Navigationsleiste

Leder

Der EU-Binnenmarkt: Auswirkungen für die Lederindustrie

Lederwaren

Mehrere EU-Richtlinien betreffen das Leder- und Gerbereigewerbe.

Obwohl es keine spezielle EU-Richtlinie für das Leder- und Gerbereigewerbe gibt, ist dieser Industriezweig von einer Reihe von EU-Maßnahmen hinsichtlich Umwelt, Einsatz von Chemikalien, Vermarktung und Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe sowie Verwendung von tierischen Nebenprodukten betroffen.

Der Binnenmarkt gehört zu den größten Errungenschaften der EU. Er hat einen direkten und immer stärkeren Einfluss auf die Lederindustrie, was sowohl den Bürgern als auch den Unternehmen zugute kommt: höhere Beschäftigung und mehr Geschäftsmöglichkeiten, größere Auswahl an Waren und Dienstleistungen, niedrigere Preise, Arbeitsmobilität und internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Es gibt keine spezifischen Richtlinien für das Leder- und Gerbereigewerbe, doch mehrere Richtlinien haben Auswirkungen auf die Industrie. Die wichtigste Umweltschutzrichtlinie, die die Lederindustrie direkt betrifft, ist die Richtlinie des Rates 96/61/EGEnglish über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung

Andere für den Sektor wichtige Richtlinien sind die Richtlinie 76/769/EWGEnglish über Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen und deren Änderungen, insbesondere die Richtlinie 2002/61/EG pdf български (bg) czech (cs) dansk (da) eesti (et) ελληνικά (el) English (en) español (es) Français (fr) Gaeilge (ga) hrvatski (hr) italiano (it) latviešu (lv) lietuvių (lt) magyar (hu) Malti (mt) Nederlands (nl) polski (pl) português (pt) română (ro) slovenčina (sk) slovenščina (sl) suomi (fi) svenska (sv) [106 KB] über Azofarbstoffe. Die Richtlinie 2003/53/EG pdf български (bg) czech (cs) dansk (da) eesti (et) ελληνικά (el) English (en) español (es) Français (fr) Gaeilge (ga) hrvatski (hr) italiano (it) latviešu (lv) lietuvių (lt) magyar (hu) Malti (mt) Nederlands (nl) polski (pl) português (pt) română (ro) slovenčina (sk) slovenščina (sl) suomi (fi) svenska (sv) [108 KB] über Beschränkungen des Inverkehrbringens und die Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen (Nonylphenol, Nonylphenolethoxylat und Zement) betrifft ebenfalls die Lederverarbeitung.

Darüber hinaus hat die neuen Chemikalienverordnung REACHEnglish Auswirkungen auf den Sektor, da er ein wichtiger nachgeschalteter Sektor für eine breite Palette von chemischen Zubereitungen ist. Weitere Informationen hierzu sind unter der Rubrik Umwelt verfügbar.

Rohhäute und Felle sind Materialien tierischen Ursprungs, die außerhalb der Nahrungsmittelkette verwendet werden und fallen als solche unter die Verordnung (EG) Nr. 1774/2002English über Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte. Um den effizienten Umgang mit tierischen Nebenprodukten zu erleichtern und gleichzeitig die derzeit hohen Schutzniveaus für die Gesundheit von Mensch und Tier und Umwelt zu bewahren, unterbreitete die Europäische Kommission 2008 einen Vorschlag für eine geänderte Verordnung, der die Einführung klarerer Vorschriften und eines allgemeineren Rahmens für risikogerechtere Regeln für tierische Nebenprodukte vorsieht. Über den Vorschlag wird derzeit im Rat und im Europäischen Parlament beraten.

Weitere Informationen sind unter der Rubrik Referenzdokumente verfügbar.

Weiterempfehlen: FacebookGoogle+LinkedInSeite versenden

normale SchriftgrößeSchriftgröße 200 %Seite drucken