Navigationsleiste

Glossar

Binnenmarkt

Im EU-Binnenmarkt können Waren, Dienstleistungen, Kapital und Menschen frei verkehren. Der Grundsatz des freien Warenverkehrs bedeutet, dass alle nationalen Beschränkungen des Warenverkehrs innerhalb der EU aufgehoben werden müssen. Artikel 34 bis 36 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) verbieten mengenmäßige Beschränkungen der Einfuhr, Ausfuhr und Durchfuhr von Waren sowie sämtliche Maßnahmen gleicher Wirkung zwischen den Mitgliedstaaten. Alle Maßnahmen, die unmittelbar oder mittelbar diesen Warenverkehr behindern, gelten als mengenmäßige Beschränkungen.

CEC

European Confederation of the Footwear Industry (Europäischer Verband der Schuhindustrie)

CEDDEC

Europäische Vereinigung der Schuheinzelhandelsverbände

Doha-Runde

Die Doha-Runde (auch Doha-Entwicklungsagenda) der Welthandelsgespräche wurde im November 2001 in Doha (Katar) ins Leben gerufen. Die Agenda der Doha-Runde befasst sich insbesondere mit den Bedürfnissen der Entwicklungsländer. Im Mittelpunkt der Verhandlungen standen die Reform der Agrarbeihilfen, ein besserer Zugang zu globalen Märkten und die Zusicherung, dass die neue Liberalisierung der Weltwirtschaft einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum in Entwicklungsländern Rechnung trägt.

Weitere Informationen über die Doha-Runde sind auf der offiziellen Website der Welthandelsorganisation Englishverfügbar.

ETUC

Europäischer Gewerkschaftsbund (EGB)

ETUF/TCL

Europäischer Gewerkschaftsverband Textilien, Bekleidung und Leder

IVU

Integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung

KMU

Gemäß Artikel 2 des Anhangs zur Empfehlung 2003/361/EG setzt sich die Größenklasse der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus Unternehmen zusammen, mit weniger als 250 Personen beschäftigen und die entweder einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. € erzielen oder deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Mio. € beläuft (siehe KMU-Definition). KMU sind das Rückgrat der EU-Wirtschaft: Sie machen 99 % aller EU-Unternehmen aus. In rund 23 Millionen KMU sind ungefähr 75 Millionen Personen beschäftigt.

NACE

Aufstellung der statistischen Systematik der Wirtschaftszweige in der Europäischen Gemeinschaft

NAMA

Marktzugang im nicht-landwirtschaftlichen Bereich (Non Agricultural Market Access)

NAMA (Non Agricultural Market Access, Marktzugang für nicht-landwirtschaftliche Erzeugnisse)

NAMA bezieht sich auf alle Produkte, die nicht durch das Agrarabkommen abgedeckt werden. In anderen Worten: In der Praxis geht es um gewerbliche Erzeugnisse, Kraftstoffe und Bergbauerzeugnisse, Fisch- und Fischereierzeugnisse sowie forstwirtschaftliche Erzeugnisse. Zuweilen werden diese den Industrie- oder Verarbeitungserzeugnissen zugerechnet.

Weitere Informationen sind auf der offiziellen Website der WelthandelsorganisationEnglishverfügbar.

Nichttarifäre Hemmnisse

Nichthandelshemmnisse sind andere Maßnahmen als hohe Einfuhrzölle (Tarife). Sie werden zur Beschränkung von Importen angewandt.

Weitere Informationen über nichttarifäre Hemmnisse sind auf der offiziellen Website der WelthandelsorganisationEnglishverfügbar.

NTB

Nichttarifäre Hemmnisse (Non Tariff Barriers)

OLAF

Europäisches Amt für Betrugsbekämpfung

REACH

Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (Verordnung 1907/2006/EG)

VOC

Flüchtige organische Verbindungen

Welthandelsorganisation

Die Welthandelsorganisation Englishist eine internationale Organisation, die die Regeln für den Welthandel festlegt. Sie wurde 1995 gegründet und umfasst 153 Regierungen und politische Einheiten wie die EU. Die rechtliche Grundlage für die gemeinsame Handelspolitik der EU stellt Art. 133 des EG-Vertrags dar. Um die EU-Handelspolitik zu koordinieren, tritt einmal wöchentlich ein Sonderausschuss zusammen.

Die EU und die WTO English

Tarifäre und nicht tarifäre Hemmnisse English

WTO

Welthandelsorganisation

Weiterempfehlen: FacebookGoogle+LinkedInSeite versenden

normale SchriftgrößeSchriftgröße 200 %Seite drucken