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Schlusseltechnologien und Digitale Wirtschaft

e-Skills für das 21. Jahrhundert

Erde über einer Hand und Computer-Muster © rgbspace - Fotolia.com

Am 7. September 2007 verabschiedete die Europäische Kommission eine Mitteilung über "IKT-Kompetenzen für das 21. Jahrhundert: Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung fördern български (bg) czech (cs) dansk (da) eesti (et) ελληνικά (el) English (en) español (es) Français (fr) Gaeilge (ga) hrvatski (hr) italiano (it) latviešu (lv) lietuvių (lt) magyar (hu) Malti (mt) Nederlands (nl) polski (pl) português (pt) română (ro) slovenčina (sk) slovenščina (sl) suomi (fi) svenska (sv) ", in der sie eine langfristige Agenda im Bereich von IKT-Kompetenzen (e-Skills) vorstellte, die fünf wesentliche Aktionslinien auf EU-Ebene (2008-2010) enthielt. Anschlieβend verabschiedete der Ministerrat für Wettbewerbsfähigkeit am 22.-23. November 2007 eine langfristige e-Skills-Strategie.

Weiterere Aktivitäten, um e-skills zu fördern, werden weiter in der Digitalen Agenda entwickelt, die am 19 Mai 2010 von der Europäischen Kommission verabschieden wurde und bevorstehende Initiativen, die mit Innovation, Beschäftigung und Industriepolitik zusammenhängen.

Der Erfolg von Europa 2020, die Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationsfähiggkeit der europäischen Industrie und der soziale Zusammenhalt hängen von der Verfügbarkeit und der strategischen und effektiven Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und den Kenntnissen, Kompetenzen und der Erfindungsgabe der europäischen Arbeitskräfte und Bürger ab. Seit den 90er Jahren herrscht allgemeine Übereinstimmung darüber, dass die Rolle der IKT im Hinblick auf Produktivität und Lebensstandard entscheidend ist.

Mangelnde bzw. unzureichende IKT-Kompetenzen sowie eine anhaltende digitale Spaltung werden das Produktivitätswachstum, die Wettbewerbsfähigkeit, die Innovation, die Beschäftigung und den sozialen Zusammenhalt in Europa negativ beeinflussen. Da die IKT sich rasch entwickeln, werden e-Skills immer wichtiger und müssen ständig auf den neuesten Stand gebracht werden. Hinzu kommt, dass die Entwicklung des elektronischen Geschäftsverkehrs zu einer gesteigerten Nachfrage nach kreativen Personen mit einem soliden konzeptuellen Know-how führt.

Um die Verfügbarkeit von IKT-Kompetenzen zu verbessern, werden sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene Maβnahmen in verschiedenen Bereichen durchgeführt, vor allem Bildung, Industrie- und Arbeitspolitik, aber auch Einwanderung, Besteuerung und Forschung.

Es gibt breiten Konsens unter allen Beteiligten, dass e-skills für Europa sehr wichtig sind.  Zum Beispiel, eine Vielzahl europaweiter und nationaler Aktivitäten (über 1160 Ereignisse, die mehr als 445,200 Teilnehmer involvieren) von 284 Beteiligten in 35 Ländern während der ersten Europäischen e-Skills Woche organisiert worden (1-5 März 2010) um Bewusstsein der Förderung von hoch qualifizierten IKT-Arbeitsplätzen und die Bedeutung der e-skills in der heutigen Gesellschaft zu wecken.  Diese Initiative zeigt die starke Mobilisierung von Beteiligten.  Dank ihrer Bemühungen erreichte die Kampagne mehr als 65 Millionen Menschen.

Die Strategie der EU über e-Kompetenzen hat sichtbare Fortschritte insbesondere hinsichtlich der Fertigkeiten der IKT-Praktiker und der -Benutzer gemacht. Szenarien auf der Angebieter- und Nachfrageseite (2010-2015), eine Analyse über die Auswirkungen globalen sourcings und ein europäischer Rahmen der e-Kompetenzen sind jetzt ebenso verfügbar wie viele Partnerschaften des Multi-Beteiligten einschließlich einer europäischen e-Kompetenzen und Karrieren Website.  Während der Impuls gestützt und verstärkt werden muss, ist es notwendig die Fertigkeiten des e-business (der auch e-leadership genannt sind) besser anzusprechen, um ein grosses Talentbecken mit einer grösseren Wirkung auf Innovation und die Nutzung von IKT zu erzeugen, um den relativen strategischen Wettbewerbsvorteil der europäischen Industrie zu verstärken.

 

Diese Initiativen, die aus der Umsetzung der Strategie der EU e-skills Strategie stammen, sind hauptsächlich durch das Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) finanziert.

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