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Elektrotechnik

Elektrotechnik macht 3% der Produktion, Wertschöpfung und Beschäftigung der EU-25 aus. 9.615 Elektrotechnikunternehmen mit 20 oder mehr Mitarbeitern haben im Jahr 2004 elektrische Apparate und Geräte im Wert von 192.870 Mio. € hergestellt und 1,237 Millionen Menschen direkt beschäftigt.

Als ein bedeutender Lieferant für andere Branchen ist die Elektrotechnik stark konjunkturabhängig.

Der Elektrotechnikmarkt der EU ist der weltweit größte (181 Mrd. €), gefolgt von den USA und Japan (96 Mrd. € und 84 Mrd. €).

Es gibt zwei wesentliche europäische Richtlinien, die sich auf elektrische und elektronische Geräte im Hinblick auf Gesundheit, Sicherheit und Leistung beziehen:

  • Die Niederspannungsrichtlinie (LVD) 2006/95/EG
  • Die Richtlinie zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) 2004/108/EG.

Sie beruhen auf den Prinzipien des "neuen Ansatzes", die einen hohen Grad an Sicherheit gewährleisten. Sie schreiben wesentliche Anforderungen, die freiwillige Verwendung von Standards und die anzuwendenden Konformitätsbewertungsverfahren vor. Die fast vollständige Abwesenheit von Interventionen durch dritte Parteien bei der Konformitätsbewertung reduziert deutlich die Belastung der Hersteller. Dies wird als Modell für andere Handelsblöcke angesehen. Hierdurch und mittels der Anwendung der CE-Kennzeichnung haben diese Richtlinien direkt und entscheidend zum Binnenmarkt für elektrische und elektronische Produkte beigetragen.

Zudem können zusätzliche Umweltanforderungen angewandt werden (z.B. RoHS, EEAG, Richtlinien zu Energieeffizienzanforderungen 2000/55/EG und 1996/57/EG). Eine nicht vollständige Liste der EU-Gesetzgebung, die sich auf elektrische Produkte auswirkt English (en) , wird zur Information zur Verfügung gestellt.

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