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Bergbau, Metalle und Mineralien

Nichteisenmetalle

Leere Getränkedosen in einem Abfalleimer © fotolia

In der EU werden über 40 Nichteisenmetalle produziert, die in den verschiedensten Anwendungen eingesetzt werden. Als Grundstoffindustrie spielen die Nichteisenmetallsektoren eine wichtige Rolle bei der Wertschöpfung zahlreicher Hersteller von Investitions- und Konsumgütern (Maschinenbau, Verkehr, Luft- und Raumfahrt, Bauwesen, Verpackung, Strom und Energie, Unterhaltungselektronik, medizintechnische Geräte usw.).

Der Nichtmetallsektor steht für 1,25 % (19,91 Mrd. Euro) der industriellen Wertschöpfung der EU, und der Beschäftigungsanteil betrug 0,98 % (302.400 Personen). Im Jahr 2010 betrug der Umsatz des Sektors 116,09 Mrd. Euro (1,8 %).

Die EU ist einer der größten Verbraucher von Nichteisenmetallen weltweit und verfügt über eine große Kapazität zur Veredelung von Nichteisenmetallen bei der Verarbeitung von Erzen und Konzentraten sowie zum Einschmelzen von Recyclingmetallen (Schrott).

Im gesamten Herstellungsbereich der Edel- und Nichteisenmetalle in der EU27 entfiel der größte Anteil im Jahr 2010 auf Aluminium, mit einer Wertschöpfung von 7,27 Mrd. Euro, gefolgt von Kupfer und Zink. Das Produktionsvolumen hat in den letzten zehn Jahren (1999-2008) im Sektor der Nichteisenmetalle leicht zugenommen, aber insgesamt nimmt der Weltmarktanteil der EU ab und ihre Abhängigkeit von Rohstoffimporten für die Metallproduktion und von Metallen nimmt rasch zu.

Die Herstellung von Nichteisenmetallen aus natürlich vorkommenden Erzen ist im Allgemeinen äußerst energieintensiv. Der beständig zunehmende Produktionsanteil im Schrottbereich führt zu wesentlichen Energieeinsparungen. Die Recycelbarkeit von Metallen ohne Verlust ihrer Eigenschaften ist ein Vorteil in Bezug auf ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihren Nutzen für die Umwelt.

Die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Nichteisenmetallindustrie wird insbesondere vom Klimawandel und anderen Umweltproblemen, Energie, Zugang zu Rohstoffen, Forschung, Innovation und Handel beeinflusst.

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