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Überblick über die Schuhindustrie

Die Schuhindustrie ist ein vielfältiger Industriezweig, der eine Vielzahl von Materialien (Textilien, Kunststoffe, Gummi und Leder) verarbeitet und eine Vielzahl von Produkten herstellt, von verschiedenen Arten von Herren-, Damen- und Kinderschuhen bis hin zu Spezialprodukten wie Snowboard-Stiefeln und Sicherheitsschuhen. Die Vielfalt dieser Endprodukte entspricht den vielfältigen industriellen Verfahren, Unternehmen und Marktstrukturen.

Die EU-Politik zielt auf die Förderung der Innovation, die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und des Wettbewerbs zwischen den Unternehmen der Branche, die Bekämpfung von Betrug und Produktfälschung sowie auf den Schutz der Verbrauchergesundheit und der Umwelt.

Im Jahre 2006 umfasste die Schuhindustrie 26 600 Unternehmen, die einen Umsatz von 26,2 Milliarden € und einen Mehrwert von 6,9 Millionen € (0,5 % des verarbeitenden Gewerbes in der Europäischen Union insgesamt) erzielten, und 388 000 Direktbeschäftigte zählten. Zwei Drittel der gesamten Schuhproduktion in der EU sind heute auf drei Länder konzentriert: Italien, Spanien und Portugal. Diese stellen rund 50 % der EU-Produktion.

Die europäische Schuhindustrie besteht aus vielen kleinen Unternehmen (circa 20 Beschäftigte), von denen die meisten in Regionen mit gering diversifizierter Industrie angesiedelt sind. Die Schuhunternehmen in Frankreich und Deutschland beschäftigen rund 100 Arbeitnehmer, in Spanien und Italien sind es pro Unternehmen nur etwa ein Dutzend. Die übrigen Mitgliedstaaten liegen zwischen diesen beiden Extremen.

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