milliarden Euro direkt bereitgestellt (seit 1992) und rund 2,7 Milliarden Euro mobilisiert wurden.

Braunbären, Mönchsrobben und Wölfe gehören zu den Arten, die am meisten von LIFE-Projekten profitiert haben. Mehr als 400 – über ein Drittel – der in den Vogel- und Habitatrichtlinien genannten bedrohten Arten waren Gegenstand mindestens eines LIFE-Projekts.

LIFE hat mehr als 1000 Bewirtschaftungspläne im gesamten „Natura 2000“-Netz finanziert – wichtige Schritte im Kampf gegen den Rückgang der biologischen Vielfalt. Im Rahmen anderer Projekte wurden Korridore für bestimmte Arten sowie städtische Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschaffen, Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel ergriffen, Ökosystemleistungen unterstützt und das Bewusstsein für die Bedeutung der biologischen Vielfalt geschärft. Mehr als 100 LIFE-Projekte haben zur Bekämpfung nicht heimischer schädlicher Arten wie dem amerikanischen Nerz, dem japanischen Staudenknöterich und mehreren nicht heimischen Flußkrebsarten beigetragen.

Wie kann man eine Förderung beantragen?

LIFE+ steht öffentlichen und privaten Einrichtungen offen, die in der EU registriert sind. Weitere Informationen über aktuelle Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen finden Sie auf der LIFE-Website.