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Auf Innovation setzen

Neue umweltfreundliche Technologien müssen in der Wirtschaft der EU eine immer größere Rolle spielen.

Um die Umwelt zu schützen und die Industrie der EU wettbewerbsfähiger zu machen, brauchen wir Technologien, Verfahren und Geschäftsmodelle, die auf einen effizienteren Einsatz der Ressourcen setzen. Mit einem Wort: „Ökoinnovation“.

Die EU möchte Europa in eine ressourcenschonende, emissionsarme Wirtschaft überführen. Dazu sind einschneidende Veränderungen in den Produktions- und Verbrauchsmustern nötig, damit der Druck auf die Umwelt verringert werden kann.

Hier stellen Ökoindustrien Abhilfe in Aussicht. Durch sie lassen sich Umweltbeeinträchtigungen vermeiden oder rückgängig machen. Probleme wie Lärm und Schäden an Ökosystemen lassen sich mit ihnen lösen. Sie leisten in Bereichen wie Abfall- und Abwasserwirtschaft, erneuerbare Energien, Luftverschmutzung und nachhaltiges Bauen einen wesentlichen Beitrag.

Mit einem Jahresumsatz von 320 Milliarden Euro und einem Wachstum von 8 % gegenüber 2004 spielen die Umwelttechnologienin der Wirtschaft der EU eine wichtige Rolle. Auf die EU entfällt ein Drittel des Weltmarkts für Umwelttechnologien, der sich Schätzungen zufolge auf über 2,2 Billionen Euro im Jahr 2020 erhöhen und damit verdoppeln könnte.

Die Europäische Union unterstützt umweltfreundliche Technologien und Produkte durch eine Reihe von Förderprogrammen und -maßnahmen.

Der Aktionsplan für Öko-Innovationen setzt den Hebel bei den Triebfedern und Hemmnissen für Öko-Innovationen an. Im Rahmen dieses Plans werden Forschungs- und Innovationsprojekte sowie ökologisch innovative Unternehmen gefördert. Über das Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation erhalten kleine Unternehmen Zugang zu Mitteln für Forschung und Innovation.

Eines der Probleme, die sich den neuen Technologien stellen, ist der Aufbau des nötigen Vertrauens in sie. Daher soll ein EU-weites System zur Überprüfung der Umwelttechnologie mit Hilfe eines umfassenden Netzes von Zentren die Leistungen von Ökoinnovationen bewerten und so das Marktvertrauen stärken.

Unterstützung wird auch im Rahmen des Programms LIFEgewährt. Sie kommt Bereichen wie Klimaschutz, Abfallvermeidung und effizientere Nutzung natürlicher Ressourcen, Vermeidung von Umweltbelastungen, Abwasserwirtschaft, Flüsse, Seen und Küsten sowie Verbesserung der städtischen Umwelt zugute. Bis jetzt wurden über 1950 Projekte mitfinanziert. Dabei wurden 3,6 Milliarden Euro investiert, von denen 1,2 Milliarden aus dem Programm LIFE stammten. Jedes Jahr wird eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen veröffentlicht.