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Häufig gestellte Fragen und Antworten


Fakten und Zahlen über die Auswirkungen von IKT auf die Wirtschaft

Investitionen in IKT sind anerkanntermaβen ein Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und für das allgemeine Wirtschaftswachstum; sie stehen für 50 % des Produktivitätswachstums der EU.

Das Portal e-Business W@tchEnglishliefert weitere Informationen über die Auswirkungen von IKT auf die Wirtschaft.

Was kann die Europäische Kommission tun, um KMU bei der Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien zu helfen?

KMU bringen einen Groβteil des unternehmerischen Wissens hervor, sie sind eine wichtige Quelle der Innovation und Kreativität und tragen zum wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt bei. In der letzten Zeit haben sich KMU aufgrund ihrer Mitwirkung an weltweiten Produktions- und Lieferketten zu globalen Akteuren entwickelt. Ein wesentlicher Faktor zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Schaffung neuer Möglichkeiten für KMU ist ihre Beteiligung an den weltweiten digitalen Lieferketten durch die Umsetzung von Praktiken des elektronischen Geschäftsverkehrs. Dennoch haben KMU nach wie vor mit den Anforderungen zu kämpfen, die sie erfüllen müssen, um eine digitale Verbindung zu ihren Lieferanten und Kunden herzustellen.

Alle Mitgliedstaaten haben Maβnahmen ergriffen, um ihren KMU zu helfen, herauszufinden, wie sie durch die Nutzung der IKT innovativ werden können. Die Europäische Kommission möchte diese Entscheidungsträger zu einem Meinungs- und Erfahrungsaustausch über ihre politischen Initiativen zusammenbringen und es ihnen ermöglichen, voneinander zu lernen. Das eigentliche Ziel besteht darin, nationale und regionale Politiken zu koordinieren, um einen gröβeren europaweiten Effekt zu erreichen. Aus diesem Grund wurde das europäische eBusiness-Unterstützungsnetz für KMU English (en) (eBSN) eingerichtet.

Auf der eBSN-Website English (en) finden Sie anregende Beispiele nationaler, regionaler und europäischer Politiken im Zusammenhang mit elektronischem Geschäftsverkehr und gezielter Maβnahmen zur Unterstützung von KMU bei der Teilnahme an globalen digitalen Lieferketten.

Was kann die Europäische Kommission tun, um die Entwicklung von IT-Kenntnissen von Jugendlichen, Arbeitnehmern und Bürgern zu unterstützen?

Europas Wohlstand hängt von der Verfügbarkeit und der effektiven Nutzung der IKT und von dem Erfindergeist, dem Wissen und den damit verbundenen Kenntnissen und Kompetenzen (e-Skills) seiner Bürger ab. Ein anhaltender Mangel an e-Skills und die digitale Kluft würden sich negativ auf die wirtschaftliche Erholung, das Produktivitätswachstum, die Wettbewerbsfähigkeit, die Beschäftigung und den sozialen Zusammenhalt in Europa auswirken.

Um diese Herausforderungen anzugehen, hat die Kommission in ihrer Mitteilung über "IKT-Kompetenzen für das 21. Jahrhundert" eine umfassende langfristige Agenda festgelegt. Im Zuge der Entwicklung von IT-Kenntnissen werden sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene Maβnahmen in verschiedenen Bereichen durchgeführt: Bildung, Ausbildung, Innovation, Industrie- und Arbeitspolitik, aber auch Einwanderung, Besteuerung und Forschung.

Auf der IKT-Website der Europäischen Kommission finden Sie weitere Informationen über e-Skills.

Welche Rolle spielt die Europäische Kommission in der Standardisierung?

Standardisierung ist eine freiwillige, auf die Entwicklung technischer Spezifikationen ausgerichtete Zusammenarbeit zwischen der Industrie, den Verbrauchern, Behörden und anderen interessierten Parteien. Die Arbeit in diesem Bereich ist marktorientiert und industriegesteuert. Sie wird von der Europäischen Kommission gefördert, da sie dazu beitragen kann, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu erhöhen und den Wettbewerb zum Nutzen der Verbraucher zu vereinfachen. Die Richtlinie 98/34/EG und, für den IKT-Bereich, die Entscheidung 87/95 des Rates legen die Prinzipien der EU-Standardisierung fest, die auf der Arbeit der europäischen Normungsorganisationen (CEN, CENELEC, ETSI) und ihrer Zusammenarbeit mit den internationalen Normungsorganisationen beruht.

Auf der IKT-Website der Europäischen Kommission finden Sie weitere Informationen über IKT-Standardisierung English (en) .

Wie bereitet sich die Europäische Kommission auf eine künftige papierlose Geschäftsumgebung vor?

Die Entmaterialisierung von Geschäftsdokumenten ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu einer vollständigen Integration der gesamten elektronischen Lieferkette. Sie ermöglicht eine erhebliche Vereinfachung der Verfahren für das Management von Verwaltungs- und Buchhaltungsunterlagen, dank der sich die mit dem traditionellen Papier-Management verbundenen Kosten drastisch reduzieren. Im Endeffekt erhöht sie die Produktivität und damit die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im eigenen Land und weltweit. Elektronische Rechnungen sind ein Kernelement der papierlosen Umgebung. Eine von der Kommission eingesetzte Expertengruppe wird Ende 2009 einen europäischen Rahmen für elektronische Rechnungsstellung vorlegen, der eine gemeinsame konzeptuelle Struktur festlegen und Lösungen zur Unterstützung der Bereitstellung von europaweit interoperablen und offenen Services zur elektronischen Rechnungsstellung anbieten soll.

Auf der IKT-Website der Europäischen Kommission finden Sie weitere Informationen über elektronische Rechnungsstellung.

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