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Nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Unternehmertum

Ökoindustrien

Illustration: Fabrik und Blume © Onidji - Fotolia

Kernziel des Aktionsplans für Nachhaltigkeit in Verbrauch und Produktion und für eine nachhaltige Industriepolitik ist es, Marktversagen und Regulierungsschranken, die die Wettbewerbsfähigkeit von Ökoindustrien behindern, zu identifizieren und dagegen vorzugehen und die Übernahme nachhaltigerer Lösungen durch andere Unternehmen zu beeinflussen.

Ein erster Schritt auf dem Weg zur Entwicklung politischer Initiativen für Umweltindustrien besteht darin, eine Wettbewerbsanalyse der Umweltindustrien in Europa vorzunehmen, um Bereiche für künftige politische Initiativen zu identifizieren. Zu analysieren, welche Faktoren die Wettbewerbsfähigkeit dieser Industrien beeinflussen, ist von allergrößter Bedeutung.

Alle Unternehmen, einschließlich Dienstleistungsunternehmen, deren Haupteinnahmequelle auf Energie- und Umweltleistungen beruht, gelten als Teil der Ökoindustrien.

Es bestehen zwei Kategorien von Ökoindustrien, erstens kleine und innovative Unternehmen, die zum Beispiel im Bereich erneuerbare Energien, Abfallrecycling, Umwelt-Audit und -Beratung tätig sind, und zweitens mehr kapitalintensive Unternehmen, die spezifische Waren- und Dienstleistungen erbringen, etwa in den Bereichen Abfall, Abwasser, Verkehr. Es sind verschiedene politische Optionen erforderlich, um dem spezifischen Charakter jeder der genannten Kategorien Rechnung zu tragen.

Der Beratung mit Unternehmen und anderen Stakeholdern kommt eine entscheidende Bedeutung zu, insbesondere in Bezug auf die Hindernisse, die das Wachstum im Binnenmarkt behindern können: Ebenso wichtig sind Mechanismen und Anreize, die KMU helfen sollen, umweltfreundlichere und energieeffizientere Lösungen anzunehmen.

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