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Schlusseltechnologien und Digitale Wirtschaft

IKT-Wettbewerbsfähigkeit

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Eine der wesentlichen Aufgaben der Europäischen Kommission besteht darin, die Wettbewerbsfähigkeit der IKT-Branchen und -Dienstleistungen zu fördern und die Nutzung von IKT und e-business-Praktiken durch europäische Unternehmen zu unterstützen.

Die Kommission verfolgt, wie in ihrer Mitteilung über Industrie politik in einem erweiterten Europa (KOM(2002)714 endgültig) unterstrichen wird, eine horizontale Industriepolitik, die darauf abzielt, günstige Rahmenbedingungen für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu schaffen.

In der Mitteilung wird auch die Notwendigkeit betont, ein sektorales Konzept anzuwenden und dabei die spezifischen Bedürfnisse und Merkmale einzelner Sektoren zu berücksichtigen. Eine systematische Umsetzung dieser sektoralen Dimension wird als äuβerst wichtig für die Verbesserung der Wirksamkeit der EU-Industriepolitik und ihren Beitrag zum Erfolg des Lissabon-Prozesses betrachtet.

IKT ist einer der führenden Sektoren in Europa und betrifft das Wirtschaftswachstum auf drei verschiedene Arten:

  1. Für die EU im Ganzen beträgt der Anteil des IKT-Sektors an der gesamten Unternehmenswertschöpfung 8,5 %, und der IKT-Sektor steht für 3 % der gesamten Beschäftigung im Unternehmenssektor der EU.
  1. Die wesentlichen Vorteile der IKT ergeben sich aus ihrer effektiven Nutzung. Investitionen in IKT tragen zu einer Verbesserung der Arbeitsproduktivität bei.
  1. Die Nutzung von IKT in der gesamten Wertkette ermöglicht es Unternehmen, ihre Leistungsfähigkeit insgesamt zu erhöhen, und macht sie wettbewerbsfähiger.

Um die Wettbewerbsfähigkeit des IKT-Sektors der EU weiter zu fördern, wurde im November 2006 eine Studie abgeschlossen, in deren Rahmen die Auswirkungen von Open-Source-Software auf die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen, vor allem in den Bereichen Software und IKT, analysiert wurden.

Im Juni 2006 wurde ein Arbeitsdokument der Dienststellen der Kommission veröffentlicht, mit dem Ziel, die mit der IKT-Wettbewerbsfähigkeit der EU verbundenen Faktoren und Antriebskräfte zu erkennen und zu erörtern, um das Verständnis der Ökonomie von IKT zu vertiefen.

In den Jahren 2009 - 2010 hat die Kommission sieben technische und ökonomische zukunftsorientierte Studien veröffentlicht, die die Wettbewerbsfähigkeit europäischer IKT-Unternehmen mit Bezug auf folgende Technologien und Märkte untersuchen:
Web 2.0, OLEDs und e-Papier, Halbleiterdesign, RFID, Videospiele, Roboter und Steuergeräte für Kraftfahrzeüge.

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