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Internationale Angelegenheiten

Erleichterung des Handels mit Drittländern

Containerschiff im Hafen © fotolia

Die Kommission möchte sicherstellen, dass alle EU-Politiken die Bedürfnisse der europäischen Unternehmen und die außenpolitischen Auswirkungen auf den EU-Wettbewerb angemessen berücksichtigen. Um dies zu erreichen hält sie das Gleichgewicht zwischen außenpolitischen Zielen und legitimen europäischen Wirtschaftsinteressen.

Zur Erreichung dieser Ziele nimmt sie aktiv an Handelsgesprächen teil – sei es an multilateralen Verhandlungen wie der WTO/Doha-Entwicklungsrunde oder den WTO -Beitrittsverhandlungen oder bilateralen Freihandelsabkommen (Free Trade Agreements, FTAs) – und überwacht die Umsetzung bestehender Handelsvereinbarungen. Darüber hinaus ist sie bestrebt, die richtige Anwendung von Handelschutzinstrumenten zu gewährleisten.

Die Handelsgespräche erstrecken sich auf Beratungen über Zölle und andere Marktzugangsfragen, die für die europäische Industrie von direktem Interesse sind (Zugang zu Rohstoffen, doppelte Preisauszeichnung usw.), aber auch in zunehmendem Maße nichttarifäre Hemmnisse, deren Abbau eine wesentliche Voraussetzung für die Öffnung von Märkten in Drittländern sind. In der Praxis bedeutet dies, Regulierungsfragen anzugehen, wie zum Beispiel technische Vorschriften, Standards oder Systeme zur Konformitätsbewertung sowie Rechte an geistigem Eigentum und öffentliches Beschaffungswesen.

Innerhalb der Kommission verfolgt die GD Unternehmen und Industrie insbesondere industrielle Entwicklungen und stellt sicher, dass Handelpolitiken und -gespräche Fragen und Probleme angehen, die die EU-Industrie betreffen. Die bei der Errichtung des Binnenmarktes gewonnenen Regulierungserfahrungen dienen hierbei als Grundlage.


Die Binnenmarktregeln haben auch Aussenaspekte.

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