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Internationale Angelegenheiten

EU-Erweiterung

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Die Politik

Die Erweiterungspolitik der Europäischen Union betrifft die europäischen Länder, die der Europäischen Union beitreten möchten.

Dies betrifft zurzeit ein Beitrittsland (Kroatien), fünf Kandidatenländer (die Türkei, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Island, Montenegro und Serbien) sowie die drei anderen Länder und Gebietskörperschaften des Westlichen Balkans (Kosovo gemäß UN-Resolution 1244, Bosnien und Herzegowina und Albanien), deren Beitrittswillen die EU bestätigt hat.

Am 1. Juli 2013 wird Kroatien der 28. Mitgliedstaat.

Albanien reichte im April 2009 seinen Antrag auf EU-Mitgliedschaft ein. In ihrer Stellungnahme wies die Kommission darauf hin, dass Albanien zahlreiche wichtige Prioritäten erfüllen müsse, bevor die Verhandlungen eröffnet werden. 

Um Mitglied der Europäischen Union zu werden, müssen die Kandidatenländer nachweisen können, dass sie in der Lage sein werden, ihren Verpflichtungen als Mitgliedsstaat in vollem Umfang nachzukommen. Dies setzt einerseits die breite Unterstützung der Bevölkerung und andererseits die politische, rechtliche und technische Einhaltung der hohen Standards und Normen der EU voraus.

Die Generaldirektion Unternehmen und Industrie beteiligt sich an diesem Prozess, indem sie die Annahme des umfassenden Korpus an Bestimmungen des gemeinschaftlichen Besitzstands über den freien Warenverkehr (Kapitel 1 der Beitrittsverhandlungen) überwacht und Politikschwerpunkte für die Länder im Bereich der Unternehmens- und Industriepolitik (insbesondere Kapitel 20 der Beitrittsverhandlungen) definiert.  Die westlichen Balkanstaaten und die Türkei sind die Verpflichtung eingegangen, den „Small Business Act“ für Europa umzusetzen. Ihre Erfolge werden mit Hilfe des KMU-Politikindex, eines von der Europäischen Kommission gemeinsam mit der OECD, der Europäischen Stiftung für Berufsbildung, der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung und den Teilnehmerländern selbst entwickelten Instruments bewertet.

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